Verstärkter Radwegebau gefordert – unseren Kindern, der touristischen Entwicklung und auch der Umwelt zuliebe

26. Juli 2007  Lokales

Der Sommer lädt zum Radeln ein. Vor allem Kinder könnten mit dem Rad schnell zu ihren Freunden, wenn die Eltern dabei das Gefühl hätten, ihre Sprösslinge können sicher Radwege für ihre Fahrten benutzen. Leider ist das noch nicht an allen Ortsverbindungen so.

Die Abgeordnete der Partei DIE LINKE, Dr. Johanna Scheringer-Wright, informierte sich deshalb gestern im Fachbereich Bau, Straßen, Umwelt der Kreisverwaltung Eichsfeld über den Stand und die Planungen der Radwege entlang der Straßen im Kreisgebiet. Die touristische Erschließung des Eichsfeldes mittels Radwegen ist sehr wichtig, und muss die Ortskerne einbeziehen, so dass diese am den Radwandertourismus teilhaben können. Dringend muss darauf geachtet werden, dass Radwege auch entlang der Straßen entstehen, so dass unsere Kinder und auch andere Verkehrsteilnehmer sicher und schnell mit dem Rad zu den Orten mit Schulen, Einkaufsstellen und Freizeitmöglichkeiten gelangen können. Radwege sind nicht nur für Touristen da, sondern sollten in verstärktem Maße auch für die Einwohner Vorteile, vor allem Sicherheit bringen. „Jede neue Straße und jede Straßenerneuerung muss gleich von Anfang an in der Planung einen Radweg beinhalten, dafür muss auch die Finanzierung gesichert werden“ fordert Dr. Scheringer-Wright. „Auch wenn mit Blick auf das Radwegenetz schon viel erreicht wurde im Eichsfeld, bleibt viel zu tun, auch was die Anbindung an Hessen, z.B. nach Witzenhausen betrifft. Hier könnte von unserer Seite her entweder der alte Stadtweg von Hohengandern zum Arnstein wiederhergestellt werden, oder auch entlang der B80 ein Radweg gebaut werden“ schlägt Scheringer-Wright vor. „Eigentlich müsste auch Ministerpräsident Althaus ein Interesse daran haben, dass die Verbindungen über die Kreisgrenzen hinaus zwischen Ost und West von Nordthüringen nach Hessen noch verbessert werden“ so Scheringer-Wright. Die Abgeordnete ermutigt daher die Kreisverantwortlichen sich bei der Diskussion über das Thüringer Radwegenetz, das als Konzept im Oktober vom Ministerium in die Kreise geht, mit Nachdruck einzubringen und auch die Diskussion über den geraden ausgeteilten Regionalplan zu nutzen, um den Radwegebau zu beschleunigen.

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