Schlagwort: ländlicher Raum

Johanna Scheringer-Wright und der Ministerpräsidentenkandidat Bodo Ramelow im Eichsfeld

30. Juli 2009  Landwirtschaft, Lokales

Wenn in Sachsen-Anhalt der Wind zu stark weht, werden in Thüringen die Leistungen der Blockheizkraftwerke heruntergefahren. Hier spielen sich die Erzeuger der erneuerbaren Energieformen gegenseitig aus. Und das, obwohl der Tenor doch lautet, von fossilen Energieträgern auf erneuerbare Energie umzustellen. Wie kommt das? Große Stromkonzerne senken die Grundlast im Energienetz nicht. Wenn in Sachsen-Anhalt ein gewisses Niveau der Energieerzeugung durch Windkraftanlagen zu hoch wird, muss in Thüringen die Leistung gedrosselt werden. Wer zur Tat schreiten muss, sind kommunale Energieerzeuger in öffentlicher Hand, Stadtwerke. Schuld daran ist der Mangel an einem einheitlichem Durchleitungskonzept der Stromerzeuger. Notwendig wären wenigstens Marktregulierungen, die private Energieerzeuger in die Pflicht nehmen können, wirkungsvoller wäre jedoch die komplette Überführung des Energiesektors in öffentliche Hand. Ganzen Beitrag lesen »

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Die Zukunft der Arbeit im ländlichen Raum

16. Januar 2009  Lokales

Ina Leukefeld (MdL) und Dr. Johanna Scheringer-Wright (MdL):
Visite beim Grundsicherungsamt in Heiligenstadt

Der Landkreis Eichsfeld gehört zu den 69 Optionskommunen in Deutschland – ein Feldversuch, in dem die Anwendung des SGBII und somit die Auszahlung des Arbeitslosengeldes II (auch bekannt als Hartz IV) nicht der Agentur für Arbeit, sondern direkt der Kommune unterliegt. Die dazugehörige Einrichtung ist das Grundsicherungsamt.

Am 12.Januar besuchte die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag Ina Leukefeld und die Eichsfelder Abgeordnete Dr. Johanna Scheringer-Wright, Sprecherin für Agrarpolitik, das Grundsicherungsamt in Heiligenstadt und sprachen mit dem Amtsleiter über die Situation vor Ort. Die Vorteile dieser Einrichtung gegenüber der Agentur für Arbeit liegen in der eingeschränkten Verwaltungsbürokratie einerseits und der durch existierende Außenstellen des Amtes direkteren und besseren Betreuung von Sozialleistungsempfängern andererseits. Letztendlich ist den von der Armutsfalle Hartz IV betroffenen Menschen aber egal, woher sie ihre Leistungen beziehen, solange sie eine vernünftige und menschliche Betreuung durch engagierte Amtsmitarbeiter erhalten. Es wird dieses Jahr über die Fortführung des Optionsmodells entschieden werden. Die jetzt bestehende Struktur, die sich als verhältnismäßig bürgernah abzeichnet, könnte als Alternative zur Agentur für Arbeit bestehen bleiben. Ganzen Beitrag lesen »

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Veranstaltung

09. Januar 2009  Allgemein

„Zukunft der Arbeit im ländlichen Raum“

Abgeordnete des Thüringer Landtages Ina Leukefeld und Dr. Johanna Scheringer-Wright im Grundsicherungsamt Heiligenstadt

Wie ist die Lage langzeitarbeitsloser Bürgerinnen und Bürger im Eichsfeld, wie sieht es aus mit der Grundsicherung vor Ort, wie ist der Trend und die Aussicht für die Zukunft der Arbeit im ländlichen Raum – die notwendigen Rahmenbedingungen und ein Programm für gemeinnützige Arbeit als Alternative zu Ein-Euro-Jobs zu schaffen, ist Ziel der LINKEN in Thüringen. Ganzen Beitrag lesen »

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Keine Kriminalisierung der friedlich blockierenden Milchbauern!

04. Juli 2008  Landwirtschaft

In einer mündlichen Anfrage in der Plenarsitzung forderte Dr. Johanna Scheringer-Wright, agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Auskunft zu den polizeilichen und justiziellen Folgen für Milchbauern, die sich Ende Mai an friedlichen Blockaden von Molkerei-Einrichtungen in Thüringen beteiligt hatten. Die Protestaktionen dienten dazu, existenzsichernde Erzeugerpreise durchzusetzen. Dass eine Reihe von Teilnehmern der friedlichen Protestaktionen durch polizeiliche Maßnahmen in den Fokus von Polizei und Justiz gerieten, bewertet Scheringer-Wright als „bedenkliches Zeichen für eine lebendige demokratische Zivilgesellschaft“. Ganzen Beitrag lesen »

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Genossenschaften – Alternativen für die Zukunft der ländlichen Räume?

08. September 2007  Bundespolitik

Diese Frage untersuchten die Teilnehmer einer gemeinsamen Veranstaltung der Fraktionen DIE LINKE im Thüringer und im Sächsischen Landtag am 8.September 2007 in Erfurt. Der Verödung entgegenzuwirken war allen Telnehmern, die aus 5 Bundesländern, nämlich Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Hessen zusammenkamen, ein wichtiges Anliegen. Wie das mit der Genossenschaftsidee geschehen könnte, wurde anhand zweier Übersichtsreferate und drei praktischen Genossenschaftsprojekten diskutiert. Darauf aufbauend Forderungen an die Politik erarbeitet.

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Die Zukunft ländlicher Räume sichern

26. April 2007  Antifaschismus, Landwirtschaft

„Die Zeichen stehen schlecht für den ländlichen Raum. Die Bevölkerung geht zurück, Fördermittel werden immer weniger und sind zudem nicht immer zielgerichtet für die Lösung von Infrastruktur- und Arbeitsplatzproblemen“, kritisiert Dr. Johanna Scheringer-Wright, die agrarpolitische Sprecherin der Linkspartei.PDS Fraktion im Thüringer Landtag, anlässlich der heutigen Beratung eines Plenarantrages der Linkspartei.PDS zur Sicherung der Zukunft ländlicher Räume im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Ganzen Beitrag lesen »

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