DIE LINKE fordert verbesserte Kennzeichnung von gentechnisch veränderten Produkten

12. Februar 2014  Allgemein

Vor dem Hintergrund des Abstimmungsergebnisses der EU-Staaten über die Zulassung des gentechnisch veränderten Mais 1507 erklärt die agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Johanna Scheringer-Wright:

„Ich bedaure, dass durch dieses Votum der gentechnisch veränderte Mais nicht vom Tisch ist. Das Abstimmungsergebnis zeigt jedoch, dass eine deutliche Mehrheit von Mitgliedsstaaten gegen die Zulassung solcher Organismen ist“, sagt Frau Scheringer-Wright. Besonders ärgerlich sei, dass sich Deutschland enthalten habe.

Foto: suedkurier.de„Jetzt kommt es jedoch darauf an, die Kennzeichnungspflicht zu verbessern“, fordert Scheringer-Wright. Die überwältigende Mehrheit der Konsumenten wolle keine gentechnisch veränderten Kulturpflanzen, und die Menschen seien besorgt, dass aufgrund von schlechter Kennzeichnung oder Kennzeichnungslücken dann doch Produkte auf dem Teller landeten, die selbst transgen sind oder mit transgenen Organismen hergestellt wurden. Die Landesregierung müsse sich dafür einsetzen, dass Kennzeichnungslücken, wie im Bereich der Futtermittel, geschlossen werden.

„Es muss ganz eindeutig ,mit Gentechnik‘ darauf stehen, wo Gentechnik auch verwendet wurde“, so die Abgeordnete abschließend.

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