Lokales

Das Ziel ist die Gleichberechtigung Blinde und Sehbehinderte begehen Internationalen Frauentag

14. März 2013  Allgemein, Lokales

Text: Silke Senge

P1010268Seit 1911 wird der Internationale Frauentag begangen. Die deutsche Sozialistin Clara Zetkin war es, die auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz am 27.08.1910 in Kopenhagen die Einführung eines Internationalen Frauentages vorschlug. Neben Clara Zetkin haben auch Käthe Dunker und andere sozialistische Frauen den Beschluss vorbereitet. P1010259Dieser Tag wurde in den ersten Jahren immer im Mai durchgeführt und ab 1921 am 8. März. Mit diesem kleinen Exkurs in die Geschichte, begrüßte die Thüringer Landtagesagbeordnete der Partei DIE LINKE, Dr. Johanna Scheringer-Wight, die Mitglieder der Kreisorganisation Eichsfeld des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen e. V. (BSVT). „Der Internationale Frauentag ist für mich immer noch was Besonders“ und sie erinnerte auch daran, dass im Dritten Reich der Internationale Frauentag in Deutschland und den unterworfenen Staaten verboten war. Inzwischen werde er von Frauen in der ganzen Welt begangen. Sie zitierte vor den mehrheitlich anwesenden Frauen des gemeinnützigen Verbandes die luxemburgische EU-Kommissarin Viviane Reding, die 2008 festgestellt hatte: „Solange wir einen Frauentag feiern müssen, bedeutet das, dass wir keine Gleichberechtigung haben. …Das Ziel ist die Gleichberechtigung, damit wir solche Tage nicht mehr brauchen.“

P1010260An die Frauen des BSVT gewandt, sagte die Abgeordnete, dass es solche Tage wie diesen braucht. Einen Tag, wo Frauen zusammenkommen, sich austauschen, gegenseitig ermutigen und Kraft für den Rest des Jahres tanken. „Ich glaube, dass Sie es besonders nachvollziehen können, dass Gleichberechtigung nicht vom Himmel fällt.“

Es sei nicht hinzunehmen, dass Frauen für geleistete Arbeit weniger verdienen als der Mann, dass Frauen schlechtere Aufstiegschancen haben, dass Vätern das Recht verwehrt wird, Zeit mit ihren Kindern zu verbringen, bekräftigte die Abgeordnete zum Abschluss ihrer Grußworte.

Kreisvorsitzender Ralf Lindemann würdigte die Arbeit der Frauen, besonders derer im Verband. Ohne sie wäre die Arbeit in Stadt und Landkreis nicht möglich. Verbandsfrauen engagieren sie im Kreisvorstand, als Vertrauensleute oder sie helfen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit. Er bedankte sich auch bei der Abgeordneten für P1010273die Unterstützung der Verbandsarbeit, besonders beim Verein Alternative 54 e. V.. Aus dessen Fonds gab es in der Vergangenheit finanzielle Mittel für das Schulprojekt.

Gaststättenchef Franz Nachtwey vom Heiligenstädter „Haus des Handwerks“ hatte, wie jedes Jahr, die Primeln für die Frauen gesponsert. Die Eichsfelder Abgeordnete überreichte den kleinen Frühlingsgruß, immer auch ein paar nette Worte parat.

Vorstandsmitglied Diethild Knodt hatte eigens für diese Feierstunde ein Gedicht für ihre Mitstreiterinnen geschrieben, dass den Titel „Liebe Mutter“ trug.

Share Button

Johanna Scheringer-Wright übergibt Scheck der Alternative 54 an die URANIA Eichsfeld e.V.

16. Februar 2013  Allgemein, Lokales

UraniaAuf der Jahresmitgliederversammlung der URANIA Bildungsgesellschaft Eichsfeld e.V. am 16.2.2013 in Leinefelde bedankte sich Johanna Scheringer-Wirght beim Vorsitzenden und allen Anwesenden für die gute Arbeit der URANIA. Die Erwachsenenbildung und überhaupt Weiterbildung seien ein wichtiger Beitrag für die Gesellschaft. „Gerade in Zeiten von staatlichen Kürzungen in vielen kulturellen und sozialen Bereichen müssen Vereine wie die URANIA besonders unterstützt werden“, so Scheringer-Wright.

Deswegen überreichte sie dem Vorsitzenden Dr. Löffelholz einen Scheck der Alternative 54. Der Verein Alternative 54 wurde von Landtagsabgeordneten der LINKEN gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt die automatische Erhöhung der Diäten für die Landtagsabgeordneten, die in Artikel 54 der Thüringer Verfassung geregelt ist, zu spenden, anstatt sich selbst daran bereichern. Bisher ist leider keine andere Partei diesem Beispiel gefolgt. Dennoch werden so Jahr für Jahr zahlreiche Projekte in Thüringen unterstützt.

Share Button

Scheringer-Wright auf der Grünen Woche in Berlin plädiert für eine Landwirtschaft in benachteiligten Gebieten

17. Januar 2013  Aus dem Landtag, Landwirtschaft, Lokales

Gruene_Woche_Traktor„Die Förderung landwirtschaftlicher Betriebe in benachteiligten Gebieten in Thüringen muss unbedingt gesichert werden“, erklärt die landwirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Dr. Johanna Scheringer-Wright, und kritisiert, dass die Thüringer Landesregierung dafür im Jahr 2014 gar kein Geld mehr im Landeshaushalt vorsieht. Gruene_Woche_Schäfe

Wenn es für die Landwirtschaft in benachteiligten Gebieten, wie etwa den Höhenlagen des Thüringer Waldes, keinerlei Unterstützung mehr gibt, dann seien die betroffenen Landwirte in ihrer Existenz bedroht, warnt die Agrarexpertin der Linksfraktion. Sie verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass DIE LINKE in der abschließenden Beratung des Landeshaushalts nächste Woche dem Landtag einen Entschließungsantrag vorlegt, mit dem die Landesregierung zur „Sicherung der Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete auch für das Jahr 2014“ aufgefordert wird.

Dies sei nicht zuletzt auch für den Erhalt der Kulturlandschaften und der Biodiversität in Thüringen, wozu sich die Landesregierung ausdrücklich bekannt habe, notwendig, so Frau Dr. Scheringer-Wright abschließend.

 

Share Button

Auf Wahlkampfhilfe in Niedersachsen

11. Januar 2013  Lokales

2013-01-11 14.06.54

Share Button

Die Winterausgabe des KONTRAST ist da!

Hier findet ihr das aktuelle Informationsblatt von Dr. Johanna Scheringer-Wright:

KONTRAST Winter 2012

Share Button

Genossenschaften in der Landwirtschaft früher und heute – Besuch im Saale-Orla-Kreis anlässlich des Internationalen Jahrs der Genossenschaften

14. September 2012  Allgemein, Landwirtschaft, Lokales

Auf Einladung der Abgeordneten Heidrun Sedlacik, ebenfalls Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, besuchte Johanna Scheringer-Wright am 4.September 2012 mit dem Fahrrad den Saale-Orla-Kreis. Thema der Fahrradtour war die Entwicklung der Genossenschaften in der Landwirtschaft in der Region.

Die erste Station der Tour führte deshalb zu Herbert Klinger, dem heutigen Ortschronisten von Nimritz, Mitglied der Agrargenossenschaft Oppurg e.G. und früheren Parteisekretär der Genossenschaft und Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe (VdgB). Mit Bildern und Ausführungen aus den 1970ziger Jahren erzählte er den beiden Abgeordneten von seiner Zeit als Vertreter der VdgB. In 58 Vorträgen informierte Herbert Klinger über mehrere Jahre in Bayern über die Lage der Genossenschaftsbauern der DDR. Diese Zusammenarbeit zwischen der VdgB der DDR und des Arbeitskreises Landwirtschaft im Parteivorstand der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) der BRD mündete neben der Vortragstätigkeit auch in gegenseitigen Besuchen von Bauern aus Bayern und aus dem damaligen Bezirk Gera. Hauptakteure dieser Zusammenarbeit waren Herbert Klinger und der Großvater der Abgeordneten Scheringer-Wright, Richard Scheringer, dem als Bauer und Kommunist in Bayern sehr an der Genossenschafts­­­bewegung und einer gesamtdeutschen Agrarpolitik gelegen war.

Besonders interessant ist, wie die Agrarpolitik und die Bemühungen der beiden Mitstreiter von damals innerhalb der Genossenschaftspolitik bis heute aktuell geblieben ist. Auch gerade in Anbetracht der jetzt anstehenden Reform der Agrarförderung in der Europäischen Union, in der darüber nachgedacht wird, Genossenschaften aufgrund ihres Förderzweckes besser zu stellen als reine Aktiengesellschaften.

Die zweite Station führte die Abgeordneten zur Agrargenossenschaft Geroda e.G. Hier erklärte der Betriebsleiter und Vorstandsvorsitzende Ralf Voit den Neubau des Milchviehstalles der Agrargenossenschaft. Um die Leistung der Milchviehherde zu erhalten und die Gesundheit der Tiere zu verbessern sei es notwendig, einen neuen Stall zu bauen, der den Kühen Licht, Luft und die Möglichkeit zum Laufen gewährleiste.

Dritte Station war eine Abendveranstaltung mit Einwohnern von Geroda und Mitgliedern des Linksaktivs im Wahlkreis. Scheringer-Wright erläuterte die Vorschläge der LINKEN für sozial gerechte und ökologisch angepasste europäische Agrarsubventionen. Sie arbeitete heraus, dass nur DIE LINKE neben ökologischen, auch soziale Kriterien, nämlich die Anrechnung von versicherungspflichtigen Arbeitsplätzen, als Voraussetzung für Subventionen einfordere. In der regen Diskussion in die sich auch der Vorsitzende der Agrargenossenschaft Geroda lebhaft einbrachte, wurden diese Positionen und allgemeine Fragen rund um die Landwirtschaft und Genossenschaften thematisiert.

Share Button

Die Sammelunterkunft für Flüchtlinge in Breitenworbis muss weg!

12. September 2012  Lokales

Am Dienstag, den 11.September wurde in Heiligenstadt eine Kundgebung und Demonstration von Flüchtlingen aus Breitenworbis und Flüchtlingsinitiativen aus Thüringen veranstaltet.

Ali Najimi, der Sprecher der Flüchtlingsinitiative Breitenworbis forderte dabei:

  • die Schließung des Lagers in Breitenworbis, wegen der isolierten Lage, Mangel an ärztlicher Versorgung und Mangel an Bewegungsfreiheit

Für das Verlassen des Landkreises müssen die Flüchtlinge 2 Stunden fahren um beim Landratsamt in Heiligenstadt einen Urlaubsschein zu beantragen. Die Lager sind oft in einiger Entfernung zum nächsten Ort ansässig und isolieren so die dort lebenden Menschen und verhindern Integration und die Teilhabe am sozialen Leben vor Ort.

Außerdem forderten die Flüchtlinge die Anerkennung der instabilen Lage in Afghanistan und deswegen Asyl für alle Afghanen.

DIE LINKE fordert die Schließung aller Flüchtlingslager, die Abschaffung der Residenzpflicht und ein Ende der zwangsweisen Abschiebungen. Sie unterstützt somit die Flüchtlinge beim Protestmarsch von Würzburg nach Berlin.

Hier zum Artikel der Thüringer Allgemeine über die Demonstration in Heiligenstadt.

Share Button

Neueröffnung des Abgeordneten- und Kampagnenbüros für Agrarpolitik und regionale Entwicklung

01. September 2012  Allgemein, Lokales, Politik

Am 31.08.2012 eröffnete Dr. Johanna Scheringer-Wright mit einer gelungenen Feier ihr Abgeordnetenbüro und Kampagnenbüro für Agrarpolitik und regionale Entwicklung im Eichsfeld, Straße der Einheit 28 a in Uder. Es kamen Gäste aus unterschiedlichsten Bereichen: Landwirtschaftliche Verbände, Agrarbetriebswirte, Stiftungen aus dem Bereich Umwelt- und Naturschutz und viele Genossinnen und Genossen aus dem Eichsfeld, aber auch aus den angrenzenden Bundesland Niedersachsen, sogar der Bürgermeister von Uder und der Eichsfelder Landrat waren anwesend.

Bei Speis und Trank wurden in zwangloser Atmosphäre  politische Anforderungen und Ziele diskutiert.

Wir danken allen Anwesenden ganz herzlich für ihr Kommen und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit und viele Kampagnen und Aktionen im und ums Eichsfeld im Kampf für eine sozialere, demokratischere und umweltverträglichere Politik. Wir möchten mit dem Büro auch eine Anlaufstelle für Anliegen der Einwohnerinnen und Einwohner vor Ort sein.

Share Button

Besuch auf dem Eichsfelder Bauernmarkt am 25. und 26. August in Kallmerode

27. August 2012  Landwirtschaft, Lokales

Wie jedes Jahr besuchte Dr. Johanna Scheringer-Wright den Eichsfelder Bauernmarkt in Kallmerode.

Als Sprecherin für Agrarpolitik und regionale Entwicklung der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag unterstreicht Dr. Johanna Scheringer-Wright, wie wichtig die Landwirtschaft für den ländlichen Räum allgemein und im Speziellen für das Eichsfeld ist.

Die Landwirtschaft prägt wie keine andere Wirtschaftsform die Kultur- und Naturlandschaft der ländlichen Räume. Deshalb kommt ihr bei der Entwicklung der ländlichen Räume eine zentrale Bedeutung zu. Welche Methoden in der Landwirtschaft angewendet werden beeinflusst die Qualität der Gewässer, der Biotope und der Landschaft.

DIE LINKE unterstützt eine Landwirtschaft, die umweltverträglich wirtschaftet, gesunde Nahrungsmittel produziert und Arbeitsplätze im ländlichen Raum sichert. Eine solche Landwirtschaft ist auch ein Baustein für eine zukunftsfähige regionale Entwicklung. Linke Regionalpolitik umfasst für die linke Abgeordnete Scheringer-Wright aber mehr als nur Wirtschaftsförderung. Wenn die Atmosphäre in unseren ländlichen Regionen nicht weltoffen ist, sondern zu sehr auf das Bodenständige und Althergebrachte reduziert, dann ist das neben schwierigen wirtschaftlichen Aussichten ein zusätzlicher Grund für Menschen abzuwandern und eine erhebliche Barriere für Zuwanderung.

Schade fand Dr. Johanna Scheringer Wright nur, dass der Landwirtschaftsmiinster den Weg zum Eichsfelder Bauernmarkt nicht gefunden hat.

Share Button

Kein Ausgrenzen – nirgendwo

22. August 2009  Bundespolitik, Lokales, Politik

Dr. Johanna Scheringer-Wright besucht Grenzlandmuseum in Teistungen

Ein Mitarbeiter des Museums und der Bildungseinrichtung in Teistungen erklärte die Arbeit und Organisation der Einrichtung, die jährlich über 200 Seminare und Veranstaltungen durchführt. Etwa 50.000 Besucher zählt das Museum jährlich, viele davon kommen aus den europäischen Nachbarländern extra nach Teistungen. Er betonte, dass es besonders in der Grenzregion im konservativen Eichsfeld bis heute tiefverwurzelte Erfahrungen mit der ehemaligen Grenze gibt. Die Abgeordnete begrüßt das Engagement zur Erinnerung und Aufarbeitung der Geschichte an der Grenze, fragte aber, weshalb der Bildungsbeirat der Einrichtung auch 20 Jahre nach der Wende zwar von den parteinahen Stiftungen der CDU und SPD Beratung einholt, jedoch nicht von Historikern der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Bei ihrem Besuch des Grenzlandmuseums in Teistungen am Freitag, 21.8., betonte die Abgeordnete, dass Grenzen, ob die ehemalige innerdeutsche Grenze oder solche, die heutzutage zu ähnlichen Mauern ausgebaut werden – wie zwischen Israel und dem Palästinensischen Territorium, in Zypern, in Spanien und Griechenland, wo sich die EU einmauert – die Freiheit von Menschen beschränken. Völker müssen zu einem Miteinander finden und sich nicht durch ihre Differenzen trennen. Zäune lösen keine Probleme.

Nach dem Besuch stellte sich die Direktkandidatin im Wahlkreis Eichsfeld I den Einwohnern Teistungens bei einem Infostand vor. Bemerkenswert dabei waren zwei Gespräche mit Anwohnern, die sich über die soziale Ausgrenzung durch die Hartz IV Gesetzgebung beschwerten. Scheringer-Wright betonte dabei, dass Hartz IV der bundesweiten Gesetzgebung unterliegt. DIE LINKE fordert eine Erhöhung der Hartz IV-Sätze und die die Wiedereinführung der von SPD und GRÜNEN durch HARTZ IV abgeschafften Versicherungsleistungen für Arbeitslose. Erfreut wurde in Teistungen zur Kenntnis genommen, dass die CDU, die mit dem Aufstellen ihres Infostandes zur gleichen Zeit am gleichen Ort offensichtlich auf die Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE gewartet hatten. „Die müssen sich jetzt bewegen, weil sie merken, dass die Menschen zunehmend mit der Politik der Landesregierung unzufrieden sind“.

Share Button