Lokales

Zum Gedenken und zur Mahnung an die Bücherverbrennungen vor 80 Jahren

13. Mai 2013  Allgemein, Antifaschismus, Lokales

Eine Schülerin liest vorAm 10. Mai fand in Heiligenstadt auf dem Marktplatz in Gedenken und Mahnung an die Bücherverbrennungen am 10.Mai 1933 eine gemeinsame Veranstaltung der Buchhandlung A. Multhauf und des Eichsfelder Bündnisses gegen Rechts mit finanzieller Unterstützung der Landtagsabgeordneten der Fraktion DIE LINKE Dr. Johanna Scheringer-Wright statt.

„Es ist wichtig, dass wir uns an diese schrecklichen Ereignisse erinnern, und weiterhin die historische Verantwortung tragen, dass so etwas nie wieder passieren darf. Wir mahnen somit auch an, weiter für eine gerechte Welt ohne Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Krieg zu kämpfen“ sagt Johanna Scheringer-Wright.

vorlesen gegen vergessenSo wurde am vergangenen Freitag aus verschiedenen Büchern vorgelesen, die unter den Faschisten 1933 verbrannt wurden. Jeder Passant konnte sich ein Buch vom „Scheiterhaufen“ nehmen und daraus laut lesen. Auch die Lese-AG der Berg-Schule war dabei.

Johanna Scheringer-Wright las das Gedicht „Deutschland erwache“ von Kurt Tucholsky vor, dass er 1930 unter dem Pseudonym Theobald Tiger veröffentlicht hatte.

 

 

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Johanna Scheringer-Wright übergibt Scheck der Alternative 54 an das Jugendtheaterprojekt der Ko-ra-le e.V.

08. Mai 2013  Allgemein, Lokales

Johanna Scheringer-Wright beim Jugendtheaterprojekt

Mit einer Unterstützung von 400,- Euro konnte die Abgeordnete Frau Dr. Scheringer-Wright, im Namen der Alternative 54 e.V., die Jugendlichen des Theaterprojekts der Ko-ra-le e.V. und ihre Projektleiterin Karola Klingebiel am 07.05.2013 beglücken.

Der Verein Alternative 54 wurde von Landtagsabgeordneten der LINKEN gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt die automatische Erhöhung der Diäten für die Landtagsabgeordneten, die in Artikel 54 der Thüringer Verfassung geregelt ist, zu spenden, anstatt sich selbst daran bereichern. Bisher ist leider keine andere Partei diesem Beispiel gefolgt. Dennoch werden so Jahr für Jahr zahlreiche Projekte in Thüringen unterstützt.

Das Jugendtheaterprojekt probt zurzeit das Stück „Anne Frank“ und freute sich über den Besuch und die Unterstützung von Dr. Johanna Scheringer-Wright.

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Johanna Scheringer-Wright zeigte am 04.05.2013 Gesicht gegen Rechts

05. Mai 2013  Allgemein, Antifaschismus, Lokales

Nazis raus ---- aus den Köpfen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 4. Mai fand im Eichsfeld erneut eine Großveranstaltung der NPD, der sogenannte „Eichsfeldtag“ statt.  Auf  einem Sportplatz in Leinefelde spielten rechtsextreme Bands und Redner beschallten die Menschen mit neonazistischem Gedankengut. Nachmittags als Familientag getarnt und am Abend mit einem Rechtsrockkonzert waren NPD-Anhänger aus ganz Deutschland eingeladen.

„Der Veranstalter Torsten Heise, der für die NPD hier auch im Kreistag sitzt, denkt, dass er im Eichsfeld ungeschoren seine neonazistische, hasserfüllte Hetze verbreiten kann“ erklärt Scheringer-Wright. Das sollten ihm die demokratischen Kräfte nicht durchgehen lassen.

Obwohl durch das Aufdecken der Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrundes und des Prozeßbeginns gegen eines der Mitglieder eine Aufklärung über den Neonazi-Terror in Deutschland begonnen hat, seien Neonazis, freie Kameradschaften und die ihnen nahestehende NPD immer noch  sehr aktiv.

„Ich bin froh, dass es uns endlich gelungen ist, ein Eichsfelder Bündnis gegen Rechts zu gründen, das Proteste  und Aufklärungsveranstaltungen unterstützt und koordiniert“ sagt Johanna Scheringer-Wright.

So waren am Samstag, den 04.05.2013 alle Menschen im Eichsfeld und der gesamten Region aufgerufen, solidarisch an diesem Tag für Freiheit und Demokratie, Menschenrechte und Weltoffenheit einzustehen und gegen faschistische Einstellungen Gesicht zu zeigen. Gemeinsam mit über 600 TeilnehmerInnen aus dem Eichsfeld, aus verschiedenen Teilen Thüringens, aus Göttingen, dem Werra-Meißner-Kreis, Nordhausen, Kassel und Duderstadt demonstrierte die Abgeordnete am 04.05.2013 unter dem Motto: „Rote Karte zeigen! Kein Sportplatz für Nazis“. Mehr dazu: hier.

 

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Linke Frauenrunde

22. April 2013  Allgemein, Lokales

Am Montag, den 15. April 2013, fand in der Geschäftsstelle der Partei DIE LINKE in Heiligenstadt, eine  Frauengesprächsrunde statt. Die „Frauenrunde“ soll künftig einmal im Monat stattfinden.

Die Abgeordnete des Thüringer Landtages, Frau Dr. Scheringer-Wright und ihre Mitarbeiterinnen laden alle Frauen, die Interesse am Gedankenaustausch zu sozialen Themen des Frauenalltags und  der Gesellschaft haben oder einfach ein offenes Gespräch suchen, herzlich ein. Das nächste Treffen findet vorraussichtlich am 6. Mai statt. Frauenrunde

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Das Ziel ist die Gleichberechtigung Blinde und Sehbehinderte begehen Internationalen Frauentag

14. März 2013  Allgemein, Lokales

Text: Silke Senge

P1010268Seit 1911 wird der Internationale Frauentag begangen. Die deutsche Sozialistin Clara Zetkin war es, die auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz am 27.08.1910 in Kopenhagen die Einführung eines Internationalen Frauentages vorschlug. Neben Clara Zetkin haben auch Käthe Dunker und andere sozialistische Frauen den Beschluss vorbereitet. P1010259Dieser Tag wurde in den ersten Jahren immer im Mai durchgeführt und ab 1921 am 8. März. Mit diesem kleinen Exkurs in die Geschichte, begrüßte die Thüringer Landtagesagbeordnete der Partei DIE LINKE, Dr. Johanna Scheringer-Wight, die Mitglieder der Kreisorganisation Eichsfeld des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen e. V. (BSVT). „Der Internationale Frauentag ist für mich immer noch was Besonders“ und sie erinnerte auch daran, dass im Dritten Reich der Internationale Frauentag in Deutschland und den unterworfenen Staaten verboten war. Inzwischen werde er von Frauen in der ganzen Welt begangen. Sie zitierte vor den mehrheitlich anwesenden Frauen des gemeinnützigen Verbandes die luxemburgische EU-Kommissarin Viviane Reding, die 2008 festgestellt hatte: „Solange wir einen Frauentag feiern müssen, bedeutet das, dass wir keine Gleichberechtigung haben. …Das Ziel ist die Gleichberechtigung, damit wir solche Tage nicht mehr brauchen.“

P1010260An die Frauen des BSVT gewandt, sagte die Abgeordnete, dass es solche Tage wie diesen braucht. Einen Tag, wo Frauen zusammenkommen, sich austauschen, gegenseitig ermutigen und Kraft für den Rest des Jahres tanken. „Ich glaube, dass Sie es besonders nachvollziehen können, dass Gleichberechtigung nicht vom Himmel fällt.“

Es sei nicht hinzunehmen, dass Frauen für geleistete Arbeit weniger verdienen als der Mann, dass Frauen schlechtere Aufstiegschancen haben, dass Vätern das Recht verwehrt wird, Zeit mit ihren Kindern zu verbringen, bekräftigte die Abgeordnete zum Abschluss ihrer Grußworte.

Kreisvorsitzender Ralf Lindemann würdigte die Arbeit der Frauen, besonders derer im Verband. Ohne sie wäre die Arbeit in Stadt und Landkreis nicht möglich. Verbandsfrauen engagieren sie im Kreisvorstand, als Vertrauensleute oder sie helfen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit. Er bedankte sich auch bei der Abgeordneten für P1010273die Unterstützung der Verbandsarbeit, besonders beim Verein Alternative 54 e. V.. Aus dessen Fonds gab es in der Vergangenheit finanzielle Mittel für das Schulprojekt.

Gaststättenchef Franz Nachtwey vom Heiligenstädter „Haus des Handwerks“ hatte, wie jedes Jahr, die Primeln für die Frauen gesponsert. Die Eichsfelder Abgeordnete überreichte den kleinen Frühlingsgruß, immer auch ein paar nette Worte parat.

Vorstandsmitglied Diethild Knodt hatte eigens für diese Feierstunde ein Gedicht für ihre Mitstreiterinnen geschrieben, dass den Titel „Liebe Mutter“ trug.

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Johanna Scheringer-Wright übergibt Scheck der Alternative 54 an die URANIA Eichsfeld e.V.

16. Februar 2013  Allgemein, Lokales

UraniaAuf der Jahresmitgliederversammlung der URANIA Bildungsgesellschaft Eichsfeld e.V. am 16.2.2013 in Leinefelde bedankte sich Johanna Scheringer-Wirght beim Vorsitzenden und allen Anwesenden für die gute Arbeit der URANIA. Die Erwachsenenbildung und überhaupt Weiterbildung seien ein wichtiger Beitrag für die Gesellschaft. „Gerade in Zeiten von staatlichen Kürzungen in vielen kulturellen und sozialen Bereichen müssen Vereine wie die URANIA besonders unterstützt werden“, so Scheringer-Wright.

Deswegen überreichte sie dem Vorsitzenden Dr. Löffelholz einen Scheck der Alternative 54. Der Verein Alternative 54 wurde von Landtagsabgeordneten der LINKEN gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt die automatische Erhöhung der Diäten für die Landtagsabgeordneten, die in Artikel 54 der Thüringer Verfassung geregelt ist, zu spenden, anstatt sich selbst daran bereichern. Bisher ist leider keine andere Partei diesem Beispiel gefolgt. Dennoch werden so Jahr für Jahr zahlreiche Projekte in Thüringen unterstützt.

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Scheringer-Wright auf der Grünen Woche in Berlin plädiert für eine Landwirtschaft in benachteiligten Gebieten

17. Januar 2013  Aus dem Landtag, Landwirtschaft, Lokales

Gruene_Woche_Traktor„Die Förderung landwirtschaftlicher Betriebe in benachteiligten Gebieten in Thüringen muss unbedingt gesichert werden“, erklärt die landwirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Dr. Johanna Scheringer-Wright, und kritisiert, dass die Thüringer Landesregierung dafür im Jahr 2014 gar kein Geld mehr im Landeshaushalt vorsieht. Gruene_Woche_Schäfe

Wenn es für die Landwirtschaft in benachteiligten Gebieten, wie etwa den Höhenlagen des Thüringer Waldes, keinerlei Unterstützung mehr gibt, dann seien die betroffenen Landwirte in ihrer Existenz bedroht, warnt die Agrarexpertin der Linksfraktion. Sie verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass DIE LINKE in der abschließenden Beratung des Landeshaushalts nächste Woche dem Landtag einen Entschließungsantrag vorlegt, mit dem die Landesregierung zur „Sicherung der Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete auch für das Jahr 2014“ aufgefordert wird.

Dies sei nicht zuletzt auch für den Erhalt der Kulturlandschaften und der Biodiversität in Thüringen, wozu sich die Landesregierung ausdrücklich bekannt habe, notwendig, so Frau Dr. Scheringer-Wright abschließend.

 

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Auf Wahlkampfhilfe in Niedersachsen

11. Januar 2013  Lokales

2013-01-11 14.06.54

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Die Winterausgabe des KONTRAST ist da!

Hier findet ihr das aktuelle Informationsblatt von Dr. Johanna Scheringer-Wright:

KONTRAST Winter 2012

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Genossenschaften in der Landwirtschaft früher und heute – Besuch im Saale-Orla-Kreis anlässlich des Internationalen Jahrs der Genossenschaften

14. September 2012  Allgemein, Landwirtschaft, Lokales

Auf Einladung der Abgeordneten Heidrun Sedlacik, ebenfalls Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, besuchte Johanna Scheringer-Wright am 4.September 2012 mit dem Fahrrad den Saale-Orla-Kreis. Thema der Fahrradtour war die Entwicklung der Genossenschaften in der Landwirtschaft in der Region.

Die erste Station der Tour führte deshalb zu Herbert Klinger, dem heutigen Ortschronisten von Nimritz, Mitglied der Agrargenossenschaft Oppurg e.G. und früheren Parteisekretär der Genossenschaft und Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe (VdgB). Mit Bildern und Ausführungen aus den 1970ziger Jahren erzählte er den beiden Abgeordneten von seiner Zeit als Vertreter der VdgB. In 58 Vorträgen informierte Herbert Klinger über mehrere Jahre in Bayern über die Lage der Genossenschaftsbauern der DDR. Diese Zusammenarbeit zwischen der VdgB der DDR und des Arbeitskreises Landwirtschaft im Parteivorstand der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) der BRD mündete neben der Vortragstätigkeit auch in gegenseitigen Besuchen von Bauern aus Bayern und aus dem damaligen Bezirk Gera. Hauptakteure dieser Zusammenarbeit waren Herbert Klinger und der Großvater der Abgeordneten Scheringer-Wright, Richard Scheringer, dem als Bauer und Kommunist in Bayern sehr an der Genossenschafts­­­bewegung und einer gesamtdeutschen Agrarpolitik gelegen war.

Besonders interessant ist, wie die Agrarpolitik und die Bemühungen der beiden Mitstreiter von damals innerhalb der Genossenschaftspolitik bis heute aktuell geblieben ist. Auch gerade in Anbetracht der jetzt anstehenden Reform der Agrarförderung in der Europäischen Union, in der darüber nachgedacht wird, Genossenschaften aufgrund ihres Förderzweckes besser zu stellen als reine Aktiengesellschaften.

Die zweite Station führte die Abgeordneten zur Agrargenossenschaft Geroda e.G. Hier erklärte der Betriebsleiter und Vorstandsvorsitzende Ralf Voit den Neubau des Milchviehstalles der Agrargenossenschaft. Um die Leistung der Milchviehherde zu erhalten und die Gesundheit der Tiere zu verbessern sei es notwendig, einen neuen Stall zu bauen, der den Kühen Licht, Luft und die Möglichkeit zum Laufen gewährleiste.

Dritte Station war eine Abendveranstaltung mit Einwohnern von Geroda und Mitgliedern des Linksaktivs im Wahlkreis. Scheringer-Wright erläuterte die Vorschläge der LINKEN für sozial gerechte und ökologisch angepasste europäische Agrarsubventionen. Sie arbeitete heraus, dass nur DIE LINKE neben ökologischen, auch soziale Kriterien, nämlich die Anrechnung von versicherungspflichtigen Arbeitsplätzen, als Voraussetzung für Subventionen einfordere. In der regen Diskussion in die sich auch der Vorsitzende der Agrargenossenschaft Geroda lebhaft einbrachte, wurden diese Positionen und allgemeine Fragen rund um die Landwirtschaft und Genossenschaften thematisiert.

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