Lokales

Internationaler Frauentag 2014

08. März 2014  Allgemein, Frauen, Lokales, Politik

Frauentag1Der Internationale Frauentag steht für den Kampf für rechtliche, politische und wirtschaftliche Gleichstellung, ein selbstbestimmtes Leben, für das Recht auf körperliche Unversehrtheit, sowie sexuelle Selbstbestimmung für alle Frauen. Beim ersten Internationalen Frauentag 1911 wurden Forderungen nach sozialer und politischer Gleichberechtigung auf die Straße getragen. Auch heute – über hundert Jahre später – sind viele dieser Forderungen leider immer noch aktuell. Frauentag2

 

Ein Scheitern an den gesellschaftlichen Erwartungen gleichzeitig als perfekte Mutter, aufstrebende Karrierefrau und verführerische Schönheit, wird häufig als Faulheit und somit als Schuld der Frauen selbst angesehen. Dadurch wird verschleiert, dass diese Erwartungen nicht zufällig entstehen, sondern auf gesellschaftlichen Strukturen beruhen, die wir verändern können.

Die Ungleichbehandlung von Frauen und Männern wirkt sich nach wie vor in prekären Arbeitsverhältnissen aus. Mehr als 80 % der Teilzeitbeschäftigten und 2/3 der Minijobber*innen sind Frauen. Frauen sind deshalb wesentlich häufiger von Altersarmut betroffen oder vom besser verdienenden Partner abhängig. Sie werden in der kapitalistischen Gesellschaft doppelt ausgebeutet:

„Alle Frauen sind von Diskriminierung betroffen. Wir kommen gegen das alles nur an, wenn wir gemeinsam kämpfen. Wir wollen Solidarität unter Frauen bestärken und die Notwendigkeit aufzeigen, gegen diese Verhältnisse zusammen vorzugehen.“

meint dazu Johanna Scheringer-Wright. Um mit Frauen darüber ins Gespräch zu kommen nutze sie deshalb am Samstag, den 8. März die Gelegenheit den Frauen in der Gothaer Innenstadt persönlich zu gratulieren.

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Johanna Scheringer-Wright zum Frauenfrühstück im kubiXX e. V.

03. März 2014  Allgemein, Lokales, Politik

Der Gothaer Verein kubiXX e. V. setzt auf Kultur, Bildung und Politik. Die Betonung liegt dabei auf dem X, doppelt und groß geschrieben. Das steht für vieles mehr. Die Mitglieder des Vereins wollen etwas zur Stärkung der Kultur und Bildung in ihrem Umfeld beitragen. Aber auch mit politischen Themen setzen sie sich auseinander. So luden sie die Landtagsabgeordnete Dr. Johanna Scheringer-Wright am 03. März zu ihrem monatlich stattfinden Frauenfrühstück ein.

Frauenfrühstück

Die Vereinsräumlichkeiten des 2009 gegründet KubiXX e. V befinden sich seit 2 Jahren in der Blumenbachstr. 5 in Gotha. Das Vereinsangebot ist breit aufgestellt. So gibt es ein regelmäßiges Treffen jugendliche Briefmarkensammler am letzten Freitag eines Monats um 15.00 Uhr oder einen Nähkurs jeden ersten Montag im Monat um 16.00 Uhr. Spielabende beginnen jeden Freitag ab 18.00 Uhr.  Ebenso gehört eine soziale Beratung jeden Mittwoch um 12.00 Uhr zum wöchentlichen Angebot. Bald stehen auch wieder Bastelarbeiten für Ostern auf dem Plan.

Jeden 1. Montag im Monat findet ein kostenloses Frauenfrühstück statt. Diesen Monat stellte die agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE während des Frühstücks ihre Arbeit im Thüringer Landtag vor und beantwortete den anwesenden Frauen Fragen über Fruchtfolgen, Milchpreise, Mindestlohn und vieles mehr. „Diese Runde ist wichtig für den gemeinsamen Austausch und die Verknüpfung der Frauen untereinander“, meinte Scheringer-Wright.

Das nächste kostenlose Frauenfrühstück findet am 7. April, 10.00 Uhr statt. Alle interessierten Frauen sind dazu herzlich eingeladen.

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Landtagsabgeordnete Scheringer-Wright macht sich für Milchproduzenten in Thüringen stark

Am Montag, den 24. Februar traf sich die agrarpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion DIE LINKE Dr. Johanna Scheringer-Wright mit dem Landesvorstand des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter (BDM) e.V. in ihrem Wahlkreisbüro in Gotha. Als Vertreter des Vereines waren Ralf Schmidt, Thüringer Beirat des BDM, und Arnold Becker, Landesvorsitzender des BDM, anwesend.

BDM 24.2.14

Der BDM ist eine Interessensvertretung der deutschen Milchviehhalter, welche für eine gesellschaftsverträgliche, nachhaltige und vielfältige Milchwirtschaft zum Nutzen aller steht. Er setzt sich unter anderem für eine wirtschaftlich nachhaltige Entwicklung der Milchviehbetriebe ein.

Anlass des Gespräches ist die Senkung des Milchpreises im Januar dieses Jahres auf 39 Cent. Ralf Schmidt nannte das: „einen Kartellverstoß der großen Milchbetriebe“. Es sei an der Zeit die Verantwortungsfrage zu stellen, führte Schmidt weiter aus. Die praktizierenden Landwirte fühlen sich übergangen und in den großen Molkerei-Genossenschaften nicht mehr repräsentiert. „Es geht doch um die Vermarktung der Milch und nicht um das Verschenken der Milch!“, ergänzte Arnold Becker. Beide Bauern befürchten einen weiteren Milchpreis-Einbruch in naher Zukunft.

Deutsche Milchbauern können nicht zu den günstigsten Bedingungen erzeugen. Dennoch wird von den hiesigen Milchbauern erwartet ebenfalls für den Weltmarkt zu produzieren. „Wir sind die, die es als erstes trifft, wenn der Milchpreis fällt“, fasste es Becker zusammen.

Ziel des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter ist es daher, auf dieses Thema aufmerksam zu machen. „Das System muss reguliert werden.“, meinte Schmidt, „Jeder Autohersteller fährt seine Produktion zurück, wenn der Markt gesättigt ist. Nur die Milchbauern produzieren noch mehr Milch.“ Der BDM fordert daher eine EU-weite Überwachung des Milchmarktes und eine Regulierung der Milchproduktion innerhalb Deutschlands. Die Landtagsabgeordnete Dr. Johanna Scheringer-Wright versprach, diese Forderung mit in den Landtag zu nehmen und sich dafür stark zu machen. „Die in Thüringen tätigen Betriebe müssen in die Lage versetzet werden, den wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen sowie den Anforderungen des Verbraucher gerecht zu werden“, so Frau Scheringer-Wright, „Denn immer mehr Menschen wünschen sich eine bessere, faire Nahrungsmittelherstellung.“ Dafür müsse auch der ordnungspolitische Rahmen verändert und Fördermittel gezielt eingesetzt werden. Dazu habe auch DIE LINKE immer wieder Vorschläge gemacht, auch im Entwurf des Landtagswahlprogramms sei dies verankert.

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Die Angst in Ballstädt sitzt noch tief

17. Februar 2014  Allgemein, Antifaschismus, Lokales, Politik

Der Kreisvorstand der Partei DIE LINKE. Gotha verurteilte in seiner Sitzung am 11.02. den neonazistischen Überfall auf die Kirmesgesellschaft in Ballstädt.

Ballstädt

Johanna Scheringer-Wright übergibt eine Spende an die Bürgermeisterin von Ballstädt Frau Reisser

DIE LINKE verfolgt die neonazistischen Umtriebe im Landkreis seit langem mit großer Sorge. Dieser Terrorüberfall stellt jetzt auch hier im Landkreis  eine neue Qualität der Einschüchterung dar. Wie die Betroffenen aussagten, war der Überfall sorgfältig geplant und die Durchführung äußerst schlagkräftig und brutal. „Das lässt befürchten, dass eine neue Terrorzelle am Werk ist“ sagt die lokale Landtagsabgeordnete Johanna Scheringer-Wright.

DIE LINKE fordert daher Polizei, Staatsanwaltschaft und Staatsschutz auf, auch in Richtung terroristische Vereinigung zu ermitteln. In der rechten Szene hieße es bereits „NSU – reloaded“. „Dies muss als Alarmzeichen gewertet werden und hierauf muss reagiert werden.“ so Scheringer-Wright weiter. Der Kreisvorstand, die linke Kreistagsfraktion im  Gothaer Kreistag und die linke Abgeordnete Scheringer-Wright sprechen allen Betroffenen ihr Mitgefühl aus und rufen dazu auf, an Mahnwachen und anderen Solidaritätskundgebungen in Ballstädt teilzunehmen.

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DIE LINKE unterstützt Mahnwache in Ballstädt

11. Februar 2014  Allgemein, Antifaschismus, Lokales

Die Landtagsabgeordnete der LINKEN, Dr. Johanna Scheringer-Wright, besuchte am Montag Ballstädt und deren Bürgermeisterin. „Ich wollte den Einwohnerinnen und Einwohnern, der Kirmesgesellschaft und natürlich der Bürgermeisterin persönlich mein Mitgefühl ausdrücken und Unterstützung anbieten“, sagt Scheringer-Wright.

„Ich war tief erschüttert von der Schilderung der Betroffenen. Dieser brutale Überfall ist brauner Terror pur“, erklärt Frau Scheringer-Wright. Sie fordert alle, insbesondere Landrat Gießmann auf, die Bürgermeisterin und die Einwohner von Ballstädt in dieser schwierigen Situation nicht allein zu lassen. „Auch die Landesregierung muss sich mit diesem Terrorüberfall befassen und das Dorf unterstützen, um mit dieser Situation umzugehen“, so die LINKE-Abgeordnete, die ihr Wahlkreisbüro in Gotha hat. Das Thema wird auf Antrag der LINKEN im Innenausschuss des 01. BallstädtLandtags aufgerufen.

Am Mittwoch soll es eine Mahnwachegeben, die von der Allianz gegen Rechts organisiert wird. „Ich fordere alle auf, an der Seite der Betroffenen, der Bürgermeisterin und aller demokratischen Einwohnerinnen und Einwohner an der Mahnwache teilzunehmen und ein Zeichen für Solidarität und Demokratie zu setzen“, so Scheringer-Wright.

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Neonazis in Ballstädt

09. Februar 2014  Allgemein, Antifaschismus, Lokales, Politik

Nachdem wir gestern an der relativ erfolgreichen Aktion gegen Neonazis in Weimar teilgenommen habe, bin ich heute geschockt von dem Überfall auf die Kirmesfeier in Ballstädt, Landkreis Gotha.

Ballstädt

Dieses Haus in Ballstädt ist 2013 an Angehörige der rechten Szene verkauft worden. Foto: Lutz Ebhardt

Da mindestens ein Schläger erkannt wurde, der zu der Neonazi-Gruppe Crawinkel/Ballstädt gehört, ist davon auszugehen, dass dies ein faschistischer Überfall war. Mein Mitgefühl gilt den verletzten Personen und deren Familien. Dieser Vorfall muss aufgeklärt, die Verantwortlichen vor Gericht gestellt und es muss geprüft werden, inwieweit das Haus der Neonazis in Ballstädt als Ausgangs- bzw. Vorbereitungsbasis für diesen brutalen Überfall gedient hat. Polizei, Kripo und Staatsschutz müssen mit Hochdruck ermitteln.

Ich möchte den Einwohnern von Ballstädt mein Mitgefühl ausdrücken und ihnen Mut machen, sich nicht einschüchtern zu lassen.

Johanna Scheringer-Wright

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Anti-Nazi Demo Weimar

08. Februar 2014  Allgemein, Antifaschismus, Lokales, Politik
Anti-Nazis Demo Weimar 2014

Anti-Nazis Demo Weimar 2014

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Thüringer Obst und Gemüse fehlten völlig auf der Grünen Woche

03. Februar 2014  Allgemein, Landwirtschaft, Lokales, Politik, Umwelt

Mit einem kritischen Blick bewertet die agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Dr. Johanna Scheringer-Wright, die Thüringer Präsentation auf der heute zu Ende gehenden Internationalen Grünen Woche in Berlin.

Im Rahmen des Besuchs des Ausschusses für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz auf der Grünen Woche hatte die Abgeordnete Gelegenheit, alle thüringischen Aussteller aufzusuchen, auch die, die nicht in der offiziellen Thüringenhalle ausgestellt haben. Dabei musste sie „feststellen, dass Obst- und Gemüseprodukte aus Thüringen völlig fehlten“, so Frau Dr. Scheringer-Wright. „Die überwiegende Mehrheit der Aussteller aus Thüringen präsentierten Fleisch- und Wurstwaren, Bier und andere Spirituosen. Einzig die Heichelheimer breite Produktpalette aus Kartoffeln sowie Altenburger Ziegenkäse wurden als Highlights angeboten.“

Es sei „sehr bedauerlich, dass der Thüringer Obst- und Gemüseanbau mit seinen Produkten bei der Thüringer Präsentation fehlten“, unterstreicht die Agrarpolitikerin. „Gerade dieser Landwirtschafts-Bereich hätte mehr Werbung verdient, denn Thüringen hat hier lange Tradition“ und es sei sehr bedenklich, dass die Anbauflächen für Obst und Gemüse immer mehr zurückgingen. Der kleine Standder Heldrunger Zwiebelrispen sei zwar ein schöner Lichtblick gewesen, freilich habe er nicht die Vielfalt des Thüringer Garten- und Gemüsebaus darstellen können.

„Da hat die Thüringer Landesregierung erneut eine Chance verpasst“, kritisiert Scheringer-Wright. Das Bild Thüringens sei durch die Auswahl der Landesregierung „wieder einmal auf das ‚Bratwurstimage‘ verengt worden“. Natürlich sei der Bekanntheitsgrad der Bratwurst, ebenso wie der aller anderen schmackhaften Thüringer Fleisch- und Wurstwaren für das Land förderlich, „aber Thüringen darf darauf nicht reduziert werden. Bei der nächsten Grünen Woche, der wichtigsten Konsumentenmesse in Europa, muss unbedingt auch der Thüringer Gemüse- und Obstbau repräsentativ vertreten sein“, fordert die Landtagsabgeordnete abschließend.

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Gesamtmitgliederversammlung in Sömmerda

08. Januar 2014  Landtagswahl, Lokales

DIE LINKE. Kreisverband Sömmerda hatte am 08. Januar zu ihrer ersten Kreismitgliederversammlung 2014 nach Sömmerda ins Volkshaus geladen. Auf dieser Sitzung wurde mit großer Mehrheit der Kreisvorsitzende Tobias Steinkopf als Direktkandidat zur kommenden Landtagswahl im Wahlkreis 17 (Sömmerda II) gewählt. Weiterhin stellten sich die Kandidatinnen für den Wahlkreis 16 (Sömmerda I – Gotha III) vor. Eine von ihnen ist Dr. Johanna Scheringer-Wright, die in ihrer Rede auf ihre familiäre Anbindung zur Fahner Höhe einging. Weiterhin stellte die agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE GMV SÖMLINKE im Thüringer Landtag die Bedeutung der Landwirtschaft in diesem Wahlkreis heraus. Neben Frau Scheringer-Wright kandidiert Janette Ehrich aus Walschleben. Die Wahl der Direktkandidatin findet am 15.03. in Walschleben statt. Wahlberechtigt sind alle Parteimitglieder, die im Wahlkreis 16 ihren Wohnsitz haben.

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Abgeordnetenbüro von Dr. Johanna Scheringer-Wright in Gotha eröffnet

17. Dezember 2013  Allgemein, Aus dem Landtag, Lokales

Johanna Scheringer-Wright hatte am 10. Dezember zur Eröffnung ihres Abgeordneten- und Kampagnenbüros für Agrarpolitik und regionale Entwicklung in der Blumenbachstr. 5 in Gotha eingeladen.

Büro-Eröffnung

Dabei hat der Besuch ihres Onkels Konrad Scheringer ihr eine besondere Freude bereitet, denn daher komme auch ihre enge Bindung zum Landkreis Gotha, meinte die Landtagsabgeordnete. Weitere Gäste waren, neben dem Gothaer Bürgermeister Schmitz-Gielsdorf, Vetreter*innen des Demokratischen Frauenbundes, der Volksolidarität, des Stadtverbandes der  Kleingärtner, der Selbsthilfegruppe Umweltbeschwerden Thüringen und der Naturschutzjugend.

„Oft sieht es so aus, als würde Politik nur im Parlament und im Fernsehen gemacht. Doch ich möchte denen eine Stimme geben, die in der großen Politik keine Lobby finden. Ich mache für solche Menschen Druck und werde nicht locker lassen.“ sagt die gelernte Agrarwissenschaftlerin, die sich auf ihre Arbeit in Gotha freut.

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