Lokales

Gesicht zeigen gegen Sügida

04. Februar 2015  Antifaschismus, Lokales

Die Landtagsabgeordnete Dr. Johanna Scheringer-Wright hat den Protest gegen Sügida in Suhl am 02. Februar

persönlich unterstützen. „Es ist sehr wichtig, im Protest gegen Neonazis und Rechtspopulisten nicht nachzulassen und Solidarität mit der weltoffenen Suhler Zivilbevölkerung zu leben!“

Seit 4 Wochen demonstrieren Montag für Montag „besorgte Bürger“ gemeinsam mit der organisierten Neonaziszene Thüringens gegen eine vermeintliche Islamisierung Südthüringens. Maßgeblich organisiert werden die Kundgebungen und „Spaziergänge“ vom NPD-nahem „Bündnis Zukunft Hildburghausen“ um Tommy Frenck.

In Suhl marschieren militante Neonazis und Rechtspopulisten Seite an Seite. Woche für Woche beteiligen sich etwa 1.000 Personen an diesen fremdenfeindlichen Veranstaltungen. Die einende Parole dieser heterogenen braun-schwarzen Menschenmenge lautet „Wir sind das Volk“. Gegendemonstranten, egal ob aus den liberalen und linken Parteien (SPD, Grüne, Piraten, Linke), Gewerkschaften, Vereinen und Verbänden, der Kirche oder dem Antifa-Spektrum werden voller Hass als „Volksverräter“ bezeichnet. Die Presse, teilweise mit eigener Security unterwegs, wird als „Lügenpresse“ beschimpft.

Unterstützt werden die südthüringischen Neonazis nicht nur von lokalen AfD-Größen, sondern auch durch Personen und Organisationen aus dem Landkreis Gotha. Der NPD-Kreisverband Gotha und das „Bündnis Zukunft Landkreis Gotha“ um den militanten Neonazi Marco Zint mobilisieren ihre Anhänger nach Suhl. Ebenso wurden auf der ersten Sügida-Veranstaltung zwei Bewohner des „Gelben Hauses“ aus Ballstädt gesichtet. Thomas Wagner, Kopf der Rechtsrockband „SKD“ und Hauptverdächtiger des Überfalls auf eine Feier im Gemeindesaal von Ballstädt, sowie der aus Bad Langensalza stammenden Tony St., mutmaßlich ebenfalls an dem brutalem Überfall mit 10 Verletzten (2 davon schwerverletzt) beteiligt, sind in Suhl mit dabei. Vor dem Hintergrund dieser neuen Aktivitäten der Gothaer Neonazi-Szene ist es unverständlich, dass die Tatverdächtigen des Überfalls in Ballstädt noch nicht vor Gericht stehen. So lässt man ihnen Raum sich an volksverhetzenden Unternehmungen zu beteiligen. „Der Prozess ist überfällig, und muss endlich beginnen.“ fordert Scheringer-Wright.

Zudem möchte Scheringer-Wright alle Gothaerinnen und Gothaer dazu ermutigen sich an den Gegenprotesten zu beteiligen und die Suhler Zivilgesellschaft in ihrem Widerstand zu unterstützen. „Aber auch in unserem eigenen Landkreis sollten wir wachsam sein, und fremdenfeindlichen sowie neonazistischen Aktivitäten mutig entgegentreten“, so Scheringer-Wright abschließend.

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Dr. Johanna Scheringer-Wright überreicht kubiXX e. V. Scheck

05. September 2014  Allgemein, Aus dem Landtag, Lokales

Die Landtagsabgeordnete und Direktkandidatin im Wahlkreis 16 der Partei DIE LINKE, Scheringer-Wright, überreichte am Freitag, den 05. September, in Gotha dem Verein kubiXX einen Scheck der „Alternative 54 e. V.“ über 250 €.

kubiXX 5.9.14

Der Verein „Alternative 54 Erfurt e. V.“ gibt die automatische Erhöhung der Diäten, die in Artikel 54 der Thüringer Verfassung geregelt ist, der Landtagsabgeordneten der Fraktion DIE LINKE weiter. Seit Inkrafttreten der Verfassung kämpft DIE LINKE gegen den die automatische Erhöhung der Diäten für Abgeordnete. Eine Verfassungsklage war nicht erfolgreich, Anträg zur Abschaffung oder zumindest Aussetzung der Erhöhungen fanden bei den anderen Parteien im Landtag nicht die notwendige Mehrheit. Vor allem CDU und SPD machten sich für die die automatischen Erhöhungen der Diäten stark. Deshalb gründeten 1995 Abgeordnete der PDS (heute DIE LINKE) den Verein „Alternative 54 Erfurt e.V.“, der die automatischen Erhöhungen der Abgeordneten-Diäten an soziale, kulturelle und ehrenamtliche Vereine sowie Jugendprojekte weitergibt.

Der Gothaer Verein kubiXX e. V. setzt auf Kultur, Bildung und Politik. Die Betonung liegt dabei auf dem X, doppelt und groß geschrieben. Das steht für vieles mehr. Die Mitglieder des Vereins wollen etwas zur Stärkung der Kultur und Bildung in ihrem Umfeld beitragen. Aber auch mit politischen Themen setzen sie sich auseinander.

Die Vereinsräumlichkeiten des 2009 gegründet KubiXX e. V befinden sich in der Blumenbachstr. 5 in Gotha. Das Vereinsangebot ist breit aufgestellt. So gibt es ein regelmäßiges Treffen jugendliche Briefmarkensammler oder einen Nähkurs. Spielabende beginnen jeden Freitag ab 18.00 Uhr.  Ebenso gehört eine soziale Beratung jeden Mittwoch um 12.00 Uhr zum wöchentlichen Angebot. Jeden 1. Montag im Monat findet ein kostenloses Frauenfrühstück statt.

Die Scheckübergabe fand am Stand von kubiXX e.V. anlässlich der „Shopping-Nacht“ auf dem Neumarkt statt.

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Sahra Wagenknecht in Gotha

03. September 2014  Allgemein, Landtagswahl, Lokales, Politik

Am Mittwoch, den 03. September, hatte die Landtagsabgeordnete Dr. Johanna Scheringer-Wright zu einer Diskussionsveranstaltung mit der Bundestagsabgeordneten Sahra Wagenknecht nach Gotha eingeladen. Thema des Abends war die Möglichkeit eines Politik- und Regierungswechsels in Thüringen. Zur Veranstaltung haben sich 150 Besucher aus Gotha und Umgebung im englischen Pub „The Londoner“ in der Parkstraße eingefunden.

VA Wagenknecht 2

„24 Jahre schwarzer Filz sind genug!“ mit dieser kämpferischen Aussage eröffnete Johanna Scheringer-Wright, welche auch Direktkandidatin im nördlichen Gothaer Landkreis ist, den Abend. „Thüringen hat eine andere Regierung und eine andere Politik verdient.“ pflichtete ihr Sahra Wagenknecht bei. Die Bundestagsabgeordnete ist selbst in Jena geboren und aufgewachsen und kennt sich deshalb mit den hiesigen Gegebenheiten genaustens aus. „Die SPD kann sich eine große Koalition nicht noch einmal leisten.“ führte Wagenknecht weiter aus.

Sie ging in ihrer Rede auf verschiedene Themen ein, zu denen DIE LINKE sowohl im Bundes- als auch im Thüringer Landtag eine Gegenkraft darstellt. Über die Rolle Deutschlands im Ukrainekonflikt, Waffenlieferungen an die Kurd*innen, Leiharbeit bis hin zur Rentenreform sprach sie derzeitige Probleme im VA Wagenknecht 3Land an. Am Ende blieb die Frage: Ist DIE LINKE wirklich dazu in der Lage das alles zu ändern? „DIE LINKE ist nur so stark, wie sich Menschen in und um sie engagieren.“ antwortete darauf Sahra Wagenknecht „Wir brauchen Bewegung in diesem Land. Man kann Grundlegendes nur ändern, wenn es Druck aus der Bevölkerung gibt.“ Johanna Scheringer-Wright stimmte ihr zu und führte weiter aus, dass es die Möglichkeit gibt etwas in Thüringen zu verändern. „Das können wir aber nur, wenn ihr zu Wahl geht.“ sagte sie weiterhin. Denn die Landtagswahl in Sachsen mit der geringen Wahlbeteiligung, bei der AfD und NPD fast 15% im Ergebnis auf sich vereinen konnten, zeigen umso mehr wie wichtig es ist seine Stimme abzugeben. „Helfen sie uns dabei, Menschen zu überzeugen zur Wahl zu gehen. Denn es wird sich etwas ändern, wenn wir in Thüringen den Ministerpräsidenten stellen“ versprach Sahra Wagenknecht abschließend.

Es bleibt also spannend, welches Ergebnis unsere Landtagswahl in Thüringen am 14. September liefert und ob DIE LINKE dadurch die Möglichkeit erhält sich in Regierungsverantwortung zu beweisen.

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Wertschätzung für gute Pflege

02. September 2014  Allgemein, Lokales, Politik

Pflegeheim 2.9.

Auf Einladung der Landtagsabgeordneten Dr. Johanna Scheringer-Wright weilte Pia Zimmermann (MdB) mit ihrer Mitarbeiterin am 02. September im Landkreis Gotha. Gemeinsam mit Vertreter*innen der LINKEN. Gotha besuchten sie die Pflegeeinrichtungen Städtische Heime gGmbH und das Ev. Altenpflegeheim „Sankt Peter und Paul“ in Döllstädt, um sich zum Thema Fürsorge zu informieren und Erfahrungen auszutauschen. Die pflegepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag nahm viele gute Eindrücke mit und freute sich, dass sie vor Ort Anregungen aus ihrer Tätigkeit weiter geben konnte. 

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Dr. Johanna Scheringer-Wright vor Ort

09. August 2014  Allgemein, Landtagswahl, Lokales

Infostand 9.8.14Die Direktkandidatin im Wahlkreis 16 (Gotha III – Sömmerda I) führte dieses Wochenende einen Infostand in Wechmar durch.

„Ich freue mich darauf mit den Einwohnerinnen und Einwohnern im Landkreis Gotha und Sömmerda ins Gespräch zu kommen und über das Wahlprogramm der Partei DIE LINKE, über meine Vorstellungen der Landespolitik und was aus meiner Sicht gut für die Bevölkerung in Thüringen ist zu diskutieren.“ sagt die gelernte Agrarwissenschaftlerin und gegenwärtige Landtagsabgeordnete Scheringer-Wright.

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„Links wirkt“ – auch beim Schutz von Bienen

BieneWeil die Anzahl der Bienenvölker in Thüringen auf einem Tiefstand ist, brachte die Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag im Dezember letzten Jahres einen Antrag für eine grundlegende Verbesserung des Bienenschutzes ins Plenum ein. In der Anhörung zum Antrag im Ausschuss wurden auch schnell die Knackpunkte beim Bienenschutz deutlich.

Die Beschlussempfehlung der Fraktion DIE LINKE für das weitere Handeln im Interesse eines ganzheitlichen Bienenschutzes wurde von CDU und SPD abgelehnt. Selbst die von der agrarpolitischen Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Dr. Johanna  Scheringer-Wright, vorgeschlagene getrennte Abstimmung der einzelnen Maßnahmen wollten CDU und SPD nicht mitmachen. Weil aber sowohl CDU wie auch SPD nicht einfach einen Bienenschutzantrag, der im Sinne der Imkerverbände formuliert ist und eine weite Zustimmung in der Bevölkerung hat, ablehnen konnten, ohne sich damit im Wahlkampf zu schaden, wurde von der CDU heute ein Alternativantrag dem Landtag vorgelegt.

Da dieser alle unstrittigen Punkte aus der Beschlussempfehlung der Fraktion DIE LINKE enthält, muss festgestellt werden, dass dieser Antrag im besten Falle Ideenklau ist. „Problematisch ist, dass sich CDU und SPD um die schwierigen Aspekte beim Bestäuberschutz drücken und damit einen Teil der angemahnten Probleme der Imker einfach ignorieren“, kritisiert Scheringer-Wright. So blende der Antrag der CDU/SPD die gegenwärtig eingesetzten Insektizide einfach aus. „Weiterhin verweigern sich CDU und SPD, auf Bundesebene eine Überprüfung auf bienengefährliche Pflanzenschutzmittel anzuschieben, und das ist nach den Ausführungen der Imker im Ausschuss mehr als traurig“, so die Abgeordnete weiter. Wenn es also in diesem Bereich Fortschritte geben soll, dann offensichtlich nicht mit CDU oder SPD, sondern nur mit der LINKEN“, resümiert Scheringer-Wright.

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Grüne Offensive um Fracking zu etablieren – Ohrfeige für Umweltaktivisten

Die Grünen Umweltminister aus den Ländern Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hessen und Baden-Württemberg haben jetzt noch vor der Sommerpause Anträge in den Bundesrat eingebracht, die das Bergrecht und das WasserhaushHand-Stopp-Fracking-Transaltsgesetz so ändern, dass Fracking in Deutschland reguliert durchgeführt werden kann.

Die Anträge aus den vier Ländern zeigten, dass sich die Grünen von einer umfassenden Umweltpolitik verabschiedet haben.

„Mit diesen Anträgen haben die Grünen ihre Opposition gegen Fracking komplett aufgegeben, unterstützen die Linie von CDU und SPD und erfüllen die von TTIP“ sagt Johanna Scheringer-Wright, Mitglied im Bundesvorstand der Partei DIE LINKE und linke Abgeordnete im Thüringer Landtag. „Zudem ist dieses Vorgehen der Grünen eine Ohrfeige für die Umweltverbände und Bürgerinitiativen gegen Fracking“ führt sie weiter aus.

Mit Blick auf die bevorstehenden Landtagswahlen sei diese Haltung der Grünen auch von Bedeutung. „Wer da noch glaubt, mit der Partei Bündnis 90/Die Grünen Fracking zu verhindern, wird tief enttäuscht werden“ klärt Scheringer-Wright auf.

Die Einbringung des gemeinsamen Antrags der Länder Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Hessen, sowie des Antrags des Landes Niedersachsens in die letzte Bundesratssitzung zeige deutlich, dass es den Grünen vielmehr darum geht, schnellstmöglich Fracking über Änderungen des Bergrechts und des Wasserhaushaltsgesetzes in Deutschland zu etablieren.

Umweltminister Wenzel (Die Grünen) bekenne sich in dem niedersächsischen Antrag sogar für den Einsatz von Chemikalien zum Fracking. Ein Verbot dieser gefährlichen Technologie soll nur in Wasserschutz- und Heilquellenschutzgebieten durchgesetzt werden. „Wenn Wenzel meint, dass dies das höchste an Umweltschutz ist, was er durchsetzen will, dann Gute Nacht Grüne“ empört sich Scheringer-Wright.

DIE LINKE kämpft für ein generelles Verbot von Fracking und stellt sich auch gegen die Erschließung von unkonventionellen Kohlenwasserstofflagern. Denn Fracking und die Förderung des Erdgases in Schiefer und anderen Gesteinsschichten gefährde in jedem Fall das Grundwasser, sei es durch die verwendeten Chemikalien oder durch die Lagerstättenwasser. Auch klimapolitisch sei die Erschließung von unkonventionellen Kohlenwasserstoffen kontraproduktiv und behindere die Energiewende.

Hintergrund:

Die Anträge zielen darauf ab über Änderungen im Bergrecht (Bundesrat Drucksache 281/14), aber auch Änderungen im Wasserhaushaltsgesetz (Bundesrat Drucksache 285/14) Fracking den Weg zu ebnen für die Erschließung und Ausbeutung von unkonventionellen Kohlenwasserstofflagerstätten. Mit diesen Änderungen wäre dann für ganz Deutschland die rechtliche Grundlage geschaffen Fracking anzuwenden. Zudem wäre der seit Jahren stattfindende Einsatz von Fracking in Niedersachsen reguliert und abgesegnet.

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Kulturkonferenz in Apfelstädt

19. Juni 2014  Aus dem Landtag, Lokales, Politik

IMAG0299Zur Konferenz „Kultur (mit Plan) fördern“ haben die Landtagsfraktion DIE LINKE und das Kommunalpolitische Forum Thüringen e.V. am 19. und 20. Juni nach Apfelstädt bei Erfurt (Hotel Park Inn, Riedweg 1) eingeladen.
Kulturakteure und Kultureinrichtungen brauchen dringend Planungssicherheit. Aus diesem Grund fordert die Linksfraktion seit Jahren ein Kulturfördergesetz für Thüringen, das Kultur als Pflichtaufgabe festschreibt und Förderinstrumente für alle kulturellen Sparten und Bereiche auf Nachhaltigkeit ausrichten kann. „Ein solches Gesetz kann nicht am grünen Tisch entstehen. Es bedarf der Mitarbeit der Kulturakteure und auch der Kommunen“, so die kulturpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Dr. Birgit Klaubert. „Deshalb wollen wir mit Kulturschaffenden, Politikern sowie interessierten Bürgern ins Gespräch kommen und gemeinsam Anforderungen an ein Kulturfördergesetz für Thüringen erarbeiten.“ So konnten neben Mistreitern aus anderen Bundesländern auch Hilde Rektorscheck, die Begründerin der Kulturloge e.V., und Prof. Max Welch Guerra von der Bauhaus-Universität Weimar gewonnen werden. „Mit unserer Bundestagsabgeordneten Sigrid Hupach und der Ständigen Kulturpolitischen Konferenz der LINKEN können wir allen Interessierten einen breitgefächerten Blick auf die Thematik anbieten.“

Über die Ergebnisse der Kulturkonferenz wird im Rahmen eines Pressegesprächs morgen, Freitag, den 20. Juni, um 13:30 Uhr, im Tagungsraum im Hotel Park Inn (Saal 1), Apfelstädt, informiert.

Kulturkonferenz2014_Grußwort von Dr. Johanna Scheringer-Wright hier nachlesen.

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1. Mai in Gotha

01. Mai 2014  Allgemein, Lokales

2014-5-01-Gotha-1.maiMit ihren Hauptforderungen „Gegen Hungerlöhne und Leiharbeit“ veranstaltete der DGB seine traditionelle Maikundgebung  auf dem Gothaer Marktplatz, mit dabei die Gothaer LINKE. Zustimmung zu den Forderungen nach einem armutsfesten Mindestlohn, der deutlich jenseits von 8.50 Euro angesiedelt sein muss, keine Zustimmung zur Verzögerungstaktik und zur Ausnahmen-Politik, wie sie von Seiten der amtierenden Bundesregierung betrieben wird waren nur einige Themen die mit der Gothaer*innen diskutiert wurden. In einer emotionalen Rede hatte die LINKE-Landtagsabgeordnete Scheringer-Wright über das Motto des DGB „Gute Arbeit, soziales Europa“ gesprochen und darauf verwiesen, dass das auch das Motto der Partei DIE LINKE zum diesjährigen ersten Mai. Als Gewerkschafterin Scheringer-Wright auch zur Vorlage der Bundesregierung zur Einführung des Mindestlohnes und kritisierte diesen scharf, die Ausnahmen für Jugendliche und Langzeitarbeitslose seien eine Diskriminierung dieser Personengruppen und sei strickt abzulehnen.

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DIE LINKE Landtagsfraktion vor Ort in Gotha

24. April 2014  Allgemein, Aus dem Landtag, Lokales

gierstedtDIE LINKE Fraktion machte heute im Rahmen ihrer einwöchigen Fraktionstour Station im Landkreis Gotha.

Dr. Johanna Scheringer-Wright konnte neben Ihren Fraktionskollegen und ihrem Fraktionsvorsitzenden  auch die Spitzenkandidatin für die Europawahl und jetzige Fraktionsvorsitzende der der Fraktion Vereinigte Europäische Linke/Nordische Grüne Linke Gabi Zimmer begrüßen. Einen ersten Aufschlag mit Pressekonferenz gab es im Stadteilzentrum Gotha West. Danach ging es zu weiteren Stationen, wie der Baugesellschaft Gotha, aber auch zum Sorgenkind unter den Schulen, dem Ernestinum Gymnasium.

Dr. Johanna Scheringer-Wright, die ja Sprecherin für Agrarpolitik ihrer Fraktion ist, war es besonders wichtig, auch einen landwirtschaftlichen Betrieb in ihrem Wahlkreis zu besuchen. Mit dem Fraktionsvorsitzenden Bodo Ramelow besichtigte sie daher die Betriebe der  „Fahner Obst“ e.G. in Gierstädt.

Einen Überblick über die Obstbaugenossenschaft wurde den Besuchern vom Leiter der Genossenschaft Herrn Dornberger gegeben. Dornberger stellte dar, dass Fahner Obst etwa 1000 ha mit Obstbäumen bewirtschaftet. Davon sind etwa 50% Apfelbäume, 15% Pflaumender Rest sind Sauer- und Süßkirschen. Auf einigen wenigen Hektaren sind auch Holunder und Mirabellen angepflanzt. Dornberger erklärte, dass die Betriebe sich ganz gut am Markt behaupten können, zeigte aber auch die Schwierigkeiten auf, mit denen gerade der Obstbau konfrontiert ist. Neben Wetterunbilden sind hohe Investitionskosten für Baumersetzungen zu nennen. Dornberger erklärte in der Plantage auch, dass oft die Wasserversorgung für die Bäume aufgrund der niedrigen Niederschläge ein Problem sei. Bewässerung wäre jedoch teuer, obwohl Thüringen insgesamt ein hohes Aufkommen an Wasser habe. Auch die Modernisierung des Betriebsgeländes sei eine Herausforderung, die aber gut bewältigt werde. Selbst ein „grünes Klassenzimmer“ wird nun gebaut, um Schülerinnen und Schülern und anderen Besuchern einen Raum für Vorträge und Studium zu bieten. Anschließend konnten die Abgeordneten dann in der  Absatzgenossenschaft mit dem Leiter Herrn Kirchner genau besichtigen, wie Äpfel für den Verkauf verpackt werden.

Scheringer-Wright zeigte sich beeindruckt, welche Entwicklung und Aufbauleistung dieser Genossenschaftsverbund gemacht hat.  Insbesondere die Idee mit dem „grünen Klassenzimmer“ verdiene besondere Anerkennung.  „Es war eine sehr  fruchtbare Diskussion, die auch uns wieder einmal die Sinne geschärft haben, welche Rahmenbedingungen Produktionsbetriebe im ländlichen Raum brauchen“ stellte Scheringer-Wright am Ende fest.

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