Landwirtschaft

Probleme der Milchbauern nach wie vor noch nicht angekommen

16. April 2009  Landwirtschaft

Angesichts der für heute in Erfurt angekündigten Demonstration der Milchbauern für bessere Erzeugerpreise offenbart sich für die agrarpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion der LINKEN, Dr. Johanna Scheringer-Wright, dass „die Existenzängste und Probleme der Milchbauern in den Köpfen politisch Verantwortlicher nach wie vor nicht angekommen sind“.

Die Abgeordnete erinnert daran, dass vor fast genau einem Jahr bundesweit die Milcherzeuger auf ihre prekäre Finanzsituation aufmerksam gemacht hatten. „Die dann aus diversen Milchgipfeln und Krisentreffen, auch in Thüringen, folgenden Verhandlungsergebnisse sind offensichtlich wie Strohfeuer erloschen.“
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Verbot von MON 810 war längst überfällig

14. April 2009  Landwirtschaft, Politik, Umwelt

„Die Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag begrüßt das heute von der Bundeslandwirtschaftsministerin erlassene, aber längst überfällige Verbot des Anbaus von gentechnisch verändertem Mais MON 810 der Firma Monsanto“, so die agrarpolitische Sprecherin der Fraktion, Dr. Johanna Scheringer-Wright
Jetzt wird es ja für die Landesregierung ein leichtes sein, nun endlich auch Thüringen, das grüne Herz Deutschlands, zur gentechnikfreien Zone zu erklären“, bringt die Abgeordnete ihre Erwartung zum Ausdruck.
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Sollen brennende Fragen zur Landwirtschaft auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben werden?

11. März 2009  Landwirtschaft

„Ein demokratisches, gemeinschaftliches Beraten der durchaus schwierigen Situation der Thüringer Landwirtschaft soll offenbar verhindert werden“, kritisiert die Agrarpolitikerin der Fraktion DIE LINKE, Dr. Johanna Scheringer-Wright, angesichts der Aufstellung der Tagesordnung für die nächste Landtagssitzung.

Der Antrag der LINKEN zur wirtschaftlichen Situation der Landwirtschaft steht schon seit Dezember 2008 auf der Tagesordnung. Zusätzlich hat die Linksfraktion einen Entschließungsantrag zur Aussetzung der Besteuerung von einheimischen Biokraftstoffen eingebracht.

Nun habe der Ältestenrat aber mehrheitlich dafür gesorgt, dass Anträge der CDU, die man neu eingereicht hat, vorgezogen und in der März-Sitzung des Landtages behandelt werden. Frau Dr. Scheringer-Wright weist darauf hin, dass diese Themen teilweise schon einmal im vergangenen Dezember unter anderen Überschriften besprochen worden seien. Die Abgeordnete weist auf die vielen ernsthaften Probleme der Thüringer Landwirte hin: „Was macht die CDU eigentlich für eine Agrarpolitik? Will sie, dass die Landesregierung allein mit dem Bauernverband im stillen Kämmerlein die Probleme bespricht und der Landtag und viele Bauern völlig außen vor bleiben oder scheut sie vielleicht gar die öffentliche Debatte“, fragt Dr. Johanna Scheringer-Wright.

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Newsletter Februar 2009

KONTRAST – Wahlkreisnewsletter – Februar 2009 – download hier

Themen:

GEH DENKEN: 14.02.09 Dresden
Dr. Hans Coppi, Historiker, Publizist und Vorsitzender der Berliner VVN-BdA:

Alles im Griff?
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Milchviehbetriebe und Politik sind gefragt

24. Februar 2009  Landwirtschaft, Politik

Anlässlich des heutigen Thüringer Milchtages erklärt die agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Landtag Dr. Johanna Scheringer-Wright:

„Milchviehbetriebe brauchen verlässliche und auskömmliche Preise, um kostendeckend produzieren zu können. Gerade diese Betriebe haben in den letzten Jahren viel investiert, um tiergerechter und effizienter produzieren zu können. Wenn die Milchpreise stark schwanken und immer wieder in den Keller sausen, sind manche Betriebe in ihrer Existenz bedroht. Daher müssen sich Betriebe und Molkereien zusammenschließen, um Marktmacht aufzubauen und bessere Preise aushandeln zu können.
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Thüringen gentechnikfrei

18. Februar 2009  Landwirtschaft, Politik

Die Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag begrüßt die Ansage der Bundeslandwirtschaftsministerin, die Zulassung von gentechnisch veränderten Mais der Firma Monsanto noch einmal zu überprüfen und weiterhin nach Lösungen zu suchen, um zu ermöglichen, dass sich ganze Bundesländer zu gentechnikfreien Zonen erklären können.

„Jetzt ist endlich auch die Landesregierung gefordert, aktiv gegen die Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen auf Landesebene vorzugehen und sich auf Bundesebene dafür einzusetzen, dass ein Verbot dieses Maises kommt. Wie das gehen kann, haben wir in unseren Plenaranträgen aus den Jahren 2008 und 2005 schon dargestellt“, so die agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Dr. Johanna Scheringer-Wright.

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Bodenverwertungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH (BVVG) – größter Preistreiber in Ostdeutschland

13. Februar 2009  Landwirtschaft, Politik

Wie heute in den Beratungen des Landtagsausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten deutlich wurde, hat die Privatisierung der ehemals volkseigenen Flächen durch die BVVG zur generellen Erhöhung von Verkaufs- und Pachtpreisen von landwirtschaftlichen Nutzflächen geführt. „Die Zahlen sprechen für sich – die BVVG ist der größte Preistreiber im Bereich des Flächenverkaufs. Leidtragende sind landwirtschaftliche Betriebe und Bauern, für die es teilweise schwer ist, Land, das sie bearbeiten, auch zu kaufen“, konstatiert die Agrarpolitikerin der Fraktion DIE LINKE, Dr. Johanna Scheringer-Wright.
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Landwirtschaftsminister stärker gefordert

30. Januar 2009  Landwirtschaft, Lokales

Situation der Thüringer Landwirte ernster nehmen

Die Reform der Europäischen Union zur gemeinsamen Agrarpolitik stößt ansässigen Landwirten verstärkt auf, wie die Wintervortragswoche des Landwirtschaftsamtes Leinefelde zeigte. Die Fraktion DIE LINKE stellte bereits im Dezember 2008 einen Antrag im Thüringer Landtag, die Landesregierung möge über die wirtschaftliche Situation der Thüringer Landwirtschaftsbetriebe und die Auswirkungen der Reform in Thüringen berichten und Vorschläge unterbreiten, wie Härten für Betriebe abgemildert werden können. Dieser Antrag steht derzeit immer noch auf der Tagesordnung. Dazu erklärt Dr. Johanna Scheringer-Wright, Sprecherin für Agrarpolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag:
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Es bleibt beim Nein zu Gentechnik auf Thüringens Feldern

22. Januar 2009  Landwirtschaft

Zu den aktuellen Plänen des Bundessortenamtes, wiederum gentechnisch veränderten Mais der Linie MON 810 zu Sortenprüfzwecken in Dachwig anzubauen, wiederholt die agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Dr. Johanna Scheringer-Wright, ihre Ablehnung:

„Es ist völlig unverständlich, warum der transgene Mais immer noch angebaut werden soll, wo seine EU-Zulassung längst abgelaufen ist.“

Die Agrarpolitikerin gibt in diesem Zusammenhang weiter zu bedenken, dass es sich bei dem Ansinnen nicht um Laborversuche handelt, sondern um Freilandanbau, mit dem eine stärkere Schädigung der Fauna durch BT-Mais möglich ist. Ein Verbot dieser gentechnisch veränderten Pflanze sei im Übrigen längst überfällig.

Auch deshalb möchte die Agrarexpertin die Thüringer Landwirte bestärken, weiter bei ihrem Nein zu transgenem Mais zu bleiben: „Naturnaher Anbau ist langfristig gesehen, immer der bessere Weg“, sagt Frau Dr. Scheringer-Wright.

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Nachbetrachtungen zur Grünen Woche: Situation der Thüringer Landwirtschaft bleibt Thema im Landtag

20. Januar 2009  Landwirtschaft

Neben positiven Bewertungen der Grünen Woche als Schaufenster für Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung kritisiert die agrarpolitische Sprecherin der Thüringer Landtagsfraktion DIE LINKE, Dr. Johanna Scheringer-Wright, nach ihrem Besuch der Leistungsschau in Berlin die Ansage der europäischen Agrarkommissarin Fischer-Boel, in Zukunft auch Exporterstattungen für Milch zu zahlen. Dies sei nicht der richtige Weg, um den Milcherzeugern zu helfen.

„Die Grüne Woche macht die Land- und Ernährungswirtschaft spürbar, sichtbar, genießbar und somit zu einem Erlebnis für Verbraucher und Fachpublikum. Auch die Thüringer Aussteller haben sich in diesem Jahr sehr gut und übersichtlich präsentiert“, betont die Abgeordnete. Neben diesen Aspekten biete die Grüne Woche auch immer ein Fachforum zum Austausch von Ideen und Politikansätzen.

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