Landwirtschaft

Landwirtschaftsminister stärker gefordert

30. Januar 2009  Landwirtschaft, Lokales

Situation der Thüringer Landwirte ernster nehmen

Die Reform der Europäischen Union zur gemeinsamen Agrarpolitik stößt ansässigen Landwirten verstärkt auf, wie die Wintervortragswoche des Landwirtschaftsamtes Leinefelde zeigte. Die Fraktion DIE LINKE stellte bereits im Dezember 2008 einen Antrag im Thüringer Landtag, die Landesregierung möge über die wirtschaftliche Situation der Thüringer Landwirtschaftsbetriebe und die Auswirkungen der Reform in Thüringen berichten und Vorschläge unterbreiten, wie Härten für Betriebe abgemildert werden können. Dieser Antrag steht derzeit immer noch auf der Tagesordnung. Dazu erklärt Dr. Johanna Scheringer-Wright, Sprecherin für Agrarpolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag:
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Es bleibt beim Nein zu Gentechnik auf Thüringens Feldern

22. Januar 2009  Landwirtschaft

Zu den aktuellen Plänen des Bundessortenamtes, wiederum gentechnisch veränderten Mais der Linie MON 810 zu Sortenprüfzwecken in Dachwig anzubauen, wiederholt die agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Dr. Johanna Scheringer-Wright, ihre Ablehnung:

„Es ist völlig unverständlich, warum der transgene Mais immer noch angebaut werden soll, wo seine EU-Zulassung längst abgelaufen ist.“

Die Agrarpolitikerin gibt in diesem Zusammenhang weiter zu bedenken, dass es sich bei dem Ansinnen nicht um Laborversuche handelt, sondern um Freilandanbau, mit dem eine stärkere Schädigung der Fauna durch BT-Mais möglich ist. Ein Verbot dieser gentechnisch veränderten Pflanze sei im Übrigen längst überfällig.

Auch deshalb möchte die Agrarexpertin die Thüringer Landwirte bestärken, weiter bei ihrem Nein zu transgenem Mais zu bleiben: „Naturnaher Anbau ist langfristig gesehen, immer der bessere Weg“, sagt Frau Dr. Scheringer-Wright.

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Nachbetrachtungen zur Grünen Woche: Situation der Thüringer Landwirtschaft bleibt Thema im Landtag

20. Januar 2009  Landwirtschaft

Neben positiven Bewertungen der Grünen Woche als Schaufenster für Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung kritisiert die agrarpolitische Sprecherin der Thüringer Landtagsfraktion DIE LINKE, Dr. Johanna Scheringer-Wright, nach ihrem Besuch der Leistungsschau in Berlin die Ansage der europäischen Agrarkommissarin Fischer-Boel, in Zukunft auch Exporterstattungen für Milch zu zahlen. Dies sei nicht der richtige Weg, um den Milcherzeugern zu helfen.

„Die Grüne Woche macht die Land- und Ernährungswirtschaft spürbar, sichtbar, genießbar und somit zu einem Erlebnis für Verbraucher und Fachpublikum. Auch die Thüringer Aussteller haben sich in diesem Jahr sehr gut und übersichtlich präsentiert“, betont die Abgeordnete. Neben diesen Aspekten biete die Grüne Woche auch immer ein Fachforum zum Austausch von Ideen und Politikansätzen.

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Große Anfrage im Thüringer Landtag zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik

26. November 2008  Landwirtschaft

Welche Auswirkungen hatte die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in der Europäischen Union auf die Thüringer Landwirtschaft, welche Ziele bei der weiteren Umsetzung der Agrarreform bis 2013 in Thüringen verfolgt werden und welche Ideen bei der Landesregierung für die Agrarpolitik über das Jahr 2013 hinaus bestehen, will die Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag wissen und reicht deshalb eine Große Anfrage mit dem Titel „Zu den Auswirkungen der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik auf die Thüringer Landwirtschaft, den strategischen Zielen bei der weiteren Umsetzung dieser Reform und den Perspektiven für die Zukunft“ ein.
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In tierschutzgerechte, umweltverträgliche und bei Bürgern akzeptierte Tierhaltung sollte mehr investiert werden

05. September 2008  Landwirtschaft

Zum Auftakt der „Grünen Tage Thüringen“ erklärt Dr. Johanna Scheringer-Wright, agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE: „Wenn man es ernst meint mit Versorgungssicherheit und Kreislaufwirtschaft; muss die Tierhaltung in Thüringen gestärkt werden.“ Damit bezieht sich die Agrarpolitikerin auch auf die Ergebnisse der Ausschussanhörung über den Fortbestand und Neuansiedlung von Tierhaltungsanlagen. Im Vergleich zu anderen Bundesländern habe Thüringen einen weitaus geringeren Tierbesatz.

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Zu steil, zu eng, zu rutschig – Brücken über ICE-Strecke Erfurt-Leipzig sind gemeingefährlich

19. August 2008  Landwirtschaft

Einen „Skandal“ nennt Johanna Scheringer-Wright, agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, den Bau von unzureichenden Brücken der Deutschen Bahn über die zukünftige ICE-Strecke von Erfurt nach Leipzig.

Anlässlich einer vom Thüringer Bauernverband durchgeführten Führung konnte sich die Agrarpolitikerin vor Ort an dem Verbindungsweg zwischen Ollendorf und Ballstedt überzeugen, dass die Brücke zu steil und zu eng für die landwirtschaftliche Nutzung ist. „Nicht auszudenken, wie gefährlich die Benutzung einer solchen Brücke in der Erntezeit sein kann, zumal dieser Wirtschaftsweg zusätzlich auch von Radfahrern und Spaziergängern benutzt wird“, sagt Frau Dr. Scheringer-Wright. Ganzen Beitrag lesen »

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Keine Kriminalisierung der friedlich blockierenden Milchbauern!

04. Juli 2008  Landwirtschaft

In einer mündlichen Anfrage in der Plenarsitzung forderte Dr. Johanna Scheringer-Wright, agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Auskunft zu den polizeilichen und justiziellen Folgen für Milchbauern, die sich Ende Mai an friedlichen Blockaden von Molkerei-Einrichtungen in Thüringen beteiligt hatten. Die Protestaktionen dienten dazu, existenzsichernde Erzeugerpreise durchzusetzen. Dass eine Reihe von Teilnehmern der friedlichen Protestaktionen durch polizeiliche Maßnahmen in den Fokus von Polizei und Justiz gerieten, bewertet Scheringer-Wright als „bedenkliches Zeichen für eine lebendige demokratische Zivilgesellschaft“. Ganzen Beitrag lesen »

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Agrogentechnik ist ein Irrweg

24. Juni 2008  Landwirtschaft

Zur Eröffnung der Feldtage der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft erklärt Dr. Johanna Scheringer-Wright, Sprecherin für Landwirtschaftspolitik der Fraktion DIE LINKE: „Die Agrogentechnik wird in ihrer Bedeutung für Wissenschaft und Praxis völlig überschätzt. Wer glaubt, mit der Agrogentechnik Probleme der Thüringer Landwirtschaft oder gar der Menschheit lösen zu können, ist auf einem Irrweg.“
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Weg mit MON 810 – für Sicherheit und Umweltschutz

06. Mai 2008  Landwirtschaft

Der Landtag beschäftigt sich in dieser Woche mit dem Antrag der LINKEN „Maßnahmen gegen die Gefahren von transgenem Mais MON 810 ergreifen“. Dieser werde trotz langer Tagesordnung auf jeden Fall abgearbeitet, da ein großes öffentliches Interesse bestehe, informiert Dr. Johanna Scheringer-Wright, agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE.
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Für Alternativen zur grünen Gentechnik

12. März 2008  Landwirtschaft

„Die grüne Gentechnik und ihre transgenen Organismen sind weder wünschenswert noch notwendig“, betont die agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Dr. Johanna Scheringer-Wright. Sie verweist auf den gleich lautenden Grundsatz der Partei DIE LINKE sowie auf eine Podiumsdiskussion morgen in Gotha.

„Im Endeffekt nützt diese Risikotechnologie nur den großen marktbeherrschenden Konzernen, vor allem dem Marktführer Monsanto, der schon traurige Berühmtheit mit dem Entlaubungsmittel Agent Orange erlangt hat, das im Vietnamkrieg eingesetzt wurde“, so die Abgeordnete weiter. Sie räumt ein, dass die transgenen Kulturpflanzen auch für Landwirte immer interessanter würden – und zwar dann, wenn sie durch den Klimawandel und die Intensivierung der Pflanzenproduktion mit Schädlingen zu kämpfen hätten, auf die sie kaum vorbereitet seien.
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