Landwirtschaft

Es brennt bei den Milchbauern

03. Juli 2009  Landwirtschaft, Politik

Bei der heutigen Übergabe eines Briefes von Thüringer Milchbauern an Staatssekretär Baldus vor der Erfurter Staatskanzlei, in dem Ministerpräsident Althaus aufgefordert wird, eine offizielle Umfrage unter allen Milcherzeugern durchzuführen, hat die agrarpolitische Sprecherin Dr. Johanna Scheringer-Wright die Unterstützung der LINKEN erklärt: „Wir stehen an der Seite der Milchbauern. Die niedrigen Milcherzeugerpreise werden für viele zunehmend zur Existenzfrage.“

Die Landesregierung wäre also gut beraten, der Forderung nach einer Befragung der Thüringer Milchbauern nachzukommen. Dadurch würden alle Thüringer Milchproduzenten in die Entscheidungsfindung eingebunden. Die Landesregierung hat aber eine solche Befragung abgelehnt, obwohl sie den Bauern Hilfe versprochen hat. Das zeigt wieder einmal, dass die Landesregierung Politik über die Köpfe der betroffenen hinweg macht und nicht mit ihnen“, kritisiert Scheringer-Wright.
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CDU erweist dem Anbau nachwachsender Rohstoffe einen schlechten Dienst

13. Mai 2009  Landwirtschaft

Außerordentlich enttäuscht über das Verhalten der CDU-Mitglieder im Landwirtschaftsausschuss des Thüringer Landtages zeigt sich die agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Dr. Johanna Scheringer-Wright: „Durch die Ablehnung des Antrags meiner Fraktion zur Aussetzung der Erhöhung der Steuer auf reine Kraftstoffe aus einheimischer Biomasse ist auch einer entsprechenden Bundesratsinitiative aus Thüringen der Weg verstellt.“

Selbst Landwirtschaftsminister Dr. Volker Sklenar habe in seinem Kurzbericht bestätigt, dass die Situation der Biodieselhersteller in Thüringen äußerst schwierig sei. Durch die Steuererhöhungen gehe der Verkauf von reinem Biodiesel zurück und gerade der öffentliche Busverkehr sei wieder auf fossile Kraftstoffe übergegangen. „Das ist kontraproduktiv für Arbeitsplätze und den Klimaschutz“, erklärt Frau Dr. Scheringer-Wright.
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Anbau von Pflanzen mit Antibiotika-Resistenzgenen ist genau der falsche Weg

28. April 2009  Landwirtschaft

„Die von der Bundeslandwirtschaftsministerin erteilte Erlaubnis für den großflächigen Versuchsanbau von 20 Hektar der gentechnisch veränderten Amflora-Kartoffel ist nicht nachvollziehbar“, so die Agrarexpertin der Thüringer Landtagsfraktion DIE LINKE, Dr. Johanna Scheringer-Wright.

Diese Stärkekartoffel enthalte ein Antibiotika-Resistenzgen als Marker und berge damit die Gefahr der weiteren Verbreitung von Antibiotika Resistenzen. „Und das vor dem Hintergrund der Probleme bei der Bekämpfung von Infektionskrankheiten bei Mensch und Tier durch Antibiotika“, warnt die Abgeordnete. „Schon heute sterben in der Europäischen Union jährlich etwa 50.000 Menschen, weil die Antibiotika wegen Resistenzbildungen nicht mehr wirken. Ganzen Beitrag lesen »

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Probleme der Milchbauern nach wie vor noch nicht angekommen

16. April 2009  Landwirtschaft

Angesichts der für heute in Erfurt angekündigten Demonstration der Milchbauern für bessere Erzeugerpreise offenbart sich für die agrarpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion der LINKEN, Dr. Johanna Scheringer-Wright, dass „die Existenzängste und Probleme der Milchbauern in den Köpfen politisch Verantwortlicher nach wie vor nicht angekommen sind“.

Die Abgeordnete erinnert daran, dass vor fast genau einem Jahr bundesweit die Milcherzeuger auf ihre prekäre Finanzsituation aufmerksam gemacht hatten. „Die dann aus diversen Milchgipfeln und Krisentreffen, auch in Thüringen, folgenden Verhandlungsergebnisse sind offensichtlich wie Strohfeuer erloschen.“
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Verbot von MON 810 war längst überfällig

14. April 2009  Landwirtschaft, Politik, Umwelt

„Die Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag begrüßt das heute von der Bundeslandwirtschaftsministerin erlassene, aber längst überfällige Verbot des Anbaus von gentechnisch verändertem Mais MON 810 der Firma Monsanto“, so die agrarpolitische Sprecherin der Fraktion, Dr. Johanna Scheringer-Wright
Jetzt wird es ja für die Landesregierung ein leichtes sein, nun endlich auch Thüringen, das grüne Herz Deutschlands, zur gentechnikfreien Zone zu erklären“, bringt die Abgeordnete ihre Erwartung zum Ausdruck.
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Sollen brennende Fragen zur Landwirtschaft auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben werden?

11. März 2009  Landwirtschaft

„Ein demokratisches, gemeinschaftliches Beraten der durchaus schwierigen Situation der Thüringer Landwirtschaft soll offenbar verhindert werden“, kritisiert die Agrarpolitikerin der Fraktion DIE LINKE, Dr. Johanna Scheringer-Wright, angesichts der Aufstellung der Tagesordnung für die nächste Landtagssitzung.

Der Antrag der LINKEN zur wirtschaftlichen Situation der Landwirtschaft steht schon seit Dezember 2008 auf der Tagesordnung. Zusätzlich hat die Linksfraktion einen Entschließungsantrag zur Aussetzung der Besteuerung von einheimischen Biokraftstoffen eingebracht.

Nun habe der Ältestenrat aber mehrheitlich dafür gesorgt, dass Anträge der CDU, die man neu eingereicht hat, vorgezogen und in der März-Sitzung des Landtages behandelt werden. Frau Dr. Scheringer-Wright weist darauf hin, dass diese Themen teilweise schon einmal im vergangenen Dezember unter anderen Überschriften besprochen worden seien. Die Abgeordnete weist auf die vielen ernsthaften Probleme der Thüringer Landwirte hin: „Was macht die CDU eigentlich für eine Agrarpolitik? Will sie, dass die Landesregierung allein mit dem Bauernverband im stillen Kämmerlein die Probleme bespricht und der Landtag und viele Bauern völlig außen vor bleiben oder scheut sie vielleicht gar die öffentliche Debatte“, fragt Dr. Johanna Scheringer-Wright.

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Newsletter Februar 2009

KONTRAST – Wahlkreisnewsletter – Februar 2009 – download hier

Themen:

GEH DENKEN: 14.02.09 Dresden
Dr. Hans Coppi, Historiker, Publizist und Vorsitzender der Berliner VVN-BdA:

Alles im Griff?
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Milchviehbetriebe und Politik sind gefragt

24. Februar 2009  Landwirtschaft, Politik

Anlässlich des heutigen Thüringer Milchtages erklärt die agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Landtag Dr. Johanna Scheringer-Wright:

„Milchviehbetriebe brauchen verlässliche und auskömmliche Preise, um kostendeckend produzieren zu können. Gerade diese Betriebe haben in den letzten Jahren viel investiert, um tiergerechter und effizienter produzieren zu können. Wenn die Milchpreise stark schwanken und immer wieder in den Keller sausen, sind manche Betriebe in ihrer Existenz bedroht. Daher müssen sich Betriebe und Molkereien zusammenschließen, um Marktmacht aufzubauen und bessere Preise aushandeln zu können.
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Thüringen gentechnikfrei

18. Februar 2009  Landwirtschaft, Politik

Die Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag begrüßt die Ansage der Bundeslandwirtschaftsministerin, die Zulassung von gentechnisch veränderten Mais der Firma Monsanto noch einmal zu überprüfen und weiterhin nach Lösungen zu suchen, um zu ermöglichen, dass sich ganze Bundesländer zu gentechnikfreien Zonen erklären können.

„Jetzt ist endlich auch die Landesregierung gefordert, aktiv gegen die Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen auf Landesebene vorzugehen und sich auf Bundesebene dafür einzusetzen, dass ein Verbot dieses Maises kommt. Wie das gehen kann, haben wir in unseren Plenaranträgen aus den Jahren 2008 und 2005 schon dargestellt“, so die agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Dr. Johanna Scheringer-Wright.

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Bodenverwertungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH (BVVG) – größter Preistreiber in Ostdeutschland

13. Februar 2009  Landwirtschaft, Politik

Wie heute in den Beratungen des Landtagsausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten deutlich wurde, hat die Privatisierung der ehemals volkseigenen Flächen durch die BVVG zur generellen Erhöhung von Verkaufs- und Pachtpreisen von landwirtschaftlichen Nutzflächen geführt. „Die Zahlen sprechen für sich – die BVVG ist der größte Preistreiber im Bereich des Flächenverkaufs. Leidtragende sind landwirtschaftliche Betriebe und Bauern, für die es teilweise schwer ist, Land, das sie bearbeiten, auch zu kaufen“, konstatiert die Agrarpolitikerin der Fraktion DIE LINKE, Dr. Johanna Scheringer-Wright.
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