Antifaschismus

NPD greift linke Abgeordnete an

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Während des Auftritts der Neonazis vor dem Thüringer Landtag wollte die Abgeordnete ein Plakat mitnehmen, dass sie zuvor an der Wand beim Schriftzug des Thüringer Landtags stehen gelassen hatte. Sofort griff der Ordner der NPD die Abgeordnete an und schubste sie zurück. „Der Schub war schon sehr heftig, ich bin jedoch nicht zu Boden gegangen, weil ich glücklicherweise einen festen Stand habe“ erklärt die Abgeordnete. „Dass ich aber als frei gewählte Abgeordnete von Nazis abgehalten werden soll, mich vor dem Landtag zu bewegen, ruft mir die schlimmsten Bilder aus der Vergangenheit Deutschlands in Erinnerung“ so die Abgeordnete weiter. „Solche tätliche Angriffe der NPD werden mich nicht davon abhalten gegen Nazis Gesicht zu zeigen und den tätlichen Angriff lasse ich diesem NPD Funktionär auch nicht durchgehen“ sagt Scheringer-Wright. Die Abgeordnete hat sofort nach dem Vorfall Anzeige gegen diesen NPD-Funktionär erstattet.

 

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Die Angst in Ballstädt sitzt noch tief

17. Februar 2014  Allgemein, Antifaschismus, Lokales, Politik

Der Kreisvorstand der Partei DIE LINKE. Gotha verurteilte in seiner Sitzung am 11.02. den neonazistischen Überfall auf die Kirmesgesellschaft in Ballstädt.

Ballstädt

Johanna Scheringer-Wright übergibt eine Spende an die Bürgermeisterin von Ballstädt Frau Reisser

DIE LINKE verfolgt die neonazistischen Umtriebe im Landkreis seit langem mit großer Sorge. Dieser Terrorüberfall stellt jetzt auch hier im Landkreis  eine neue Qualität der Einschüchterung dar. Wie die Betroffenen aussagten, war der Überfall sorgfältig geplant und die Durchführung äußerst schlagkräftig und brutal. „Das lässt befürchten, dass eine neue Terrorzelle am Werk ist“ sagt die lokale Landtagsabgeordnete Johanna Scheringer-Wright.

DIE LINKE fordert daher Polizei, Staatsanwaltschaft und Staatsschutz auf, auch in Richtung terroristische Vereinigung zu ermitteln. In der rechten Szene hieße es bereits „NSU – reloaded“. „Dies muss als Alarmzeichen gewertet werden und hierauf muss reagiert werden.“ so Scheringer-Wright weiter. Der Kreisvorstand, die linke Kreistagsfraktion im  Gothaer Kreistag und die linke Abgeordnete Scheringer-Wright sprechen allen Betroffenen ihr Mitgefühl aus und rufen dazu auf, an Mahnwachen und anderen Solidaritätskundgebungen in Ballstädt teilzunehmen.

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DIE LINKE unterstützt Mahnwache in Ballstädt

11. Februar 2014  Allgemein, Antifaschismus, Lokales

Die Landtagsabgeordnete der LINKEN, Dr. Johanna Scheringer-Wright, besuchte am Montag Ballstädt und deren Bürgermeisterin. „Ich wollte den Einwohnerinnen und Einwohnern, der Kirmesgesellschaft und natürlich der Bürgermeisterin persönlich mein Mitgefühl ausdrücken und Unterstützung anbieten“, sagt Scheringer-Wright.

„Ich war tief erschüttert von der Schilderung der Betroffenen. Dieser brutale Überfall ist brauner Terror pur“, erklärt Frau Scheringer-Wright. Sie fordert alle, insbesondere Landrat Gießmann auf, die Bürgermeisterin und die Einwohner von Ballstädt in dieser schwierigen Situation nicht allein zu lassen. „Auch die Landesregierung muss sich mit diesem Terrorüberfall befassen und das Dorf unterstützen, um mit dieser Situation umzugehen“, so die LINKE-Abgeordnete, die ihr Wahlkreisbüro in Gotha hat. Das Thema wird auf Antrag der LINKEN im Innenausschuss des 01. BallstädtLandtags aufgerufen.

Am Mittwoch soll es eine Mahnwachegeben, die von der Allianz gegen Rechts organisiert wird. „Ich fordere alle auf, an der Seite der Betroffenen, der Bürgermeisterin und aller demokratischen Einwohnerinnen und Einwohner an der Mahnwache teilzunehmen und ein Zeichen für Solidarität und Demokratie zu setzen“, so Scheringer-Wright.

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Neonazis in Ballstädt

09. Februar 2014  Allgemein, Antifaschismus, Lokales, Politik

Nachdem wir gestern an der relativ erfolgreichen Aktion gegen Neonazis in Weimar teilgenommen habe, bin ich heute geschockt von dem Überfall auf die Kirmesfeier in Ballstädt, Landkreis Gotha.

Ballstädt

Dieses Haus in Ballstädt ist 2013 an Angehörige der rechten Szene verkauft worden. Foto: Lutz Ebhardt

Da mindestens ein Schläger erkannt wurde, der zu der Neonazi-Gruppe Crawinkel/Ballstädt gehört, ist davon auszugehen, dass dies ein faschistischer Überfall war. Mein Mitgefühl gilt den verletzten Personen und deren Familien. Dieser Vorfall muss aufgeklärt, die Verantwortlichen vor Gericht gestellt und es muss geprüft werden, inwieweit das Haus der Neonazis in Ballstädt als Ausgangs- bzw. Vorbereitungsbasis für diesen brutalen Überfall gedient hat. Polizei, Kripo und Staatsschutz müssen mit Hochdruck ermitteln.

Ich möchte den Einwohnern von Ballstädt mein Mitgefühl ausdrücken und ihnen Mut machen, sich nicht einschüchtern zu lassen.

Johanna Scheringer-Wright

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Anti-Nazi Demo Weimar

08. Februar 2014  Allgemein, Antifaschismus, Lokales, Politik
Anti-Nazis Demo Weimar 2014

Anti-Nazis Demo Weimar 2014

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Anzeige gegen die NPD wegen Volksverhetzung

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Die Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Dr. Johanna Scheringer-Wright, hat in Heiligenstadt Anzeige gegen die NPD erstattet, weil auf deren Plakaten zur Bundestagswahl eine Diffamierung der Sinti und Roma zu lesen ist und die Aussage des Plakates den Tatbestand der Volksverhetzung darstellt.

„Mit der Aussage des Plakates wird die Bevölkerungsgruppe der Sinti und Roma diffamiert und Volksverhetzung betrieben und dies ist weder mit der Thüringer Verfassung, noch mit dem Grundgesetz vereinbar“ stellt Scheringer-Wright fest. Sinti und Roma haben die gleichen Rechte wie andere Menschen. Viele Sinti und Roma seien zudem deutsche Staatsbürger.
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„Wenn man sich in Erinnerung ruft, dass Sinti und Roma im Deutschen Faschismus von den National-Sozialisten verfolgt und in Konzentrationslagern umgebracht worden sind, dann sind diese Plakate unerträglich“ sagt Scheringer-Wright. Da zeige sich wieder einmal der wahre Charakter der NPD. Auch im 3. Reich seien Menschen erst die Rechte, dann Geldleistungen und Vermögen und dann das Leben genommen worden. Die NPD fange genauso wieder an.

„Dieses Plakat muss weg und überhaupt ist diese gesamte Plakatserie ein Beweis dafür wie verfassungswidrig die NPD ist“ erklärt die Abgeordnete und fordert, dass die NPD endlich verboten wird. Vor diesem Hintergrund sei wirklich unverständlich, dass Manfred Grund, so wie fast alle seiner Fraktionskollegen, gegen einen Antrag zur Einleitung eines Verfahrens zur Feststellung der Verfassungswidrigkeit der NPD im April dieses Jahres gestimmt hatte. „Was muss noch alles passieren, bevor die CDU endlich aufwacht“ fragt sich die Abgeordnete abschließend.

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Zum Gedenken und zur Mahnung an die Bücherverbrennungen vor 80 Jahren

13. Mai 2013  Allgemein, Antifaschismus, Lokales

Eine Schülerin liest vorAm 10. Mai fand in Heiligenstadt auf dem Marktplatz in Gedenken und Mahnung an die Bücherverbrennungen am 10.Mai 1933 eine gemeinsame Veranstaltung der Buchhandlung A. Multhauf und des Eichsfelder Bündnisses gegen Rechts mit finanzieller Unterstützung der Landtagsabgeordneten der Fraktion DIE LINKE Dr. Johanna Scheringer-Wright statt.

„Es ist wichtig, dass wir uns an diese schrecklichen Ereignisse erinnern, und weiterhin die historische Verantwortung tragen, dass so etwas nie wieder passieren darf. Wir mahnen somit auch an, weiter für eine gerechte Welt ohne Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Krieg zu kämpfen“ sagt Johanna Scheringer-Wright.

vorlesen gegen vergessenSo wurde am vergangenen Freitag aus verschiedenen Büchern vorgelesen, die unter den Faschisten 1933 verbrannt wurden. Jeder Passant konnte sich ein Buch vom „Scheiterhaufen“ nehmen und daraus laut lesen. Auch die Lese-AG der Berg-Schule war dabei.

Johanna Scheringer-Wright las das Gedicht „Deutschland erwache“ von Kurt Tucholsky vor, dass er 1930 unter dem Pseudonym Theobald Tiger veröffentlicht hatte.

 

 

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Johanna Scheringer-Wright zeigte am 04.05.2013 Gesicht gegen Rechts

05. Mai 2013  Allgemein, Antifaschismus, Lokales

Nazis raus ---- aus den Köpfen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 4. Mai fand im Eichsfeld erneut eine Großveranstaltung der NPD, der sogenannte „Eichsfeldtag“ statt.  Auf  einem Sportplatz in Leinefelde spielten rechtsextreme Bands und Redner beschallten die Menschen mit neonazistischem Gedankengut. Nachmittags als Familientag getarnt und am Abend mit einem Rechtsrockkonzert waren NPD-Anhänger aus ganz Deutschland eingeladen.

„Der Veranstalter Torsten Heise, der für die NPD hier auch im Kreistag sitzt, denkt, dass er im Eichsfeld ungeschoren seine neonazistische, hasserfüllte Hetze verbreiten kann“ erklärt Scheringer-Wright. Das sollten ihm die demokratischen Kräfte nicht durchgehen lassen.

Obwohl durch das Aufdecken der Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrundes und des Prozeßbeginns gegen eines der Mitglieder eine Aufklärung über den Neonazi-Terror in Deutschland begonnen hat, seien Neonazis, freie Kameradschaften und die ihnen nahestehende NPD immer noch  sehr aktiv.

„Ich bin froh, dass es uns endlich gelungen ist, ein Eichsfelder Bündnis gegen Rechts zu gründen, das Proteste  und Aufklärungsveranstaltungen unterstützt und koordiniert“ sagt Johanna Scheringer-Wright.

So waren am Samstag, den 04.05.2013 alle Menschen im Eichsfeld und der gesamten Region aufgerufen, solidarisch an diesem Tag für Freiheit und Demokratie, Menschenrechte und Weltoffenheit einzustehen und gegen faschistische Einstellungen Gesicht zu zeigen. Gemeinsam mit über 600 TeilnehmerInnen aus dem Eichsfeld, aus verschiedenen Teilen Thüringens, aus Göttingen, dem Werra-Meißner-Kreis, Nordhausen, Kassel und Duderstadt demonstrierte die Abgeordnete am 04.05.2013 unter dem Motto: „Rote Karte zeigen! Kein Sportplatz für Nazis“. Mehr dazu: hier.

 

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Wir sind alle Dresden Nazifrei!

Solidarität mit TimDIE LINKE im Thüringer Landtag solidarisiert sich mit Tim, der für seinen Protest gegen den Naziaufmarsch in Dresden zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr und zehn Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt wurde. An ihm soll ein Exempel statuiert werden. Bei unklarer Beweislage wird er stellvertretend für alle Protestierenden gegen die Nazis verurteilt. Wahnsinn.

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Die Winterausgabe des KONTRAST ist da!

Hier findet ihr das aktuelle Informationsblatt von Dr. Johanna Scheringer-Wright:

KONTRAST Winter 2012

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