Mein Wahlkreis

Thüringeti

Heinz Bley über touristische Konzepte, Landschaftspflege und Ökofleisch

Heinz Bley über touristische Konzepte, Landschaftspflege und Ökofleisch

Am 05. August 2016 besuchte eine Delegation linker Kommunalpolitiker, und die Landtagsabgeordneten Johanna Scheringer-Wright und Steffen Harzer die Agrar GmbH Crawinkel. Der Betrieb bewirtschaftet etwa 2.500 ha Weidefläche. Durch extensive und ganzjährige Beweidung mit Schafen, Ziegen, Rindern und Pferden trägt der Betrieb zur Erhaltung der Wiesen- und Heckenlandschaft rund um Crawinkel bei.

 

Konik-Ponys mit weißem Deckhengst

Konik-Ponys mit weißem Deckhengst

Neben der Landschaftspflege produziert und vermarktet der Betrieb Bio-Rindfleisch, züchtet Sport- und Freizeitpferde und hat mit der „Thüringeti“ ein touristisches Standbein. Zu Fuß, mit der Pferdekutsche oder im amerikanischen Schulbus kann die Landschaft erkundet werden, die vorbeiziehenden Pferde- und Rinderherden sorgen für Safarifeeling am Rande des Thüringer Waldes.

 

Johanna Scheringer-Wright, Heinz Bley, Steffen Harzer und Holger Auerswald (v.l.n.r.)

Johanna Scheringer-Wright, Heinz Bley, Steffen Harzer und Holger Auerswald (v.l.n.r.)

Diese Mischung aus ökologischer Landwirtschaft, Naturschutz und Tourismus ließe sich auf eine weitere angrenzende Region übertragen. Der Standortübungsplatz der Friedenstein-Kaserne, seit über 100 Jahren in militärischer Nutzung, könnte sinnvoller und friedensschaffend genutzt werden. Eine Konversion des Geländes nach dem Konzept „Thüringeti“ (Öko-Landwirtschaft, Naturschutz, Tourismus) hat das Potential zivile Arbeitsplätze zu schaffen, die Kulturlandschaft langfristig zu erhalten und  Thüringens Tourismusangebot zwischen Hainich und Thüringer Wald zu erweitern.

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Entwicklungschancen im ländlichen Raum – gemeinsam Handeln

22. Juli 2016  Allgemein, Mein Wahlkreis
Dr. Klaus Sühl, Dr. Johanna Scheringer-Wright und Bürgermeisterin Martina Rieke

Dr. Klaus Sühl, Dr. Johanna Scheringer-Wright und Bürgermeisterin Martina Rieke

Im Zuge eines Besuchs in der VG Mittleres Nessetal der linken Abgeordneten Dr. Johanna Scheringer-Wright, konnten Bürgermeister, Gemeindevertreter und die Verwaltung ihre Probleme, Ideen und Konzepte für ihre Region direkt an das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft weitergeben. Der Staatssekretär Dr. Klaus Sühl nahm gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten und den Kreistagsabgeordneten Vera Fitzke und Bernd Fundheller an einer Gesprächsrunde mit der VG-Vorsitzenden Cornelia Frohn, der Bürgermeisterin Martina Rieke aus Wangeheim, den Bürgermeistern Heiner Both aus Brüheim und Horst Dünkel aus Ballstädt teil.

Inhalt der Gespräche waren unter anderem die Gestaltung des Erholungsgebietes rund um den Wahngenheimer Stausee, eine Erweiterung der Landstraße als Zubringerstr. zum Gewerbegebiet in Sonneborn und die bessere Nutzung des Bahnhofes in Brühheim. So beklagte die Bürgermeisterin Frau Rieke, das sie die nutzbaren Flächen um den Stausee nicht erweitern kann, da es sich derzeit im Regionalplan größten Teils um Vorrangflächen für Landwirtschaft bzw. Freiraum Sicherung handelte. Hier steht auch immer noch das Ergebnis einer Flurneuordnung, die seit vielen Jahren schon aus. Bürgermeister Heiner Both aus Brühheim gab mit den Plänen der Erweiterung des Gewerbegebietes, durch die Firma VELUX zu Bedenken, das die vorhandene Landstraße innerhalb der Ortsdurchfahrung Brühheim zum Problem werden könnte. Die vorhandene Engstelle könnten bei ansteigendem LKW Verkehr zum Nadelöhr dieser Strecke werden. Schon heute ist die Belastbarkeit und Zumutung für die Einwohner dieser Straße, als Zubringer für das Gewerbegebiet an seine Grenzen gekommen.

Der neugewählte Bürgermeister Horst Dünkel möchte für eine Idee sich Herr Dünkel in seiner Amtsperiode besonders stark machen, das wäre eine Baumaßnahme für ein altersgerechtes Wohnen im Kern des Dorfes, auf den Grundmauern eines alten Rittergutes. Alle drei Bürgemeister_Innen wünschten sich, dass der bereits begonnen Radweg endlich in Richtung Gotha fertiggestellt würde und alle Gemeinden des Mitteleren Nessetals angebunden würden um auch den Touristischen Wert der Gemeinde zu erhöhen. Die VG Chefin, Cornelia Frohn begrüßte unter anderem die Möglichkeiten die aus der Gebietsreform resultieren und sagte die einzelnen Gemeinden würden schon immer auf Augenhöhe zusammen arbeiten und die Probleme gemeinsam meistern, daher wäre es für sie eine gute Lösung in eine Landgemeinde überzugehen. Ihr Großes Sorgenkind ist der Abwasser-Zweckverband Mittleres Nessetal, der auf Grund von hohen Schulden nicht in der Lage ist Neuinvestitionen zu planen. Alle Versuche diesen Zweckverband mit anderen zu fusionieren sind bisher gescheitert.

Dr. Klaus Sühl, nahm die Anregungen und Probleme gern mit und versprach, sich für Lösungen einzusetzen. Einen kleinen Hinweis gab es dann doch noch vom Staatssekretär. Um das touristische Image des ländlichen Raumes in Thüringen zu stärken könnte sich das Ministerium vorstellen, ein Programm für Feriensiedlungen aufzulegen. Dazu bräuchte es die Stellungnahmen der Gemeinden. Das Mittlere Nessetal, besonders Wangenheim hätte dafür die besten Voraussetzungen.

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Alternative 54 e.V.

03. Juni 2016  Allgemein, Frauen, Mein Wahlkreis

Die Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag haben es sich zur Tradition gemacht ein Teil ihrer Diätenerhöhung zu spenden. Dazu hat die Fraktion den Verein Alternative 54 e.V. gegründet. Der Name steht für den Artikel in der Thüringer Verfassung, in dem die Diätenerhöhung der Abgeordneten geregelt ist. Dieser Verein spendet das Geld an gemeinnützige Vereine und Verbände.

So konnten in den letzten Monaten auch durch die Abgeordnete Johanna Scheringer-Wright, mehrere Schecks an verschiedene Vereine zur Unterstützung sozialer Projekte übergeben werden.

Scheckübergabe kubixx e.V.

Scheckübergabe kubixx e.V.

Im Mai erhielt der kubiXX e.V. in Gotha einen Scheck über 400€. Dieser Verein organisiert, koordiniert und führt Veranstaltungen in den Bereichen Freizeitgestaltung, Bildung und Kultur durch. Seit dem letzten Sommer bietet der Verein mehrmals die Woche Deutschkurse für Geflüchtete an. Neben den Sprachkursen gibt es noch viele weitere Möglichkeiten der Integration. So werden ein Nähkurs, regelmäßige Spieleabende, Englischunterricht und verschiedene gesellschaftspolitische Informationsveranstaltung angeboten.

Des Weiteren konnte einem gemeinnützigen Verein bei der Durchführung eines wichtigen

Scheckübergabe an das Euphonia Mandolinenorchester aus Waltershausen

Scheckübergabe an das Euphonia Mandolinenorchester aus Waltershausen

Projektes geholfen werden. Das Euphonia Mandolinenorchester aus Waltershausen möchte sich in einem musikalischen Wettstreit mit ihren italienischen Kolleginnen und Kollegen messen. Dazu hat das kleine Orchester eine Fahrt in das Ursprungsland der Mandoline, Italien geplant. Der Verein will dazu alle seine Musikerinnen und Musiker sowie ihre Kinder mittnehmen. Bei dieser, doch auch kleine Bildungsveranstaltungen, werden Fertigkeiten, Möglichkeiten und Ideen ausgetauscht. Am Abend der Scheckübergabe überzeugte das Orchester durch einen kleinen musikalischen Beitrag. Wir wünschen den Musikern weiter viel Erfolg und eine angenehme Reise.

Scheckübergabe an die DFD-Frauen aus Gräfentonna

Scheckübergabe an die DFD-Frauen aus Gräfentonna

Einen weiteren Scheck erhielt die Ortsgruppe Gräfentonna des DFD. Mit der Spende wurde das Frauentagsprojekt „Mut tut Gut“ unterstützt. Der Demokratische Frauenbund organisiert des Weiteren regelmäßige Wanderungen, Kegelnachmittage, Spielenachmittag, Sport- und Seniorentreffen, sowie ein Frühstück für Arbeitssuchende. Außerdem bindet sich die Ortsgruppe intensiv in die Vorbereitung verschiedener örtlicher Veranstaltungen oder Feiern ein.  So wird beispielsweise die traditionelle Frauentags-Feier in Gräfentonna vom DFD organisiert und durchgeführt. Und dazu ist jede finanzielle Unterstützung willkommen. Zur Übergabe besuchte die Abgeordnete Johanna Scheringer-Wright eines der wöchentlichen Frauenfrühstücke.

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Besuch der Agrarprodukte Großfahner eG und Obsthof Bosse

23. Mai 2016  Landwirtschaft, Mein Wahlkreis

Am Wochenende besuchte die Abgeordnete zusammen mit der Fachgruppe Landwirtschaft der IG BAU die Agrarprodukte Großfahner eG und den Obsthof Bosse in Dachwig.

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Bürgergenossenschaft Konsum Ballstädt

17. Mai 2016  Lokales, Mein Wahlkreis

Kleine Dörfer leiden unter zurückgehenden Einwohnerzahlen und der damit meist verbundenen Aufgabe der Infrastruktur, wie z.B. von Geschäfte, Apotheken und Gaststätten. Dies ist auch in Thüringen und auch in meinem Wahlkreis 16 (Sömmerda I – Gotha III) so.

WP_20160509_17_29_43_ProDie Leidtragenden sind die verbliebenen Einwohnerinnen und Einwohner, insbesondere die ältere Bevölkerung. Denn während jüngere, agile Menschen sich unabhängig machen und mit dem eigenen Fahrzeug ihre Einkäufe und Besorgungen in den Städten erledigen, bleiben Ältere, Behinderte und viele Ärmere auf den öffentlichen Nahverkehr oder die Einrichtungen vor Ort angewiesen. Brechen diese Einrichtungen weg, verschlechtert sich die Lebensqualität dramatisch, Inklusion und Teilhabe sind akut gefährdet.

Was kann man tun? Einerseits gilt es natürlich von Landes- und Landkreisebene hier gegenzusteuern. Sich für einen effektiven öffentlichen Nahverkehr einzusetzen, für eine Dezentralisierung der Standorte der Schulen und Kindertagesstätten zu kämpfen bleibt oberste Aufgabe. Aber auch die Bevölkerung kann versuchen mit eigenen Initiativen gegen die Verödung ihrer Dörfer zu wirken.

Ein wirklich positives Beispiel findet sich dazu seit kurzem in Ballstädt.

Wie ich bei einem Besuch in der Bürgergenossenschaft Konsum Ballstädt erfahren konnte, haben sich hier 58 Bürgerinnen und Bürger zusammengeschlossen, eine Genossenschaft gegründet und einen Konsum aufgemacht. Die Idee dazu kam dem stellvertretenden Bürgermeister, als deutlich wurde, dass 2014 sowohl die Gaststätte, wie auch die Bäckerei mit angeschlossenem kleinem Laden aus Alters- und Gesundheitsgründen schließen würden. In der Dorfmitte, angrenzend an den Kindergarten gab es eine leere Verkaufsstelle im Eigentum der Gemeinde.

WP_20160509_17_28_42_ProNach mehreren Bürgerversammlungen wurde eine Genossenschaft gegründet, in der auch die Gemeinde Mitglied ist, die Räumlichkeiten wurden renoviert und von der Gemeinde an die Genossenschaft verpachtet. Die Bürgergenossenschaft Konsum war geboren. 2,5 Arbeitsplätze wurden geschaffen, die durch ehrenamtliches Engagement verstärkt werden. Der Konsum führt (fast) alle Artikel des täglichen Bedarfs und wird überwiegend aus der Region beliefert. Frische und regionale Verbundenheit sind dadurch ausgeprägt. Zusätzlich wurde im Konsum eine Kaffeesitzecke eingerichtet, so dass die Kundinnen und Kunden bei einem kleinen Imbiss auch ein Schwätzchen halten können – eine angenehme aber auch wichtige soziale Beschäftigung.

Bislang hält sich der Konsum sehr gut. Hoffen wir, dass noch mehr Neugierige auf den kleinen, feinen Konsum aufmerksam werden und dort vor Ort ihre Einkäufe erledigen.

Ich freue mich sehr über diese tolle, genossenschaftliche Initiative in Ballstädt!

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Gedenken am 8. Mai: Mahnung vor Antisemitismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit

09. Mai 2016  Antifaschismus, Mein Wahlkreis

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Am 08. Mai war die Abgeordnete mit einigen Genossen und Sympathisanten am Sowjetischen Ehrenmal in Ohrdruf.

PM der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag

Heute begeht Thüringen den 71. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus und der Beendigung des Zweiten Weltkrieges. Vertreter der Fraktion DIE LINKE im Landtag und der Landesregierung werden am traditionellen Gedenken am Sowjetischen Ehrenmal auf dem Erfurter Hauptfriedhof teilnehmen. Hierzu erklärt die Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag und Vorsitzende der Thüringer Linkspartei, Susanne Hennig-Wellsow:

„Der 8. Mai ist der Tag der Befreiung vom deutschen Faschismus und von der NS-Herrschaft. Der Sieg der vier Alliierten an diesem Tag über die deutsche Wehrmacht und das nationalsozialistische Deutschland bedeutete auch das Ende des schlimmsten Menschenverbrechens, welches die Geschichte bis dahin erlebt hat. Dieser Tag ist damit für uns nicht nur der Tag, am dem wir der Opfer des Zweiten Weltkrieges in Europa mit seinen fast 50 Millionen Toten gedenken. Dieser Tag, den der Thüringer Landtag zu Recht im vorigen Jahr zu einem gesetzlichen Gedenktag erklärt hat, erinnert uns an unsere Pflicht, zu mahnen und wachsam gegenüber neuem Antisemitismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit zu bleiben. Dies gilt erst recht angesichts aktueller rechter Strömungen.08Mai16_1

Der 8. Mai war für hunderttausende Verfolgte, KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter auch in Thüringen der Tag, an dem sie sich ihrer Freiheit endlich sicher sein konnten. Und er war für die deutsche Bevölkerung der Tag, mit dem auch die Grundlagen für unser heutiges Leben in Frieden, Freiheit und Vielfalt gelegt wurden. Dafür sind wir denen dankbar, die diesen Neuanfang möglich machten und ihn vielfach mit ihrem Leben bezahlten. Ihrer gedenken wir am 8. Mai und ihrem Andenken sind wir verpflichtet!“

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Ostermarsch 2016

11. April 2016  Mein Wahlkreis
Thüringer Ostermarsch 2016 in Ohrdruf

Thüringer Ostermarsch 2016 in Ohrdruf

Am Ostersamstag fand in Ohrdruf der traditionelle Thüringer Ostermarsch statt. Bei gutem Wetter versammelten sich 50 Friedensaktivistinnen und -Aktivisten, um gegen Waffenexporte, Beteiligungen an Kriegseinsätzen und für die zivile Nutzung des örtlichen Truppenübungsplatzes zu demonstrieren.

Die lokale Neonazi-Szene versuchte sich in einigen halbherzigen Provokationen. Nach kurzer Aufregung konnte die Friedensdemonstration die Route ungestört fortsetzen. Musikalische Begleitung gab es durch den Singer/Songwriter Ludwig Wright.

Die Rede der Abgeordneten findet ihr wenn ihr auf „Ganzen Beitrag lesen“ klickt.

Johanna Scheringer-Wright vor dem Truppenübungsplatz Ohrdruf

Johanna Scheringer-Wright vor dem Truppenübungsplatz Ohrdruf

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Ostermarsch und Protest gegen rechte Demonstration in Gotha

21. März 2016  Antifaschismus, Mein Wahlkreis

OstermarschAm kommenden Samstag, den 26.03. findet die traditionelle Friedensdemonstration ab 11:00 Uhr in Ohrdruf statt. Los geht’s am Bahnhof, von da aus ziehen wir Richtung Truppenübungsplatz.

Nicht die Menschen die aus den Kriegs- und Bürgerkriegsregionen fliehen sind das Problem. Kriege, Armut und Hunger sind die Probleme. Hier müssen Lösungen gefunden werden! Deshalb demonstrieren wir gegen Rüstung, Waffenexporte und die Beteiligung an Kriegseinsätzen.

vorne_fIn knapp 2 Wochen wollen dann NPD und Kameradschaftsszene durch Gotha marschieren. Am Samstag den 02. April wollen sich die Nazis ab 14:00 Uhr auf dem Coburger Platz sammeln. Das Gothaer Bündnis gegen Rechts hat 4 Gegenkundgebungen angemeldet. Auf dem Coburger Platz, Haupt- und Neumarkt, sowie vor dem Augustinerkloster (Jüdenstraße) könnt ihr euch ab 13:00 Uhr an dem Protest beteiligen.

afa_flyer.jupAb 11:30 Uhr gibt es eine antifaschistische Kundgebung am Gothaer Bahnhofsvorplatz, mit anschließender Demo zum Coburger Platz. Für alle die sich an so einem Tag ein bisschen mehr bewegen wollen hier der Link zum Mobiblog für die Demonstration.

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3. Tag der Nazikundgebung vor dem Praktiker

05. November 2015  Allgemein, Antifaschismus, Mein Wahlkreis

Heute wird es die dritte Dauerkundgebung der Gothaer Neonazi-Szene vor dem ehemaligen Praktiker-Baumarkt in der Langensalzaer Straße geben. Die Mitglieder der Kameradschaft „Bündnis Zukunft Landkreis Gotha“ und der Partei „Die Rechte“ werden wieder von 11:00 bis 22:00 Uhr in unmittelbarer Nähe zur zukünftigen Erstaufnahmeeinrichtung stehen, und auf die Ankunft der ersten Geflüchteten warten.

Die Aktion läuft unter dem Hashtag „GothaBlockt“ (die Nazis sagen vermutlich Raute „GothaBlockt“), und es ist zu vermuten das sie die Ankunft der Busse zumindest verzögern wollen.

Gestern gab es eine Gegenkundgebung, danke an alle Leute die da waren, die gekocht haben und Kuchen und Kaffee vorbeigebracht haben.

Aktuelle Infos zur Situation erhaltet ihr auf der Seite des Infoladen Gotha, unterstützt die Leute vor Ort! Das erste was die Geflüchteten von Gotha sehen, sollte kein wütender Mob mit „Refugees not Welcome“-Transparenten sein.

Gegenprotest an der Langensalzaer Straße

Gegenprotest an der Langensalzaer Straße

Gegenprotest an der Langensalzaer Straße

Gegenprotest an der Langensalzaer Straße

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Offener Brief des VVN-BDA (Gotha)

30. Oktober 2015  Antifaschismus, Mein Wahlkreis

Die Landtagsabgeordnete Johanna Scheringer-Wright unterstützt den Apell des VVN-BDA an die Politiker_innen des Landkreises Gotha. Der Stimmungsmache von Neonazis und Rassisten muss breiter Widerstand entgegengesetzt werden. Sowohl in den Parlamenten, als auch auf der Straße.

Offener Brief

Herrn Landrat Konrad Gießmann,

Herrn Oberbürgermeister Knut Kreuch,

die Damen und Herren BürgermeisterInnen des Landkreises Gotha,

die und Mitglieder des Kreistages, der Stadt- und Gemeinderäte des Landkreises Gotha

sowie die Beamten, Mitarbeiter und Angestellten der Kreis-, Stadt- und Gemeindeverwaltungen

Sehr geehrte Damen und Herren,

in tiefer Sorge um das Gemeinwohl der Mitmenschen und um den Zusammenhalt der Einwohner der Städte und Gemeinden unseres Landkreises wende ich mich namens der Mitglieder der Kreisorganisation der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten auf diesem ungewöhnlichen Wege an Sie.

Spätestens seit dem feigen Anschlag in Ballstädt wissen Sie, welche Art faschistoider Marodeure sich in unserem Landkreis herumtreiben. Der Brandanschlag auf die Flüchtlingsunterkunft in Friemar ist nicht das letzte Wetterleuchten einer Bedrohung der Bürger, ihres Eigentums sowie der öffentlichen Ordnung in unserem Kreis.

Naziparolen brüllende, einschlägig bekannte Rechtsradikale rotten sich regelmäßig unter dem Deckmantel gesetzlich erlaubter Demonstrationsfreiheit zusammen und dürfen diesen Wegs den Faschismus und ihren Rassismus verbreiten.

„Der Anstreicher kam zur Macht nicht nur durch einen Staatsstreich, sondern auch auf gesetzmäßige Weise. Seine Partei war plötzlich die größte aller Parteien, so dass ihm die Bildung der Regierung nach dem Gesetz zustand. Im Volke herrschte die größte Verwirrung. Viele stimmten für den Bekämpfer der Demokratie, weil sie Demokraten waren. Dann gab es die vielen Unzufriedenen, die mit bestimmten Parteien unzufrieden waren, nämlich den vorhandenen, und auf die Partei des Anstreichers blickten als auf eine, die noch nicht regiert, also noch nicht versagt hatte. Die Kälber, unzufrieden mit ihren Scherern und Futtermeistern und Hütern, entscheiden, nun einmal den Metzger ausprobieren zu wollen.Bertolt Brecht

Seit Jahrzehnten fordert die VVN- BdA gemäß Artikel 139 des Grundgesetzes das Verbot und die Auflösung aller neofaschistischen Parteien und Organisationen.

Nun werden Sie einwenden, dass dies in Ihrer Macht nicht liege.

Sehr geehrte Damen und Herren,

dann wenigstens zeigen Sie Flagge, öffentlich, nehmen Sie an den Gegendemonstrationen der antifaschistischen und gesellschaftlichen Organisationen sichtbar und engagiert teil, geben Sie Ihren Mitbürgern die Sicherheit, Sie als die politisch Verantwortlichen an ihrer Seite zu haben! Je mehr wir alle unseren Mitmenschen die Ängste nehmen, umso weniger verirren sich als mitlaufende Kälber bei denen, die jederzeit bereit sind, den Metzger zu spielen.

 

Martin Mürb

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