Mein Wahlkreis

Impressionen vom RedSoxx

06. September 2017  Allgemein, Mein Wahlkreis

Johanna eröffnet das Straßenfest [Foto: Mike Wright]

Bereits zum dritten Mal fand am 02. September das RedSoxx-Festival in der Gothaer Blumenbachstraße statt. Los ging es um 14:00 Uhr mit Kaffee und Kuchen. Für den großen Hunger gab es Spezialitäten aus Afghanistan, Pakistan und dem Kosovo, sowie von der örtlichen Küfa (VoKü). Besonderer Dank gilt den fleißigen Köchinnen und Köchen.

Neben dem Bürgermeister Klaus Schmitz-Gielsdorf, war auch

unsere Direktkandidatin für den Bundestag aus dem Wahlkreis Gotha-Ilmkreis, Anke Hofmann-Domke anwesend. Beide richteten ein paar Worte an die Gäste. Anke brachte auch noch ein paar Liter rote Brause mit, sehr zur Freude der jüngeren Gäste.

Johanna und Ali [Foto: Mike Wright]

Weiterhin wollen wir uns an dieser Stelle bei Ali Al-Dailami für seine klare und kämpferische Rede zur deutschen Migrationspolitik bedanken. Eine Debatte die auch innerhalb der Partei dringend geführt werden muss.

 

Vortrag vom Kulturverein Mesopotamien e.V.

Den weiteren inhaltlichen Schwerpunkt lieferte der Kulturverein Mesopotamien e.V. mit einem Vortrag zur aktuellen Lage im syrischem und türkischem Teil Kurdistans. Der Vortrag lieferte einen kurzen Überblick über die wechselhafte Geschichte dieser Region und brachte den Zuhörern die Situation der Kurden im syrischem Bürgerkrieg, sowie in der immer autokratischer werdenden Türkei nahe.

Und ohne die vielen Gäste hätte das ganze auch keinen Spaß gemacht. Schön dass ihr alle da wart.

[Foto: Mike Wright]

Rechten die Linke geben (beim Händeschütteln versteht sich) [Foto: Mike Wright]

Ludwig Wright sorgte für gute Stimmung 🙂
[Foto: Mike Wright]

Ali Al-Dailami als Gast und Redner zur Migrationspolitik am Mikrofon. [Foto: Mike Wright]

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Redsoxx Straßenfest

29. August 2017  Mein Wahlkreis

Deutschland, Europa, ja die Welt steht vor einer Zäsur: Für mehr und mehr Menschen nimmt soziale Sicherheit ab und unsichere Lebens- und Arbeitsverhältnisse werden die Regel. Es wird Krieg geführt, gegen Menschen, gegen soziale Sicherheit und gegen die Umwelt. Die Gründe für diese Entwicklung werden tatkräftig verschleiert. Ursache und Wirkung werden gezielt durcheinandergeworfen und Sündenböcke geschaffen. Das schafft Ängste, Unbehagen und Wut, und öffnet die Tür für alte und neue rechte Demagogen.

Da möchten wir dagegen halten, nicht nur theoretisch, sondern ganz praktisch hier im Landkreis Gotha.

Das RedSoxx Festival bietet in lockerer Atmosphäre die Gelegenheit bei einem Imbiss mit vielen verschiedenen hier lebenden Menschen ins Gespräch zu kommen. Für die kleinen Besucher gibt es Spielangebote und Graffiti, für die politisch Interessierten wird Ali Al-Dailami (DIE LINKE Sprecher für Migrationspolitik) einen Vortrag über Migrationspolitik halten und der Kulturverein Mesopotamien wird über die aktuelle Situation in Kurdistan berichten.

Auch ich und unsere Direktkandidatin Anke Hofmann-Domke stehen für alle Fragen gerne zur Verfügung, ob es nun um unsere Partei DIE LINKE geht, die bevorstehende Bundestagswahl oder um was auch immer.

Ich freue mich auf jedes Gespräch und jeden Beitrag!

Wann: Samstag, der 02. September 14:00 bis 19:00 Uhr

Wo: Blumenbachstraße 5 – 7, vor dem Gothaer Wahlkreisbüro

Was: leckeres Essen, gute Musik, politische Vorträge, Tanz und Graffiti

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Ausstellungseröffnung und public viewing

30. Mai 2017  Antifaschismus, Mein Wahlkreis

Nächste Woche gibt es in Gotha zwei Veranstaltungen, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet. Kommenden Dienstag, den 6. Juni um 15:00 Uhr findet die Ausstellungseröffnung zur grafischen Reportage WEISSE WÖLFE im Neuen Rathaus in Gotha statt.

Hier ein kleiner Auszug aus dem Teaser:

Warum fahren Nazis aus Thüringen ausgerechnet nach Dortmund, um dort einen Türken zu ermorden? Auf der Suche nach einer Antwort hat Autor David Schraven zusammen mit dem Zeichner Jan Feindt eine grafische Reportage entwickelt. Anhand der Biographie eines Dortmunder Jugendlichen, der immer tiefer in eine Welt aus Hass und Rassenwahn abtaucht, deckt WEISSE WÖLFE die internationalen Verflechtungen rechtsradikaler Terrorgruppen auf.

Die Ausstellung wird bis zum 5. Juli im Neuen Rathaus gastieren.

Und am 10. Juni zeigt das Gothaer Bündnis gegen rechts, zusammen mit MOBIT ihre Kurzfilmreihe auf dem Gothaer Neumarkt. Wer sich die Filme nicht alleine auf YouTube angucken möchte, sondern in netter Runde und vielleicht auch noch die ein oder andere Frage zur Thematik hat, ist herzlich eingeladen. Los geht´s gegen 18:00 Uhr.

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Endlich Urteilsverkündung im sogenannten „Ballstädt-Prozess“

29. Mai 2017  Antifaschismus, Mein Wahlkreis

Die Landtagsabgeordnete der Fraktion DIE LINKE, Johanna Scheringer-Wright, ist erleichtert, dass nun endlich ein Urteil im „Ballstädt-Prozess“ gefallen ist, der den Überfall von 15 Neonazis auf eine Kirmesgesellschaft in Ballstädt im Februar 2014 verhandelt hatte.

Dieser Überfall durch Neonazis, die sich zum Teil selbst im „gelben Haus“ im Dorf angesiedelt hatten, war stabsmäßig organisiert und zeigte, dass die Täter die Kirmesgesellschaft und damit die gesamte Einwohnerschaft terrorisieren und einschüchtern wollten. „Das war damals brauner Terror pur und hat das Dorf verstört“ erinnert sich Scheringer-Wright, die sich damals gerade entschieden hatte in dem Wahlkreis, in dem auch Ballstädt liegt, für den Landtag zu kandidieren.

Durch die Urteilsverkündung können die zehn Opfer, die damals schwer verletzt wurden, erst einmal aufatmen und zur Ruhe kommen.

Der Richter führte aus, dass es sich nicht um „normale“ Körperverletzung handelte, sondern eine sehr schwere Tat vorliege. Jedoch erkannte er die politische Motivation der Täter nicht an, sondern bezog sich in der Urteilsbegründung auf die Schwere der Körperverletzung. Von den 15 Angeklagten mussten vier aus Mangel an Beweisen freigesprochen werden, 11 andere wurden verurteilt. Die Haftstrafen rangierten von 3 Jahren und 6 Monaten für die Haupttäter und Initiatoren des Überfalls bis zu zwei Jahren und 2 Monaten. Nur dem Angeklagten, der durch seine Aussagen sich und acht andere schwer belastet hatte, wurde von der Kammer dieser Umstand strafmildernd ausgelegt und er bekam demzufolge mit einem Jahr und sechs Monaten auf Bewährung und der Auflage gemeinnützige Arbeit durchzuführen ein vergleichsweise mildes Urteil.

„Ich spreche dem Dorf und den Opfern meine Hochachtung aus, dass sie standhaft geblieben sind und sich nicht einschüchtern ließen“ so die Abgeordnete. In Ballstädt setzt ein Banner an einem zentralen Haus in der Dorfmitte noch heute ein klares Zeichen gegen rechts. „Das finde ich toll und ich hoffe, dass sich das Dorf weiter gut entwickelt“ so Scheringer-Wright abschließend.

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Aufblühende Landschaft – Möglichkeiten der Förderung des ländlichen Raumes

11. Mai 2017  Mein Wahlkreis

VERSCHOBEN!

Die Veranstaltung wurde auf den 09. Dezember verschoben!

Überall ist es zu hören – der ländliche Raum ist abgehängt, stirbt aus, wird Städten und Metropolregionen gegenüber benachteiligt. Zugleich aber sind Bio-Produkte, Urlaub auf dem Land, „einfach mal raus kommen“ beliebt wie nie.

Projekte zur Dorferneuerung, Mobilfunk- und Breitbandausbau oder genossenschaftliche Modelle haben gute Chancen, Unterstützung zu erhalten. Man muss allerdings wissen, wo und wie sie beantragt werden kann. Dieses Seminar gibt einen Überblick über verschiedene Fördermöglichkeiten, ob für die regionale Entwicklung, über Landwirtschafts- oder Sozialfonds sowie die Verbindung von Aktivitäten und Regionen.

Zeit und Ort
Samstag, 20. Mai, 9:30 – 16:00 Uhr
LebensGut Cobstädt e.V.
Schulplatz 8
99869 Drei Gleichen (OT Cobstädt)

Begrüßung und Einführung
durch Johanna Scheringer-Wright, MdL

Möglichkeiten der Förderung des ländlichen Raumes (10 – 16 Uhr)
Kompaktseminar von Renate Eras zu

  • EU-Förderpolitik
  • Schwerpunkte ELER-Förderung
  • Schwerpunkte ESF und EFRE-Förderung für ländliche Räume
  • INTERREG V – regionale Kooperationen in der EU
  • Förderung von LEADER-Regionen in Thüringen

Gegen 12:45 Uhr ist eine Mittagspause sowie die Führung über das LebensGut Cobstädt vorgesehen.

Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen. Eine Teilnahmerückmeldung bis zum 15.05.2017 würde jedoch die Organisation erleichtern.


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Jetzt hat die Welle der Gewalt gegen Partei- und Abgeordnetenbüros auch Gotha erreicht

18. April 2017  Mein Wahlkreis

Scheibe des DIE LINKE Büros in Gotha

In Gotha wurden in der Nacht zum Ostermontag Fenster der Büros der Partei DIE LINKE und der SPD eingeschlagen. „Es muss davon ausgegangen werden, dass die Scheiben gezielt eingeschlagen wurden“ erklärt die Abgeordnete des Thüringer Landtages Dr. Johanna Scheringer-Wright. Denn auf der Wegstrecke zwischen den Büros, die sich im selben Viertel  befinden, seien offenbar keine Beschädigungen verursacht worden.

„Im Büro der LINKEN ist genau das Fenster betroffen, in dem unsere Aushänge und Plakate präsentiert werden. Wir gehen davon aus, dass die Beschädigungen politisch motiviert sind und zwar von rechts“, so die Abgeordnete weiter. Denn seit längerem seien in Gotha Neofaschisten und Rechte aktiv und bedrohten Menschen und Einrichtungen aus dem linken Umfeld. So habe es erst im März dieses Jahres einen Anschlag auf das Jugendzentrum Juwel e.V. gegeben. „Und es gibt in Gotha Plätze, an denen bekannte Linke von rechtsgesinnten Leuten gezielt angepöbelt werden“ erläutert Scheringer-Wright.

Die Abgeordnete bittet Anwohner in der Blumenbachstraße oder sonstige Passanten, die zur Aufklärung der Attacke auf das Büro der LINKEN beitragen können, ihre Beobachtungen der Polizei zu melden. Und an die Adresse der Täter richtet sie eine klare Botschaft: „von solchen Straftaten lassen wir uns nicht beeindrucken – wir bleiben aktiv für Antifaschismus, Frieden und Freiheit“.

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Gedenken an die Märzkämpfe und Stolpersteinverlegung

23. März 2017  Antifaschismus, Mein Wahlkreis

Gedenktafel an der Gothaer Hauptpost

Am 17. März wurden in Gotha drei Stolpersteine verlegt. Zwei auf dem Gothaer Neumarkt in Erinnerung an Isidor und Harry Neuwirth, sowie einer in der Oststraße für KPDler Ernst Zimmermann.
Im Anschluss gab es an der Hauptpost eine kleine Kundgebung im Gedenken an die 120 Toten, die vor knapp hundert Jahren im Kampf gegen die Putschisten und für den Sozialismus in Gotha gefallen sind.

 

 

 

 

 

An dieser Stelle dokumentieren wir den verlesenen Redebeitrag anlässlich der Märzkämpfe von 1920.

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Gedenken an Theo Neubauer

07. Februar 2017  Antifaschismus, Mein Wahlkreis

Grabstein v. Theo Neubauer [Foto: Mike Wright]

Am 5. Februar um 10:45 trafen sich etwa 30 – 40 Menschen am Grab von Theodor Neubauer in Tabarz. Der aus Ermschwerd (heute Witzenhausen) stammende Theodor war Historiker, Pädagoge, Parlamentarier und nicht zuletzt Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus. Am 8. Januar 1945 wurde er wegen „Vorbereitung zum Hochverrat und Feindbegünstigung“ zum Tode verurteilt, das Urteil wurde am 5. Februar 1945 vollstreckt.

Einen großen Dank an dieser Stelle an den lokalen Verband des VVN-BdA, der seit Jahren diese Veranstaltung organisiert und durchführt. Und damit die Erinnerung an diesen außergewöhnlichen Menschen wach hält.

 

Neubauer-Gedenken
[Foto: Mike Wright]

Neubauer-Gedenken
[Foto: Mike Wright]

Rede von Johanna
[Foto: Mike Wright]

Neubauer-Gedenken
[Foto: Mike Wright]

 

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Besuch der Hühnerwelt Vital GmbH

18. November 2016  Landwirtschaft, Mein Wahlkreis

Am vergangenen Donnerstag besuchte die Abgeordnete Johanna Scheringer-Wright die Junghennen-Aufzucht der Hühnerwelt Vital GmbH in Cobstädt. Das ehemalige LPG-Gelände wurde 2009 erworben und saniert. Aus dem vormalige Kuhstall wurde eine moderne Junghennen-Aufzuchtanlage. Der junge Geschäftsführer und Landwirt Klaus Bonsack nahm sich viel Zeit um den Betrieb vorzustellen, einige Wünsche und offene Fragen an die Politik zu äußern, sowie für eine umfangreiche Führung durch den Betrieb.

Bis zu 28.000 Junghennen verbringen ihre ersten Lebensmonate in Cobstädt. Die Anlage entspricht den Bioland-Richtlinien, den Hennen werden weder Krallen noch Schnäbel gestutzt. Weiterhin haben die Tiere wesentlich mehr Platz als in der konventionellen Aufzucht. Neben dem eigentlichen Hühnerstall gibt es einen „Wintergarten“ und im Normalfall haben die Hühner tagsüber Ausgang. Durch die aktuelle Vogelgrippegefahr blieben die Luken während des Besuchs jedoch geschlossen und die Hühner im Stall.

Die steigende Nachfrage nach Bio-Eiern sorgt auch für eine steigende Nachfrage nach Bio-Legehennen. Das Unternehmen wirtschaftet nach ökologisch hohen Vorgaben, die Tiere haben ausreichend Platz und wachsen so in einer stressarmen Umgebung auf. Die sogenannte „Verlustquote“ liegt im aktuellen Durchlauf unter 1%.

Neben den Junghennen leben auch etwa 2.000 Gänse in Cobstädt. Die Tiere verbringen den Tag auf der Wiese und werden lediglich über Nacht in den Stall getrieben. Bedingt durch die aktuelle Vogelgrippe-Gefahr herrscht jedoch auch für die Gänse Stallpflicht und der Donnerstag war ihr vorerst letzter Tag im Freien. Die zukünftigen Weihnachtsgänse erreichen nicht das hohe Gewicht in der kurzen Zeit wie ihre Artgenossen aus Südosteuropa. Doch auch in diesem Bereich schließen sich Ökologie und Ökonomie nicht mehr aus. Die Gänse sind bereits restlos verkauft.

 

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Besuch des Lebensgut Cobstädt e.V.

24. Oktober 2016  Landwirtschaft, Mein Wahlkreis, Umwelt
Der Lebensgut Cobstädt e.V. stellt sich vor

Der Lebensgut Cobstädt e.V. stellt sich vor

Am Donnerstag, den 13. Oktober besuchte die Abgeordnete Johanna Scheringer-Wright den Verein Lebensgut Cobstädt. In diesem Verein haben sich Menschen zusammengeschlossen und bewirtschaften mehrere Höfe und ca. 12 ha Land.

Im Vordergrund steht die Idee eines gemeinsamen, nachhaltigen und ökologischen Lebens. So betreibt der Verein eine Baumschule mit über 1000 verschiedenen Obstsorten. Der umfangreiche Kräutergarten dient als „lebendige Apotheke“. Neben verschiedenen Werkstätten, einer Imkerei und der Tierhaltung betreibt der Verein eine eigene Käserei.

Wer selbst Interesse und Lust am (alternativen) Landleben hat, der/die sollte das Lebensgut Cobstädt einmal besuchen, oder an der nächsten Aktion teilnehmen. Im Rahmen des Projektes „Vielfalt am Jakobsweg“ werden am 31.10. die nächsten der zunächst 1000 geplanten alten, seltenen und/oder vom Aussterben bedrohten Obstbäume gepflanzt.

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