Allgemein

Täuschung von Verbrauchern ist nicht hinnehmbar

26. Februar 2013  Allgemein, Bundespolitik, Landwirtschaft

Vor dem Hintergrund anhaltender Lebensmittelskandale prangern die agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Dr. Johanna Scheringer-Wright, und die verbraucherpolitische Sprecherin, Diana Skibbe, die Landesregierung an, durch die praktizierte Einsparwut bei Kontrolleuren das System in den Bereichen Futtermittel, Veterinär und Lebensmittelsicherheit an den Rand der Funktionsfähigkeit zu bringen.

 

Seit Jahren gehe es der Landesregierung nur darum, über Zusammenlegung von Ämtern, Veränderungen im Personalaufbau und Auslagerungen Stellen einzusparen. Wohin das führt, kann man sowohl beim Pferdefleischskandal, wie auch jetzt wieder bei den falsch deklarierten Eiern erleben, daher ist die Landesregierung auch direkt für diese Skandale mitverantwortlich.

Falsch-ausgezeichnete-Eier-in-acht-Bundeslaendern-verkauft„Wenn ein Betrieb als ökologisch wirtschaftender Landwirtschaftsbetrieb deklariert ist, müssen alle Vorgaben eingehalten werden, sonst schadet das der gesamten Branche“, fordert Scheringer-Wright. Sie sieht deshalb auch die Zertifizierungsstellen in der Pflicht, immer wieder nachzuprüfen, ob die Produktion den gesetzlichen Vorgaben entspricht. „Nicht hinnehmbar finde ich auch, dass sich offenbar die Ermittlungen in den Betrieben, die unter Verdacht stehen, falsch deklariert zu haben, so in die Länge ziehen“, bemängelt Scheringer-Wright. Sie kündigt an, im Ausschuss für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz Aufklärung über diese Ermittlungen und begleitende Kontrollen zu beantragen.

 

Verbraucherinnen und Verbraucher entscheiden sich sehr bewusst für Bio-Lebensmittel wie zum Beispiel Bio-Eier. Sie geben dafür mehr Geld aus, weil sie glauben, damit etwas in Richtung gesunder Ernährung und nachhaltiger Landwirtschaft zu bewirken. „Wenn aber das Bio-Siegel keine Sicherheit für Bioprodukte mehr gibt, weil die gesetzlichen Vorgaben ignoriert werden, dann sprechen wir von Betrug an den Verbrauchern“, erklärt Diana Skibbe. Das Land Thüringen muss die gesetzlich vorgegebenen Standards für Kontrollen einhalten. Weitere Personalkürzungen sind so nicht hinnehmbar – ganz im Gegenteil, muss in diesen Bereichen das Personal aufgestockt werden.

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„Tag der Landwirtschaft“ der AbL Thüringen in Weimar

19. Februar 2013  Allgemein, Landwirtschaft

16-2-2013_Weimar 16-2-2013_AbL_FahneDie Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Thüringen e.V. lud am Samstag, den 16.2.2013 in Weimar zum „Tag der Landwirtschaft“ ein. In einer Podiumsdiskussion wurde auch Dr. Johanna Scheringer-Wright über die Zukunft der Landwirtschaft und die GAP Reform befragt.

„Die konventionelle Landwirtschaft muss ökologisiert werden“, so das Statement von Johanna Scheringer-Wright. Auch die Unterstützung für benachteiligte Gebiete müsse in der Agrarpolitik weiter gewährleistet werden. Es dürfe in jeden Fall nicht weiter um ein „wachsen oder weichen“ gehen, sondern um eine ökologisch nachhaltige Landwirtschaft, in der auch Vielfalt ihren Platz hat und nicht nur zwei bis drei rentable Produkte. Aber auch die soziale Variabel dürfe nicht außer Acht gelassen werden, so Scheringer-Wright weiter, wer gute Lebensmittel wünsche, der müsse auch gute Löhne zahlen.

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Johanna Scheringer-Wright übergibt Scheck der Alternative 54 an die URANIA Eichsfeld e.V.

16. Februar 2013  Allgemein, Lokales

UraniaAuf der Jahresmitgliederversammlung der URANIA Bildungsgesellschaft Eichsfeld e.V. am 16.2.2013 in Leinefelde bedankte sich Johanna Scheringer-Wirght beim Vorsitzenden und allen Anwesenden für die gute Arbeit der URANIA. Die Erwachsenenbildung und überhaupt Weiterbildung seien ein wichtiger Beitrag für die Gesellschaft. „Gerade in Zeiten von staatlichen Kürzungen in vielen kulturellen und sozialen Bereichen müssen Vereine wie die URANIA besonders unterstützt werden“, so Scheringer-Wright.

Deswegen überreichte sie dem Vorsitzenden Dr. Löffelholz einen Scheck der Alternative 54. Der Verein Alternative 54 wurde von Landtagsabgeordneten der LINKEN gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt die automatische Erhöhung der Diäten für die Landtagsabgeordneten, die in Artikel 54 der Thüringer Verfassung geregelt ist, zu spenden, anstatt sich selbst daran bereichern. Bisher ist leider keine andere Partei diesem Beispiel gefolgt. Dennoch werden so Jahr für Jahr zahlreiche Projekte in Thüringen unterstützt.

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Fachgespräch in Schwalmstadt zu Perspektiven ländlicher Räume in Hessen

03. Februar 2013  Allgemein

Johanna Am 02.02.2013 sprach Johanna Scheringer-Wright über die Perspektiven von  ländlichen Räumen in Hessen. Das Fachgespräch der Fraktion DIE LINKE im hessischen Landtag diente zum Austausch über das Thema  ländlicher Raum und informierte über die Situation in Hessen, Energiedörfer, LINKE Perspektiven und Lösungsansätze.  IMG_2179

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Wir sind alle Dresden Nazifrei!

Solidarität mit TimDIE LINKE im Thüringer Landtag solidarisiert sich mit Tim, der für seinen Protest gegen den Naziaufmarsch in Dresden zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr und zehn Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt wurde. An ihm soll ein Exempel statuiert werden. Bei unklarer Beweislage wird er stellvertretend für alle Protestierenden gegen die Nazis verurteilt. Wahnsinn.

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Abgeordnete lädt in den Landtag ein

15. Dezember 2012  Allgemein

Besuch im LandtagAm 14.12.2012 waren die Mitglieder des Eichsfelder Blinden- und Sehbehindertenverbandes unter der Leitung ihres Kreisvorsitzenden Ralf Lindemann auf Einladung der Landtagsabgeordneten Johanna Scheringer-Wright  zu Besuch im Erfurter Parlament.

Johanna Scheringer-Wright

Bevor die Verbandsfreunde der letzten Plenarsitzung im Jahr 2012 beiwohnten, erklärte ihnen Roland Büttner von der Landtagsverwaltung die Arbeitsweise sowie die Aufgaben des Parlamentes und erläuterte den Weg bis zur Verabschiedung eines Gesetztes. Während ihres einstündigen Aufenthaltes auf der Besuchertribüne erlebten die Sehgeschädigten aus dem Eichsfeld dann eine sachliche Debatte von Rednern aus verschiedenen Fraktionen. „Wir haben im Plenum eine interessante Diskussion erlebt und müssen die Eindrücke erst verarbeiten“, so Kreisvorsitzender Ralf Lindemann während der Gesprächsrunde mit Dr. Johanna Scheringer-Wright.

Mehr dazu in der thüringer Allgemeinen vom  4.1.2013.

Und im Hallo Eichsfeld vom 6.1.2013.

(Fotos Silke Senge)

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Die Winterausgabe des KONTRAST ist da!

Hier findet ihr das aktuelle Informationsblatt von Dr. Johanna Scheringer-Wright:

KONTRAST Winter 2012

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Johanna Scheringer-Wright auf dem Landesparteitag der Partei DIE LINKE. Thüringen 17./18.11.2012

28. November 2012  Allgemein, Politik

Europa war das Thema am Sonntag auf dem Landesparteitag der Thüringer LINKEN.

Johanna Scheringer-Wright sprach dabei über Agrarsubventionen und darüber was LINKE Regionalpolitik eigentlich ist. Sie ist nicht nur gerechte Fördermittelverteilung, sondern es ist auch wichtig die Regionen weltoffen zu gestalten.

Alda Sousa, Mitglied der Konföderalen Fraktion der Vereinigten Europäischen Linken / Nordische Grüne Linke, aus Portugal hat mit ihrer Rede ein bewegendes Zeichen für Solidarität und für ein gemeinsames Europa gegeben.

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Parlamentsreport aktuell

06. November 2012  Allgemein
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Die Abgeordnete Dr. Johanna Scheringer-Wright informiert sich über die Arbeit des Jugendwerkes der AWO in Heiligenstadt

02. Oktober 2012  Allgemein

Am Dienstag, den 2.10. 2012, wurde Johanna Scheringer-Wright  von der Geschäftsführerin des Jugendwerkes der AWO in Heiligenstadt, Ute Willert, freundlich empfangen. In den schönen Räumlichkeiten tauschten sich die beiden über soziale Schieflagen im Eichsfeld und daraus die resultierenden Handlungsempfehlungen aus. Denn obwohl die offizielle Arbeitslosenstatistik erfreulich zurück geht, hat der Landkreis Anfang des Jahres trotzdem melden müssen, dass die Sozialausgaben steigen. Das begründet sich offenbar daraus, dass es immer mehr „Aufstocker“ gibt, aber auch darauf, dass immer mehr Familien Erziehungsbeistand benötigen.

Während also die Schere zwischen arm und reich immer größer wird, müssen natürlich besonders die sozialen Vereine und Institutionen in unserer Gesellschaft unterstützt werden.  DIE LINKE und zahlreiche Sozialverbände fordern deswegen, wie am Samstag bekundet, eine „Umfairteilung“ von oben nach unten. Es kann nicht sein, dass Banken entlastet werden und gleichzeitig die freiwillige Unterstützung der Kommunen für soziale Träger wegfallen.

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