Allgemein

Anliegen der Bürger gefragt

06. Mai 2017  Allgemein

Die Landtagsmitglieder Anja Müller, Sprecherin für Petitionen und Bürgeranliegen, und Johanna Scheringer-Wright, Wahlkreisabgeordnete (beide Die Linke), laden zur Bürgersprechstunde des Petitionsausschusses des Thüringer Landtags am Dienstag, 9. Mai, in das Landratsamt Gotha ein.

„Der Petitionsausschuss ist ein Gremium des Thüringer Landtages, das sich mit Bürgeranliegen beschäftigt. Jeder Mensch hat nach Thüringer Verfassung das Recht, sich an die Volksvertretung zu wenden. Petitionen sind Bitten oder Beschwerden von Bürgern, die ein Handeln und Unterlassen von Behörden und Ämtern anzeigen. Auch können Petitionen eingereicht werden, wenn ein bestimmter Grund für eine mögliche Gesetzesänderung besteht“, so Anja Müller, Mitglied des Petitionsausschusses. „Falls Bürger zu dem Termin keine Zeit haben, können sich diese mit ihrem Anliegen auch an ihren Wahlkreisabgeordneten wenden. Dabei sind Petitionen an keine Fristen gebunden, können formlos eingereicht werden und sind stets kostenfrei“, so Johanna Scheringer-Wright.

Zur Terminkoordinierung wird um eine Anmeldung gebeten, aber auch kurzfristig Entschlossene können kommen.

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CETA ab April vorläufig in Kraft

20. Februar 2017  Allgemein

Vergangenen Mittwoch stimmte das EU-Parlament über das Freihandelsabkommen CETA ab.

Einen Artikel zur Abstimmung, den Protesten und den Folgen gab es unter anderem im Neuen Deutschland.

Zu den Freihandelsabkommen hat ja nun fast jede*r eine Meinung. Hier könnt ihr gegenprüfen ob die Partei, der ihr eure Stimme gegeben habt in eurem Interesse abgestimmt hat.

Abstimmungsverhalten nach Parteizugehörigkeit aufgeschlüsselt.

 

 

Für die Leute die es ganz genau wissen wollen: hier findet ihr die Parlamentsdokumentation. Der Link führt zum Abstimmungsprotokoll vom 15.02., die Abstimmung über CETA findet ihr recht weit oben (Seite 6 des Dokuments). Einfach die Volltextsuche öffnen, den Nachnamen eures EU-Abgeordneten eingeben und gucken ob der Name bei der Abstimmung über „A8-0009/2017“ bei + (für CETA), (gegen CETA) oder 0 (keine Meinung zu CETA) auftaucht.

 

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27. Januar – Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

27. Januar 2017  Allgemein, Antifaschismus

Die Abgeordnete der Partei DIE LINKE Johanna Scheringer-Wright ruft alle auf, sich an Gedenkveranstaltungen am 27.Januar zu beteiligen. „Gerade jetzt, wo rechtes Gedankengut wieder salonfähig wird und Gewalttaten aus rechts-ideologischen Motiven so stark ansteigen, ist das Gedenken an Auschwitz unbedingt erforderlich“ erklärt Scheringer-Wright.

Der 27. Januar ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. An diesem Gedenktag, erinnert man sich in Deutschland, der EU und der Welt der über sechs Millionen Juden und der vielen anderen Opfer, die während der nationalsozialistischen Herrschaft ermordet wurden. Das Datum selbst knüpft an die Befreiung des nationalsozialistischen Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch Soldaten der Roten Armee am 27. Januar 1945 an. Diese Befreiung und die fotografische und filmische Dokumentation, was in dem Lager vorgefunden wurde, brachte das grauenvolle Wirken der Nazis erstmals bildlich an die Öffentlichkeit der Welt. Im Zuge der Befreiung wurden dann auch Filmaufnahmen in weiteren befreiten Konzentrationslagern gemacht. Diese Dokumentationen und die Berichte der Überlebenden stellen die Basis für unsere Erinnerungskultur.

31 Jahre nach der Einführung dieses Gedenktages fordert nun der Fraktionsvorsitzende der hiesigen AfD, Björn Höcke, eine 180 Grad Wende in der Erinnerungspolitik. Er möchte also eine Umkehr und zum Teil setzt diese Umkehrung der Erinnerungsarbeit ja schon ein. Manche unserer Mitbürger begehen die Tage der Bombardierungen von deutschen Städten im zweiten Weltkrieg oder Soldatengedenken ohne zu reflektieren, was Ursache und was Reaktion in diesem Krieg war. „Im Gegensatz zu Höckes Wunsch nach einer 180 Grad Wende“ so die Abgeordnete Scheringer-Wright „muss die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus auch der jungen Generation vermittelt werden.“ Denn die 180 Grad Wende von Höcke und die Aussagen der AfD bereiten dem Faschismus hier in Deutschland erneut den Boden.

Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus mahnt also zur Wachsamkeit und ist eine Aufforderung an uns alle, faschistischen Aussagen und Aktionen entschieden entgegenzutreten und Verbrechen gegen die Menschlichkeit nie wieder zuzulassen!“ so die Abgeordnete abschließend.

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Stärkung der regionalen, umweltverträglichen und sozialen Landwirtschaft

20. Januar 2017  Allgemein

„Eine regionale, umweltverträgliche und soziale Landwirtschaft und Ernährungswirtschaft ist wichtiger denn je“, sagt Dr. Johanna Scheringer-Wright, Sprecherin für Landwirtschaftspolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, anlässlich der Internationalen Grünen Woche in Berlin.

Die Entwicklung der Land- und Ernährungswirtschaft in Deutschland und der Europäischen Union gehe weiter in die falsche Richtung. „Anstatt auf gesunde Nahrung für alle, Vielfalt, Umweltverträglichkeit und Sicherung der Arbeitsplätze im ländlichen Raum zu setzen, werden die Konzentration und das Wachstum in der Branche vorangetrieben“, unterstreicht Scheringer-Wright. Als jüngste Beispiele nennt die Abgeordnete das „Höfesterben“ während der Milchkrise oder auch die Übernahme von Monsanto durch Bayer.

Die Orientierung in der Landwirtschaft auf den kapitalistischen Markt führe immer wieder zu Überproduktion in den industrialisierten Ländern, die mit Agrarsubventionen auch noch angekurbelt werde. Im Zuge der Überproduktion würden Produkte durch wiederum subventionierte Exporte in Schwellen- und sogenannte Entwicklungsländer abgesetzt. Hand in Hand mit diesen Exporten gehe insbesondere der Import von Futtermitteln in die industrialisierten Länder.

„Dieser ausbeuterische Zweiklang verdrängt Bauern und raubt ihnen die Existenzgrundlage. Damit ist Überproduktion auf der einen Seite bei gleichzeitigem Hunger, Unterernährung und Armut auf der anderen Seite programmiert“, resümiert die Linkspolitikerin. Nutznießer dieser Entwicklung seien die Konzerne der Branche. Zur Zementierung ihrer Macht würden CETA, TTIP und viele andere Freihandelsabkommen weltweit durchgedrückt. „Dies geschieht zum Schaden von Milliarden Menschen und auf Kosten des Klimas und der Umwelt“, so Scheringer-Wright und fordert dringend „ein Umsteuern, da dies überlebenswichtig ist“. Die landwirtschaftliche Produktion sollte viel stärker ökologisch und regional aufgestellt werden: „Die Tiere, die uns Milch und Fleisch liefern, müssen mit regional angebauten Futtermitteln ernährt werden. Dadurch werden klimaschädliche Transporte vermieden und auch der Raubbau in Drittländern eingeschränkt, weil dort weniger Fläche für die Erzeugung von Eiweißfutter für die Industrienationen verbraucht wird. Zudem müssen in den industrialisierten Ländern die Düngung und der chemische Pflanzenschutz reduziert werden. Wir müssen hin zu nachhaltigen Erträgen, die die Ernährung sichern aber gleichzeitig das Klima und die Umwelt schützen. Dies ist nur möglich, wenn es eine Abkehr von der Exportorientierung der Land- und Ernährungswirtschaft und vom kapitalistischen Wachstumszwang gibt“, so die Abgeordnete.

Ihre Forderung wird die Abgeordnete während der Grünen Woche bei Ausstellern und Verbandsvertretern thematisieren. Sie nimmt am 21. Januar an der Demonstration „Wir haben es satt“, die um 12 Uhr am Potsdamer Platz in Berlin startet, teil.

 

Alle Infos zur Demonstration findet ihr hier

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Glaubwürdigkeit der Partei in Gefahr

10. Januar 2017  Allgemein

Direkte Demokratie und Volksbegehren sind Markenzeichen einer linken Politik. Ich teile deshalb ausdrücklich die Stellungnahme des Sprecherrates der Kommunistischen Plattform ind der Partei DIE LINKE:

220px-kpf_logo_svgWie den Medien zu entnehmen ist, befürworten die Vertreter der LINKEN und der SPD innerhalb der Thüringer Landesregierung eine Verfassungsklage gegen die bereits vom Präsidenten des Thüringer Landtages bestätigte Zulassung des Volksbegehrens über die Gebietsreform.

Der Landessprecherrat der Kommunistischen Plattform in der Partei DIE LINKE. Thüringen hält eine derartige Entscheidung für mehr als bedenklich. Seit der Gründung der PDS bzw. der Linken ist die Partei stets für direkte Demokratie eingetreten. Die nunmehr angestrebte Klage vor dem Verfassungsgericht stellt die politische Glaubwürdigkeit der Partei nachhaltig in Frage. Man kann, nur weil man in Regierungsverantwortung ist, bisher vertretene Positionen nicht einfach aufgeben, ohne dabei an Glaubwürdigkeit zu verlieren.

Wir appellieren an die Mitglieder der Partei der LINKEN in der Thüringer Landesregierung, sich gegen eine Klage zu entscheiden, anderenfalls wäre der Glaubwürdigkeitsverlust irreparabel und würde die zunehmende Demokratieverdrossenheit vieler Menschen weiter befördern.

Demokratie lebt von Glaubwürdigkeit und nicht aus einer Mischung von machtpolitischem Pragmatismus und Opportunismus.

 

Landessprecherrat der Kommunistischen Plattform

in der Partei DIE LINKE.Thüringen

 

Erfurt, den 6. Januar 2017

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5. Kongress der Europäischen Linken

19. Dezember 2016  Allgemein

logo_5_el_congress_berlin_300x158Am Wochenende fand in Berlin der 5. Kongress der Europäischen Linken statt.

Gregor Gysi wurde als neuer Präsident der Europäischen Linken gewählt, im Block mit den Vizepräsidenten Maite Mola (PCE), Paolo Ferrero (PRC), Pierre Laurent (PCF) und Margerita Mileva (Bulgarische Linke).

Das neue Ex­e­ku­tiv­ko­mi­tee der EL

Das neue Ex­e­ku­tiv­ko­mi­tee der EL

 

Neben den Personalfragen (Präsident*innen und neues Exekutivkomitee) wurden 14 Resolutionen eingebracht, zu 12 dieser Resolutionen konnte ein Konsens gefunden werden:

 

 

  • Wir haben eine umfangreiche außen- und friedenspolitische Erklärung verfasst, die sich u.a. mit den neuen Entwicklungen bei der NATO und bzgl. der Militarisierung der EU beschäftigt, und die sich dafür einsetzt, dass sich die EL-Parteien und die EL in die Friedensbewegungen mit einbringen und z.B. die Proteste gegen den NATO-Gipfel im Jahr 2017 unterstützen
  • Resolution zu den EU-Nordamerika-Beziehungen
  • Resolution zur Unterstützung der vollen Rechte der indigenen Bevölkerung in Finnland (Lappen)
  • Erklärung zur Situation in Kolumbien und zur Unterstützung des Friedensprozesses dort
  • Die EL wird die Proteste gegen den G20-Gipfel unterstützen

    Die EL wird die Proteste gegen den G20-Gipfel unterstützen

    Resolution zur Unterstützung der Proteste gegen den G 20 Gipfel in Hamburg

  • Resolution gegen Frauenhandel in der EU
  • Resolution zur Situation von Studierenden und zu den Bildungssystemen in der EU
  • Resolution zu 50 Jahre Besatzung in den palästinensischen Gebieten
  • Resolution zur Selbstbestimmung Westsaharas
  • Beschlossener Antrag zur Bildung
    Frauenplenum des EL-Kongress

    Frauenplenum des EL-Kongress

    feministischer Netzwerke und der Durchführung einer feministischen Karawane

  • Resolution zur Jugendpolitik
  • Wir haben eine Erklärung der Europäischen Linkspartei zur immer weiter eskalierenden Situation in der Türkei beschlossen

Aus der letzten Resolution folgende (übersetzte) Zitate, die aber nur einen kleinen Teil der Resolution ausmachen:

Ali Attalan von der HDP

Ali Attalan von der HDP

„Gestern wurden HDP-Büros gestürmt und zerstört. Seit Monaten werden progressive Kräfte in der Türkei gezielt vom Erdogan-Regime angegriffen. Seit dem Putsch vom 15. Juli und den verschiedenen Anschlägen, die alle klar verurteilt gehören, findet ein erneuter Putsch von Präsident Erdogan und der AKP-Regierung statt. Wieder einmal wurden 900 Politiker*innen und offizielle Vertreter*innen der HDP und der DBP festgenommen. Wieder einmal nutzt das Erdogan-Regime die schrecklichen Attentate, um die Repression weiter voranzutreiben. Die Türkei ist auf dem Weg von einem autoritären Regime zu einer Diktatur. Mehr als 115.000 Menschen verloren ihre Arbeit, darunter mindestens 6.300 Akademiker, mehr als 79.400 wurden festgenommen, mindestens 38.900 ins Gefängnis gesteckt. Medien und NGOs wurden geschlossen und verboten, die Opposition wurde brutal zum Schweigen gebracht. (…)

Wir erklären unsere Solidarität mit unseren Genoss*inn*en von HDP und DBP und allen weiteren progressiven Organisationen. Selahattin Demirtas und Figen Yükseldag, die Ko-Vorsitzenden der HDP und alle anderen politischen Gefangenen müssen freigelassen

Vertreterin der Solidarity Party of Afghanistan

Vertreterin der Solidarity Party of Afghanistan

werden!“

 

Ein weiteres eindrucksvolles Statement kam von einer Vertreterin der Solidarity Party of Afghanistan. In Afghanistan gibt es nicht nur die Wahl zwischen religiösem Fundamentalismus und westlichem Imperialismus.

Mehr Informationen zur Europäischen Linken, ihren Positionen und Forderungen findet ihr auf der Homepage.

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Ich schließe mich der Danksagung der Arbeitsgemeinschaft Cuba Sí an

30. November 2016  Allgemein

Danke Fidel für Dein Lebenswerk!

Bild gefunden auf https://pixabay.com/de/

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Der Zaun der kubanischen Botschaft war mit Blumen geschmückt, Kerzen brannten, jemand hatte ein Schild mit der Aufschrift „Gracias Fidel“ angebracht. Fast einhundert Kubafreunde hatten sich am 26. November 2016 in stillem Gedenken am Eingang der Botschaft versammelt. Sie wollten Abschied nehmen von einem standhaften Revolutionär, einem großen Internationalisten und einem vor allem in Lateinamerika und in den Ländern des globalen Südens hochverehrten Staatsmann. Fidel Castro war die Führungspersönlichkeit der kubanischen Revolution, sein Name ist zudem eng verbunden mit dem Integrationsprozess auf dem lateinamerikanischen Kontinent.

All jene, die sich für Unabhängigkeit, Frieden und soziale Gerechtigkeit einsetzen, verneigen sich in tiefer Trauer vor Fidel Castro. Die kubanische Revolution war und ist ein Beleg dafür, dass eine bessere Welt als gesellschaftspolitische Alternative zum Kapitalismus möglich ist und erkämpft werden kann. Und es ist genau dieses Beispiel, das den Mächtigen dieser Welt Angst macht: das Beispiel eines kleinen Landes, das sich gegen übermächtige Gegner behauptet, ein Land, das seinen Prinzipien treu bleibt und souverän seinen eigenen Weg der Unabhängigkeit und des Sozialismus geht.

Wer Fidel Castro war, schreibt André Scheer in der „Jungen Welt“, lässt sich leicht beantworten, wenn man sich anschaut, „wer um den langjährigen kubanischen Präsidenten trauert und wer seinen Tod bejubelt“. Nachdem die Agenturen die Nachricht von Fidels Tod verbreitet hatten, ließen die antikubanischen Kräfte in Miami die Sektkorken knallen, der künftige US-Präsident Trump beeilte sich zu verkünden, die erreichten Verbesserungen in den Beziehungen zwischen den USA und Kuba wieder rückgängig zu machen, und die bürgerlichen Medien betonten in ihren Berichten immer und immer wieder ihre Kritik am kubanischen Gesellschaftsmodell, bezeichneten den Verstorbenen sogar als „Machtpolitiker“ „Tyrann“ und „Diktator“. Und in der Stunde der Trauer schmerzt es ganz besonders, wenn Menschen, die sich politisch links verorten, in tiefer Unkenntnis die Beleidigungen, Plattheiten und Lügen der bürgerlichen Meinungsmacher einfach nachplappern.

Die Mitstreiterinnen und Mitstreiter der AG Cuba Sí trauern um den Comandante en Jefe. Der Tod Fidels wird die Aktivistinnen und Aktivisten der Solidaritätsgruppen in Deutschland, Europa und international noch enger zusammenschweißen und die Solidaritätsarbeit für das sozialistische Kuba und den Kampf für eine bessere Welt fortsetzen.

Bei der spontanen Trauerfeier für Fidel vor der kubanischen Botschaft in Berlin versicherte der kubanische Botschafter in der Bundesrepublik, René Mujica Cantelar, den Anwesenden, sein Land werde prinzipientreu den Weg der Unabhängigkeit und des Sozialismus weitergehen.

Danke Fidel für Dein Lebenswerk! Hasta la victoria siempre!
AG Cuba Sí

Ich möchte noch anmerken: wenn man wissen will, was die Menschen in Cuba unter Führung von Fidel Castro geleistet haben, sollte man zwei Vergleiche anstellen.

  1.  Man sollte sich anschauen wie  die Lage der Bevölkerung im östlichen Nachbarland Haiti und im westlichen Nachbarland Mexiko ist. Haiti ist eines der ärmsten Länder der Welt, korrupt, zerstört und  de facto ohne Regierung. Die Wirbelstürme, die Haiti heimsuchen, verwüsten auch immer wieder Cuba. In Cuba jedoch klappt aufgrund des solidarischen Gesellschaftssystems sowohl die Prävention wie auch der Wiederaufbau.
    Mexiko auf der anderen Seite ist im Terrorgriff der Mafia, Millionen Menschen werden erpresst und leben in Armut, die Polizei vertuscht Verbrechen, wie zum Beispiel das an dutzenden verschwundenen Studenten. Woche für Woche mahnen Mütter mit den Bildern ihrer verschwundenen Kinder und fordern Aufklärung.
  2. Im Entwicklungsbericht der Vereinten Nationen z.B. von 2007 und 2008 (siehe Graphik) wird gezeigt, dass Cuba zu den Ländern der Erde mit dem höchsten Entwicklungsindex gehört („human development index“ der aus verschiedenen Durchschnitts-Kriterien wie Kindersterblichkeitsrate, Durchschnittsalter, Bildungsstand etc. gebildet wird) und gleichzeitig einen der niedrigsten ökologischen Fußabdrücke (Anzahl der Hektare die gebraucht werden, um den durchschnittlichen Lebensstandard pro Kopf zu gewährleisten) hat. Daran zeigt sich wie nachhaltig das System in Cuba ist.

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Solidarität mit den Verhafteten HDP-Mitglieder*innen…

11. November 2016  Allgemein

… und den anderen politischen Gefangenen in der Türkei

Solidaritätskundgebung mit den politischen Gefangenen in der Türkei

Solidaritätskundgebung mit den politischen Gefangenen in der Türkei

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PM: Überwachung der Partei DIE LINKE überall beenden

03. November 2016  Allgemein

Vor dem Hintergrund der Erfassung und Erwähnung von Teilen der Partei
DIE LINKE im Verfassungsschutzberichtes des Freistaates Thüringen
2014/2015 begrüßt Dr. Johanna Scheringer-Wright, Mitglied im Vorstand
der Partei DIE LINKE und Thüringer Landtagsabgeordnete, den
einstimmigen Beschluss des Bundesparteivorstandes zur Beendigung der
Überwachung der Partei DIE LINKE durch die Inlandsgeheimdienste.

„Dieser Beschluss bekräftigt die Auffassung der Partei DIE LINKE noch
einmal und ist somit ein Auftrag an die linken Mitglieder der
Landesregierung in Thüringen, sich gegen die Erfassung, Beobachtung und
Dokumentation von Teilen der Partei DIE LINKE durch das Amt für
Verfassungsschutz einzusetzen,“ erklärt Scheringer-Wright. In keinem
anderen Bundesland in dem DIE LINKE in Regierungsbeteiligung war oder
ist, wurden Teile der Partei DIE LINKE oder die Partei insgesamt in den
öffentlichen Verfassungsschutzberichten aufgeführt, nur in Thüringen.
Scheringer-Wright sieht daher auch den Landesvorstand ihrer Partei sowie
die Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag in der Pflicht, den
geltenden Koalitionsvertrag umzusetzen. In diesem heißt es, dass
Personen nicht mehr allein aufgrund ihrer politischen Auffassung zum
Gegenstand grundrechtseinschränkender Maßnahmen gemacht werden sollen.
DIE LINKE. Thüringen stellt mit 28 Abgeordneten die größte Fraktion
im Koalitionsbündnis. In der SPD Fraktion sind nach dem Übergang eines
ehemaligen AfD-Abgeordneten nunmehr 13 und Bündnis 90/Die Grünen
stellen 6 Abgeordnete. „Wir LINKEN in Thüringen haben also die
dringende Aufgabe, die Überwachung von Teilen der Partei DIE LINKE auch
in Thüringen zu beenden“, erklärt Scheringer-Wright.

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We must present a genuine left alternative

25. Oktober 2016  Allgemein

John Foster hat für den Morning Star, der sozialistischen Tageszeitung Großbritanniens, ein Interview mit der Abgeordneten geführt. Hier könnt ihr es nachlesen (einfach auf „Ganzen Beitrag lesen“ klicken).

Oct
2016

Monday 24th
posted by Morning Star in Features

JOANNA SCHERINGER-WRIGHT of Germany’s Die Linke party talks to John Foster about the difficulties of working with the Social Democrats and the need to form a concrete policy on the EU


BERLIN is city with a proud history of left-wing politics and still boasts streets and squares named after Karl Marx, Rosa Luxemburg and Karl Liebknecht.

In the recent Berlin State elections the combined votes of the Left Party (Die Linke), the Social Democrats (SPD) and the Green Party were sufficient to provide the basis for a left-oriented government. Negotiations are currently taking place.

Interviewed in the ancestral home of the German left, Karl Liebknecht House, executive member of the Left Party Dr Joanna Scheringer-Wright argued that such alliances at state/Lander level could have positive outcomes.

As a member of the Thuringiner state assembly, she has had direct experience. Here it has already been possible to establish such a government — currently under the premiership of the Left Party, a party descended from the previous ruling party in the German Democratic Republic.

The alliance government has been able to initiate some progressive policies — including taking local energy supply back into public ownership — though there were also some serious setbacks.

However, Scheringer-Wright drew the line at any such alliance at federal Level.
“The functions of the federal parliament are quite different. They cover overall economic policy, foreign relations and defence. Here the policies of the SPD would make any such alliance impossible.

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