Abgeordnetenbüro von Johanna Scheringer-Wright überreicht Spende an in der DDR geschiedene Frauen

16. Dezember 2013  Allgemein, Lokales, Politik

Anlässlich der Weihnachtsfeier des Vereins der in der DDR geschiedenen Frauen e.V. Gotha am 16.12.2013 überreichten Kati Grund für das Abgeordnetenbüro von Dr. Johanna Scheringer-Wright und Vera Fitzke für die Kreistagsfraktion der Partei DIE LINKE. Gotha jeweils 50,00 Euro.

DDr-geschiedene

Kati Grund, Vera Fitzke und die Vereinsvorsitzende Christa Lorenz (v.l.n.r.)

Der Verein ist ein Zusammenschluss von Frauen, die nach DDR-Recht geschieden wurden, und deren Rentenansprüche, wie sie im Einigungsvertrag zur Überführung vorgegeben wurden, ersatzlos gestrichen wurden. Das Rentenüberleitungsgesetz (RÜG) beseitigte ab 01.01.1992 den Eigentums-, Bestands- und Vertrauensschutz für deren Alterssicherungsansprüche. Es bewirkte damit verminderte Versicherungsrenten und insbesondere frauenspezifische Diskriminierung. Nachdem viele engagierte Frauen seit 1992 vergeblich im Alleingang versucht haben, auf die Ungerechtigkeiten, die diese Rentenberechnung betrifft, aufmerksam zu machen, haben sie sich 1999 im Verein der in der DDR geschiedenen Frauen e.V. zusammengeschlossen.

Ziel des Vereins ist es, sich dafür einzusetzen, dass die rechtmäßig während der DDR-Zeit erworbenen Ansprüche der geschiedenen Frauen auf eine angemessene Rente durchgesetzt werden und damit eine Angleichung bzw. Gleichstellung mit den Rechten  aller  geschiedenen Frauen in der Bundesrepublik Deutschland erreicht wird!

„Wir vergessen nicht, dass die Regierung Merkels eines ihrer zentralen Wahlversprechen gebrochen hat: die Angleichung der Renten im Osten an das Westniveau. Die Lebensleistung in Ost und West muss endlich in gleicher Weise anerkannt werden!“ meint dazu Scheringer-Wright. „Die Nachteile bei der Überführung der Rentenregelungen Ost in das westdeutsche Rentensystem für DDR geschiedene Frauen müssen endlich ausgeglichen werden.“

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