Beiträge vom Februar 2015

Neujahrsempfang 2015

13. Februar 2015  Allgemein, Mein Wahlkreis
Johanna Scheringer-Wright Jahresempfang der Linkspartei  im Theatercafè Gotha Foto: Peter Riecke

Johanna Scheringer-Wright Jahresempfang der Linkspartei im Theatercafè Gotha Foto: Peter Riecke

Der gestrige Neujahrsempfang bot den Gästen neben einem schönen Rahmenprogramm auch leckeres Essen. Deswegen an dieser Stelle zuerst ein dickes Dankeschön an die jungen Talente der Musikschule „Louis Spohr“ für ihre tolle musikalische Begleitung des Abends. Ebenso gilt unser Dank Swen Hübner von der Gaststätte „Am Aquarium“ für das leckere Essen.

Die Grundvoraussetzungen für einen schönen Abend, gute Musik und gutes Essen, waren also gegeben. Eröffnet wurde der Abend durch den Kreisvorsitzenden der Linken, Bernd Fundheller, der Bundestagsabgeordneten Martina Renner, und der Landtagsabgeordneten Johanna Scheringer-Wright. In einigen kurzen Worten wurden die aktuellen politischen Schwerpunkte der Linken auf Kreis-, Landes- und Bundesebene zusammengefasst.

Mit Leben gefüllt wurde der Abend aber vor allem durch die zahlreich erschienenen Gäste, kein Stuhl im Theater Café blieb unbesetzt. Neben den eigenen Partei-Mitgliedern und Sympathisanten, waren Vertreter anderer Parteien, der Gewerkschaften, sowie Verbänden und Vereinen der Einladung gefolgt. In den zahlreichen Tischgesprächen konnten die verschiedensten Dinge angesprochen werden, und die drängendsten Themen für das Jahr 2015 umrissen werden.

Wir bedanken uns bei allen Gästen für den schönen gemeinsamen Abend und bei all den fleißigen Helferinnen und Helfern die diesen Abend ermöglicht haben.

 

Jahresempfang der  Linkspartei im Theatercafè Gotha Foto: Peter Riecke

Jahresempfang der Linkspartei im Theatercafè Gotha Foto: Peter Riecke

Martina Renner und Bernd Fundheller Foto: Wolfgang Möller

Martina Renner und Bernd Fundheller
Foto: Wolfgang Möller

Jahresempfang der Linkspartei im Theatercafè Gotha Foto: Peter Riecke

Jahresempfang der Linkspartei im Theatercafè Gotha Foto: Peter Riecke

Share Button

Theodor-Neubauer Gedenken

06. Februar 2015  Antifaschismus, Lokales
Rede von Johanna Scheringer-Wright (MdL)

Rede von Johanna Scheringer-Wright (MdL)

Am 5. Februar 2015, dem 70. Todestag von Theodor Neubauer, versammelten sich etwa 40 Menschen am Theodor-Neubauer-Park in Tabarz, um dem kommunistischen Widerstandskämpfer zu gedenken.

Auf der, vom VVN-BdA organisierten, Gedenkkundgebung sprachen neben dem Kreisvorsitzenden der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Martin Mürb, auch die Landesvorsitzende Elke Pudszuhn, die Beigeordnete des Gemeinderates Tabarz Susanne Hoske, Professor Peter Arlt, Gerald Möller von der DKP sowie die Landtagsabgeordnete Johanna Scheringer-Wright.

Die verschiedenen Redner und Rednerinnen gingen auf das Leben und Wirken Neubauers, seinen Kampf gegen den Faschismus, sowie seine Hinrichtung durch die Nazis ein. Das Gedenken an die Ermordung Neubauers ist zugleich eine Mahnung an die Gegenwart. „Gerade für die heutige Zeit sollten wir aus Neubauers Leben Ideen schöpfen“ forderte die Abgeordnete Scheringer-Wright. Die Unzufriedenen dürften nicht Nazis und Volksverhetzern überlassen werden. Hier und heute müssen Alternativen entwickelt werden, die der Spaltung der Gesellschaft effektiv entgegenwirken und die Rassismus, Nazismus und Ausgrenzung den Boden entziehen, so Scheringer-Wright abschließend.

Theodor-Neubauer-Gedenkstein.

Theodor-Neubauer-Gedenkstein.

In diesem Sinne wurde während der Gedenkkundgebung der Theodor-Neubauer-Preis ausgelobt.

„In dieser Zeit, in der erneut der Mob die Straßen gewinnt, müssen wir uns des Lebens und Kampfes solcher Menschen, wie Theo Neubauer, in Erinnerung rufen und aus ihrem Schicksal Einsicht, Kraft und Hoffnung gewinnen und aktiv werden.“ (Auszug aus dem Auslobungstext)

 

 

Im Anhang findet ihr die Rede von Johanna Scheringer-Wright, sowie einige weitere Bilder der Kundgebung

Ganzen Beitrag lesen »

Share Button

Gesicht zeigen gegen Sügida

04. Februar 2015  Antifaschismus, Lokales

Die Landtagsabgeordnete Dr. Johanna Scheringer-Wright hat den Protest gegen Sügida in Suhl am 02. Februar

persönlich unterstützen. „Es ist sehr wichtig, im Protest gegen Neonazis und Rechtspopulisten nicht nachzulassen und Solidarität mit der weltoffenen Suhler Zivilbevölkerung zu leben!“

Seit 4 Wochen demonstrieren Montag für Montag „besorgte Bürger“ gemeinsam mit der organisierten Neonaziszene Thüringens gegen eine vermeintliche Islamisierung Südthüringens. Maßgeblich organisiert werden die Kundgebungen und „Spaziergänge“ vom NPD-nahem „Bündnis Zukunft Hildburghausen“ um Tommy Frenck.

In Suhl marschieren militante Neonazis und Rechtspopulisten Seite an Seite. Woche für Woche beteiligen sich etwa 1.000 Personen an diesen fremdenfeindlichen Veranstaltungen. Die einende Parole dieser heterogenen braun-schwarzen Menschenmenge lautet „Wir sind das Volk“. Gegendemonstranten, egal ob aus den liberalen und linken Parteien (SPD, Grüne, Piraten, Linke), Gewerkschaften, Vereinen und Verbänden, der Kirche oder dem Antifa-Spektrum werden voller Hass als „Volksverräter“ bezeichnet. Die Presse, teilweise mit eigener Security unterwegs, wird als „Lügenpresse“ beschimpft.

Unterstützt werden die südthüringischen Neonazis nicht nur von lokalen AfD-Größen, sondern auch durch Personen und Organisationen aus dem Landkreis Gotha. Der NPD-Kreisverband Gotha und das „Bündnis Zukunft Landkreis Gotha“ um den militanten Neonazi Marco Zint mobilisieren ihre Anhänger nach Suhl. Ebenso wurden auf der ersten Sügida-Veranstaltung zwei Bewohner des „Gelben Hauses“ aus Ballstädt gesichtet. Thomas Wagner, Kopf der Rechtsrockband „SKD“ und Hauptverdächtiger des Überfalls auf eine Feier im Gemeindesaal von Ballstädt, sowie der aus Bad Langensalza stammenden Tony St., mutmaßlich ebenfalls an dem brutalem Überfall mit 10 Verletzten (2 davon schwerverletzt) beteiligt, sind in Suhl mit dabei. Vor dem Hintergrund dieser neuen Aktivitäten der Gothaer Neonazi-Szene ist es unverständlich, dass die Tatverdächtigen des Überfalls in Ballstädt noch nicht vor Gericht stehen. So lässt man ihnen Raum sich an volksverhetzenden Unternehmungen zu beteiligen. „Der Prozess ist überfällig, und muss endlich beginnen.“ fordert Scheringer-Wright.

Zudem möchte Scheringer-Wright alle Gothaerinnen und Gothaer dazu ermutigen sich an den Gegenprotesten zu beteiligen und die Suhler Zivilgesellschaft in ihrem Widerstand zu unterstützen. „Aber auch in unserem eigenen Landkreis sollten wir wachsam sein, und fremdenfeindlichen sowie neonazistischen Aktivitäten mutig entgegentreten“, so Scheringer-Wright abschließend.

Share Button