Beiträge vom Dezember 2013

Abgeordnetenbüro von Dr. Johanna Scheringer-Wright in Gotha eröffnet

17. Dezember 2013  Allgemein, Aus dem Landtag, Lokales

Johanna Scheringer-Wright hatte am 10. Dezember zur Eröffnung ihres Abgeordneten- und Kampagnenbüros für Agrarpolitik und regionale Entwicklung in der Blumenbachstr. 5 in Gotha eingeladen.

Büro-Eröffnung

Dabei hat der Besuch ihres Onkels Konrad Scheringer ihr eine besondere Freude bereitet, denn daher komme auch ihre enge Bindung zum Landkreis Gotha, meinte die Landtagsabgeordnete. Weitere Gäste waren, neben dem Gothaer Bürgermeister Schmitz-Gielsdorf, Vetreter*innen des Demokratischen Frauenbundes, der Volksolidarität, des Stadtverbandes der  Kleingärtner, der Selbsthilfegruppe Umweltbeschwerden Thüringen und der Naturschutzjugend.

„Oft sieht es so aus, als würde Politik nur im Parlament und im Fernsehen gemacht. Doch ich möchte denen eine Stimme geben, die in der großen Politik keine Lobby finden. Ich mache für solche Menschen Druck und werde nicht locker lassen.“ sagt die gelernte Agrarwissenschaftlerin, die sich auf ihre Arbeit in Gotha freut.

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Abgeordnetenbüro von Johanna Scheringer-Wright überreicht Spende an in der DDR geschiedene Frauen

16. Dezember 2013  Allgemein, Lokales, Politik

Anlässlich der Weihnachtsfeier des Vereins der in der DDR geschiedenen Frauen e.V. Gotha am 16.12.2013 überreichten Kati Grund für das Abgeordnetenbüro von Dr. Johanna Scheringer-Wright und Vera Fitzke für die Kreistagsfraktion der Partei DIE LINKE. Gotha jeweils 50,00 Euro.

DDr-geschiedene

Kati Grund, Vera Fitzke und die Vereinsvorsitzende Christa Lorenz (v.l.n.r.)

Der Verein ist ein Zusammenschluss von Frauen, die nach DDR-Recht geschieden wurden, und deren Rentenansprüche, wie sie im Einigungsvertrag zur Überführung vorgegeben wurden, ersatzlos gestrichen wurden. Das Rentenüberleitungsgesetz (RÜG) beseitigte ab 01.01.1992 den Eigentums-, Bestands- und Vertrauensschutz für deren Alterssicherungsansprüche. Es bewirkte damit verminderte Versicherungsrenten und insbesondere frauenspezifische Diskriminierung. Nachdem viele engagierte Frauen seit 1992 vergeblich im Alleingang versucht haben, auf die Ungerechtigkeiten, die diese Rentenberechnung betrifft, aufmerksam zu machen, haben sie sich 1999 im Verein der in der DDR geschiedenen Frauen e.V. zusammengeschlossen.

Ziel des Vereins ist es, sich dafür einzusetzen, dass die rechtmäßig während der DDR-Zeit erworbenen Ansprüche der geschiedenen Frauen auf eine angemessene Rente durchgesetzt werden und damit eine Angleichung bzw. Gleichstellung mit den Rechten  aller  geschiedenen Frauen in der Bundesrepublik Deutschland erreicht wird!

„Wir vergessen nicht, dass die Regierung Merkels eines ihrer zentralen Wahlversprechen gebrochen hat: die Angleichung der Renten im Osten an das Westniveau. Die Lebensleistung in Ost und West muss endlich in gleicher Weise anerkannt werden!“ meint dazu Scheringer-Wright. „Die Nachteile bei der Überführung der Rentenregelungen Ost in das westdeutsche Rentensystem für DDR geschiedene Frauen müssen endlich ausgeglichen werden.“

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Petition unterstützen – Sanktionen abschaffen!

02. Dezember 2013  Allgemein, Bundespolitik, Politik

Derzeit befindet sich im Petitionsverfahren des Deutschen Bundestages eine Petition zur Mitzeichnung, die die Abschaffung der Sanktionen im Rahmen des Sozialgesetzbuches (SGB) II fordert. Initiatorin ist die „Hartz-IV-Rebellin“ Inge Hannemann, die als Jobcenter-Mitarbeiterin das alltägliche Übel der Betroffenen veröffentlichte. Derzeit haben schon mehr 18.000 Menschen die Petition gezeichnet, sollten bis zum 18.12.2013 mindestens 50.000 Unterschriften zusammenkommen, muss sich der Deutsche Bundestag mit der Petition und ihrem Anliegen befassen.9783800634842_large

„2012 wurden in Deutschland erstmals mehr als eine Million Sanktionen verhängt. Dabei ist der Betroffenenkreis ausgesprochen klein. Offensichtlich ist der Sanktionsmechanismus also vor allem eines: Drangsalierung von Menschen, die jegliche Hoffnung aufgegeben haben. Hier hilft aber keine Strafe, sondern nur Motivation und Unterstützung!“, schlussfolgert Johanna Scheringer-Wright, Abgeordnete im Thüringer Landtag.

„Ich möchte alle Bürgerinnen und Bürger bitten, sich an der Aktion gegen das unsägliche Sanktionsregime zu beteiligen. Dies ist einerseits im Internet möglich, wo auf der Petitionsseite des Bundestages mitgezeichnet werden kann, andererseits lade ich alle Bürgerinnen und Bürger in mein Wahlkreisbüro in der Blumenbachstr. 5 in Gotha ein, wo auch auf dem Papier gegen die Sanktionen unterschrieben werden kann“, bietet Scheringer-Wright abschließend an.

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