Beiträge vom Juni 2013

400 Euro Spende an Blinden- und Sehbehindertenverband für Schulprojekt

19. Juni 2013  Allgemein, Lokales
Die Landtagsabgeordnete Dr. Johanna Scheringer-Wright (DIE LINKE) übergibt einen Scheck über 400 Euro an den Kreisvorsitzenden Ralf Lindemann

Die Landtagsabgeordnete Dr. Johanna Scheringer-Wright übergibt einen Scheck über 400 Euro an den Kreisvorsitzenden Ralf Lindemann

© Foto und Text: Silke Senge

„Behinderte im Alltag – Vortragsreihe vor Schülern und Pädagogen“, so heißt das Schulprojekt, das die Kreisorganisation Eichsfeld des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen e. V. (BSVT) seit 1991 im Landkreis Eichsfeld für Schülerinnen und Schüler der Grund- und Regelschulen, aber auch Gymnasien anbietet. Inzwischen kann Kreisvorsitzender Ralf Lindemann auf eine beachtliche Statistik verweisen. Seit Projektbeginn wurden 2093 Schüler der Klassen 1 bis 11 im Landkreis auf die besondere Situation blinder und sehbehinderter Menschen aufmerksam gemacht.

Bestandteil des Projektes ist unter anderem die Darstellung der Lebenssituation Blinder und Sehbehinderter, Erläuterungen zur Mobilität und die Vorführung von Hilfsmitteln. Die Schüler können sich mit Hilfe von Simulationsbrillen, durch die verschiedene Sehvermögen und Augenerkrankungen dargestellt werden, in die Situation eines Betroffenen versetzen. Und wer möchte, darf mit verbundenen Augen mit dem Langstock gehen, Domino spielen oder auf der Punktschriftmaschine seinen Namen in Blindenschrift schreiben. Außerdem gibt es umfangreiches Informationsmaterial. Das der Blinden- und Sehbehindertenverband das Projekt bereits über so einen langen Zeitraum anbieten kann, ist auch ein Verdienst des Vereins „Alternative 54 e. V. Der 1995 von den Landtagsabgeordneten der PDS (heute DIE LINKE) gegründete Verein spendet die automatischen Erhöhungen der Abgeordneten-Diäten und unterstützt damit soziale, kulturelle und ehrenamtliche Projekte. Seit einigen Jahren auch das Schulprojekt des Blinden- und Sehbehindertenverbandes. Kreisvorsitzender Ralf Lindemann war sehr erfreut, dass auch in diesem Jahr seinem Antrag entsprochen wurde. Die Landtagsabgeordnete Dr. Johanna Scheringer-Wright (DIE LINKE), übergab kürzlich im Beisein von 16 Schülern der 3. Klasse in der Lorenz-Kellner-Grundschule in Heiligenstadt an den Kreisvorsitzenden einen Scheck in Höhe von 400 Euro. „Aufklärung finde ich ganz wichtig“, so die Abgeordnete, die so begeistert ist, daß sie gern den ersten 45 Minuten der „besonderen“ Unterrichtsstunde beiwohnte. So sagte sie im Beisein der Schüler, dass sie bereits an einem „Kaffeetrinken im Dunkeln“ teilgenommen hat, um sich besser in die Situation blinder Menschen versetzen zu können. Ralf Lindemann und sein Team werden die Spende für die Anschaffung neuer Hilfsmittel, Unterrichtsmaterialien, Broschüren, Plakaten, Flyern und Sachkosten im Rahmen des Projektes verwenden.

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Unterwegs mit der AbL auf einem Bio-Hof in Nordosthessen

14. Juni 2013  Allgemein, Landwirtschaft, Lokales, Umwelt

Bio-Bauer und Besuch

Die Abgeordnete Dr. Johanna Scheringer-Wright besuchte gestern gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft Hessen (AbL), der Landtagsabgeordneten Marjana Schott (Linksfraktion Hessen) und dem Kreistagsabgeordneten, Jochen Böhme-Gingold (Linksfraktion Schwalm-Eder-Kreis), den Biohof von Bernhard Wicke in Körle in Nordosthessen.

Diskussionsrunde

Nach einer Hofbesichtigung diskutierten alle Anwesenden angeregt über die GAP (Gemeinsame Agrarpolitik der EU), die Positionen der AbL, sowie des Bündnisses „Agrarzukunft Hessen“ und auch über Pläne, Positionen und Ansichten der LINKEN bezüglich einer nachhaltigen und sozialverträglichen Landwirtschaft.

Dr. Johanna Scheringer-Wright begrüßte in diesem Zusammenhang, dass Einigkeit bei den Agrar-Subventionen darin bestehe, diese an ökologische und soziale Kriterien zu knüpfen, insbesondere auch an den Faktor Arbeit.

die letzen Kartoffeln aus dem letzten Jahr

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Frauenrunde zum Thema Rente

13. Juni 2013  Allgemein, Lokales

Erneut fand am 10.Juni auf Einladung der Abgeordneten Frau Dr. Scheringer-Wright eine Frauengesprächsrunde statt. Dieses Mal zum Thema Rente. Eingeladen war Frau Tometzki von der Deutschen Rentenversicherung. Sie beantwortete uns Frauen Fragen zum Thema Rente. Wir stellten fest, dass wir ohne professionelle Hilfe garnichts verstehen würden. Außerdem, dass die „Ost-Renten“ mit nur 91,5 % des Niveaus der „West-Renten“ immernoch weiter hinter dem Versprechen des Angleichens von Ost und West zurückliegen. Eine jüngere Frau stellte fest, dass sie durch diverse Minijobs und Praktikumszeiten keine klare Rentenkontoführung vorweisen kann und sich besser schon früher als Gedacht um die sogenannte Kontenklärung kümmern müsse. Frauenrunde

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Blockupy Proteste am 2. Juni 2013 in Frankfurt

An der Großdemonstration anlässlich der Proteste  von Blockupy gegen die europäische Krisenpolitik und die Macht der Banken hat auch die Abgeordnete des Thüringer Landtages und Direktkandidatin zur Bundestagswahl im Wahlkreis 169 teilgenommen. Als Parlamentarische Beobachterin hat sie die Demonstration kritisch begleitet und auch 6 Stunden bei den von der Polizei eingekesselten Demonstranten verbracht. Die Abgeordnete Scheringer-Wright erklärt:

„Die Kesselung der Demonstranten durch die Polizei in einer Straßenschlucht zwischen Theater und Museum war unverhältnismäßig und ist nicht zu rechtfertigen. Alle Versuche von Polizei, Oberbürgermeister und Innenminister im Nachgang ein Bild der Vorgänge  zu konstruieren, um den massiven und brutalen Einsatz zu rechtfertigen, verzerren die Wahrheit.Blockupy

Nach meiner Beobachtung war aus einem Teil des Demonstrationszuges an der Ecke des Theaters nur  ein Feuerwerkskörper in den Himmel gestiegen, und sofort waren bis an die Zähne bewaffnete Polizeieinsatzkräfte unter Verwendung von Pfefferspray in den Zug gestürmt und haben etwa 1000 Demonstranten eingekesselt. Bei dieser Aktion wurde ein Journalist verletzt, er lag am ganzen Körper zitternd auf dem Boden und musste von Sanitätern mit der Bahre weggetragen werden. Darauf reagierte die Polizei aber kaum, vielmehr forderte der Einsatzleiter der Polizei die Demonstrationsleitung auf, die eingekesselten, überwiegend jugendlichen Demonstranten im Kessel der Polizei zu lassen und auf einer anderen Route wegzumarschieren. Dies hat die Demonstrationsleitung wohlweislich  nicht gemacht, denn das hätte bedeutet, diese Demonstranten der Polizeigewalt auszuliefern. Die von der Polizei als passive Bewaffnung dargestellten Objekte der Demonstranten waren nichts anderes als Regenschirme und Styropordämmplatten.

Diese Entscheidung der Demonstrationsleitung und de facto der überwiegenden Mehrheit aller Demonstrierenden war ein guter solidarischer  Akt und förderte das Gemeinschaftsgefühl aller Demonstranten.

Gemeinsam gegen die Macht der Banken

Die Polizei schreckte sogar  nicht davor zurück, Abgeordnete der Landtage und des Bundestages, die deutlich durch Westen und Ausweise als solche gekennzeichnet waren,  massiv zu bedrohen. So wurde die Bundestagsabgeordnete Katja Kipping (DIE LINKE.) und weitere linke Abgeordnete aus Landtag und Bundestag gegen ihren Willen gewaltsam weggeschleppt.  Auch ich wurde behindert, durch die Absperrung zu gelangen, trotzdem ich mich eindeutig durch Weste und Abgeordnetenausweis identifiziert hatte. Erst nach meiner lautstarken Intervention wurde ich von den Polizisten durchgelassen. Besonders unangenehm war für mich, dass ich dabei mit Polizisten verhandeln musste, die mich physisch mit ihren gepanzerten Körpern bedrängten und durch feuersichernde Schutzmasken und Helmen mit Gesichtsgittern so völlig vermummt waren, dass sie  akustisch schlecht zu verstehen waren und sozusagen nur aus Augen bestanden.

Diesen Bruch der Gesetze, des Grundgesetzes und der Landesverfassung nahm die Polizei ebenso billigend in Kauf, wie die massive Einschränkung des Grundrechts auf Demonstrationsfreiheit.Eingekesselt von der Polizei

Mein Eindruck hat sich durch die Beobachtung der Vorkommnisse verstärkt: sobald grundlegende Kritik am Wirtschaftssystem Kapitalismus durch Demonstrationen geübt wird und Alternativen aufgezeigt werden, tritt unsere Staatsmacht das Grundgesetz mit den Füßen. Dies ist in einer demokratischen Gesellschaft mit einem Grundgesetz wie dem unseren nicht  zu entschuldigen und nicht hinnehmbar.“

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Zu Besuch bei der Berufs- und Weiterbildungs GmbH Thüringen in Uder

05. Juni 2013  Allgemein, Lokales

Diese Woche besuchte die Abgeordnete Johanna Scheringer-Wright die BeWeTh (Berufs und Weiterbildungs GmbH Thüringen) in Uder. Die BeWeTh wurde 1996 als Tochter der Bildungsvereinigung Arbeit und Leben NDS. E.V., welche als gewerkschaftliche Weiterbildungseinrichtung auf eine mehr als 60jährige Geschichte verweisen kann, gegründet. In den vergangenen Jahren wurden mehr als 2000 Teilnehmer in den unter-
schiedlichsten Bereichen betreut, umgeschult, aus- bzw. fortgebildet. Unter anderem gibt es eine Nähwerkstatt, eine Tischlerei und ein Gewächshaus, welche durch sehr engagierte ArbeiterInnen und ihre BetreuerInnen betrieben werden.

NähwerkstattInsektenhotel

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