01. September Weltfriedenstag – Kriegen entgegentreten, Fluchtursachen beseitigen!

25. August 2016  Friedenspolitik, Mein Wahlkreis
Friedenstaube auf einer Hauswand in den palästinensischen Gebieten

Friedenstaube auf einer Hauswand in den palästinensischen Gebieten

Am 01. September, dem Weltfriedenstag, wird DIE LINKE und das Kampagnenbüro der Landtagsabgeordneten Scheringer-Wright auf dem Gothaer Neumarkt ein Zeichen gegen Krieg und Militarisierung setzen. Dabei wird sowohl gegen die weltweiten Kriegseinsätze von Bundeswehr und NATO protestiert, als auch aufgeklärt über die Orte der Kriegsvorbereitung in unserer Nachbarschaft – wie den Übungsplatz in Ohrdruf und der Friedensteinkaserne.

Wir laden alle Mitbürgerinnen und Mitbürger ein, am 01. September zwischen 12:00 und 15:00 Uhr an unserem unseren Infostand auf dem Gothaer Neumarkt vorbeizuschauen oder mitzumachen.

Seit Jahren kämpfen Friedensaktivisten und Mitglieder der Partei DIE LINKE darum den Truppenübungsplatz Ohrdruf stillzulegen und das Gelände nach über 100 Jahren Kriegsübungen endlich friedlich zu nutzen. Im Dezember 2013 wurde der Truppenübungsplatz zum Standortübungsplatz herabgestuft, und erste Überlegungen wie eine zivile Nutzung aussehen könnte nahmen Gestalt an. Am 09. August 2016 besuchte die Bundesverteidigungsministerin von der Leyen den Übungsplatz, sie gab ein klares Standortbekenntnis ab und stellte 8 Millionen Euro zur Renovierung des Standortes zur Verfügung.

Die Abgeordnete Johanna Scheringer-Wright kritisiert von der Leyen scharf: „Das ist eine klare Ansage, den Truppenübungsplatz wieder aufzurüsten. Damit werden Ohrdruf und Gotha Teil der Aufrüstungsstrategie Deutschlands, damit Deutschland, wie von der Bundesregierung und dem Bundespräsidenten Gauck gefordert, endlich eine führende Rolle in der NATO einnehmen kann.

Alle Friedensaktivisten sollten den Weltfriedenstag nutzen um Aktionen zu machen und für eine friedliche Welt zu werben, denn jeder Euro der in die Rüstung gesteckt wird, schafft Tod und Flüchtlinge und fehlt bei Renten, Sozialleistungen und in der Bildung“, so die Abgeordnete abschließend.

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